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Fahrsicherheit ist das Ziel beim OASC


Bild zur Meldung: Fahrsicherheit ist das Ziel beim OASC



Die Fahrzeugbeherrschung mussten die Teilnehmer des Geschicklichkeitsfahrens des Oberneisener Automobilsportclubs unter Beweis stellen. Das Ziel der Veranstaltung war höhere Fahrsicherheit.

 

Wer kennt das nicht, dass man beim Einparken den Bordstein touchiert oder unsicher ist, ob man durch die Lücke zwischen den geparkten Fahrzeugen passt. Beim Schätzen der Breite des eigenen Autos würde sich sicherlich so mancher im täglichen Straßenverkehr seine Außenspiegel ruinieren. Rückwärts möglichst nah an ein Gatter heranzufahren, ohne dieses zu berühren, treibt wohl vielen Kfz-Besitzern die Schweißperlen auf die Stirn.

 

Alle drei beschriebenen Konstellationen mussten die Teilnehmer beim Geschicklichkeitsturnier des "Oberneiser Automobil-Sport-Clubs" (OASC) meistern. Doch damit hatten sie das Soll noch nicht erfüllt. Insgesamt hatten die Organisatoren neun Stationen auf dem Platz vor der Turnhalle aufgebaut. Und wer teilnahm, hatte die Strecke in einem von insgesamt zwei vom Autohaus Kreckel in Niederneisen zur Verfügung gestellten Fahrzeugen nicht als Schnellster zu bewältigen – vielmehr war er bei allen Stationen Situationen ausgesetzt, wie sie im täglichen Straßenverkehr wiederholt vorkommen. Es hieß also nicht "Das muss kesseln!" Auch nicht "Volltanken und durchstarten." Vielmehr waren meist Gefühl und Ruhe gefragt. OASC-Vorsitzender Willi Kreidel und Turnierleiter Waldemar Winkler: "Unser Turnier hat von Anbeginn nichts mit einer Rennveranstaltung zu tun, sondern hier soll jedermann (-frau) die Fahrzeugbeherrschung unter Beweis stellen." Der Sinn der Veranstaltung sei vor allem darin zu sehen, die eigene Fahrsicherheit zu erhöhen und sein Fahrzeug vor allem in Gefahrensituationen besser beherrschen zu können.

In eine Garage einfahren und vorn und rechts optimale Abstände dabei auszusteuern, schien für mehrere Fahrer ein Problem zu sein. Eine gewisse Strecke Slalom fahren ist einfach, aber rückwärts wird man gefordert. Auf einem Spurbrett zu fahren, die Höhe des Fahrzeugs richtig einschätzen oder während der Fahrt mit einer Hand Bälle in bereitgestellte Eimer zu dirigieren, waren weitere Aufgaben.

 

Die einzige Station, die auf Zeit zu bewältigen war, war ein Reifenwechsel. Die eingeteilten Stationsleitenden vergaben an jeder Station Strafpunkte – und es soll Fahrer gegeben haben, die fleißig sammelten. Doch die meisten Teilnehmer erreichten respektable Punktzahlen.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Zweiräder: 1. Lutz Dietrich, 2. Johannes Fritz, 3. Jens Keilholz, 4. Axel Dürr.

 

Pkw-Clubwertung: 1. Rainer Kautner, 2. Jürgen Zimmermann, 3. Axel Saueressig, 4. Axel Dürr, 5. Johannes Mack, 6. Karlheinz Heimann, 7. Willi Kreidel.

 

Gesamtwertung: 1. Axel Saueressig, 2. Jürgen Zimmermann, 3. Gerd Zimmermann, 4. Johannes Mack, 5. Ilka Dietrich, 6. Margit Kreidel, 7. Norbert Kreckel, 8. Rainer Kautner, 9. Erik Zimmermann, 10. Kerstin Saueressig.

 

Belohnt wurden alle Sieger mit Urkunden und glänzenden Pokalen. Ein Sonderpreis (Gutschein für ein Sicherheitstraining) ging an Melanie Keilholz.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, Rolf-Peter Kahl, 25.05.2012

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