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Schwelbrand macht Haus unbewohnbar


Bild zur Meldung: Schwelbrand macht Haus unbewohnbar



Ermittlungen zur Brandursache in Oberneisen noch nicht abgeschlossen – Familie bei Freunden unter

 

Von Redakteur

Uli Pohl

 

Am Montagvormittag untersuchte die Kriminalpolizei die Ursache des Brandes in einem Wohnhaus in der Herbachstraße in Oberneisen, bei dem am Samstagabend ein Schaden von rund 40 000 Euro entstanden ist. Den ersten Ermittlungen zufolge, war vermutlich eine nicht ausgeschaltete Herdplatte der Auslöser. Auf Anfrage der RLZ teilte die Polizei in Diez jedoch mit, dass auch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden kann. Die Familie verließ das Haus gegen 17.10 Uhr und bemerkte bei der Rückkehr gegen 21.10 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Gebäude. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr, der Alarm wurde über die Sirene ausgelöst.

Wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte aus Oberneisen ein. Einige machten sich vom Burgfest an der Burgmauer über das Gerätehaus auf den Weg. Mit Atemschutzgeräteträgern gingen die Feuerwehrleute zunächst auf die Suche nach dem Brandherd. Sicher ist, dass der Schwelbrand in der Küche entstand. Alle Fenster des Hauses waren geschlossen, so dass sich das Feuer aufgrund Sauerstoffmangels nicht weiter ausbreiten konnte. Der Brand blieb über Stunden auch von Nachbarn unbemerkt. Die Wasserversorgung übernahm die Einheit Oberneisen. Wenig später trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hahnstätten in der Herbachstraße ein. Das Gebäude wurde mit einem Hochdrucklüfter belüftet, mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und nach Einsatzende an die Eigentümer und die Polizei zur Brandermittlung übergeben.

Durch die starke Rußentwicklung ist das Haus zurzeit unbewohnbar. Die Familie ist bei Freunden untergekommen. Im Einsatz waren 38 Einsatzkräfte der Einheiten Oberneisen und Hahnstätten. Weiter beteiligt waren die DRK Rettungswache Katzenelnbogen und der DRK Ortsverein Hahnstätten.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 18. Juni 2013, Seite 22

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