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SPD setzt auf Geschlossenheit im Landkreis


Bild zur Meldung: Das Team der Rhein-Lahn SPD mit Staatsminister Roger Lewentz, dem noch amtierenden Landrat Günter Kern und dem Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Frank Puchtler für die Kreistagswahl im kommenden Jahr.



Die SPD im Rhein-Lahn-Kreis geht geschlossen mit dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hahnstätten, Frank Puchtler, an der Spitze in die Kreistagswahl am 25. Mai 2014. Der Kreisvorsitzende der Rhein-Lahn-SPD, der sich in seiner Heimatgemeinde Oberneisen auch als Erster Beigeordneter engagiert, leitet in Mainz als Vorsitzender den Haushalts- und Finanzausschuss des rheinland-pfälzischen Landtages und führt die Fraktion der SPD im Rhein-Lahn-Kreis. Insgesamt hat die SPD 84 Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag nominiert und setzt damit ein starkes Signal für ihr breites Engagement in der ganzen Fläche des Rhein-Lahn-Kreises.

So finden sich erfahrene Kommunalpolitiker wie die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram (Nievern) der langjährige Nastättener Stadtbürgermeister und Staatsminister a.D. Karl Peter Bruch, Stadträtin Gabriele Laschet-Einig (Lahnstein), der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Diez, Michael Schnatz, Thomas Scholl aus Oelsberg, Noch-Ortsbürgermeister und Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der VG Nastätten, sowie Fraktionsgeschäftsführer Carsten Göller (Eschbach) auf der Liste. Mit vier Frauen unter den ersten neun Plätzen setzt die Sozialdemokratie im Rhein-Lahn-Kreis neben der generationsübergreifenden Liste von Vertretern der Jugend bis zu den Senioren ein deutliches Zeichen.

In seiner Rede zeigte der Kreisvorsitzende Puchtler die Schwerpunktziele wie Bildung, Infrastruktur, Breitbandversorgung, Dorf- und Stadtentwicklung auf. Wichtig ist für ihn eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kreis, Gemeinden und Städten mit allen Institutionen, Vereinen und Verbänden sowie den Bürgern. Dabei setzt er auf eine hohe Geschlossenheit der sich im Kreis engagierenden Kräfte. Es gelte, gemeinschaftlich für „den Kreis als unsere Heimat zu arbeiten“.

Staatsminister Roger Lewentz hatte zu Beginn der Kreiskonferenz die erfolgreiche Mitgliederbefragung der SPD zum Koalitionsvertrag als gutes Signal für die Zukunft aufgezeigt. Die Sozialdemokraten hätten in Berlin deutlich mehr erreicht, als das was ihr Wahlergebnis hätte erwarten lassen.

Was die innerparteiliche Demokratie angeht, so sei nach diesem Mitgliederentscheid keine Partei so weit wie die SPD. Roger Lewentz dankte allen, die sich für das Gelingen dieser Entscheidung eingesetzt und engagiert hatten und zollten auch jenen Genossen Respekt, die sich dabei gegen das Bündnis mit der Union ausgesprochen haben. Die Perspektiven für den Rhein-Lahn-Kreis erläuterte Landrat Günter Kern anhand des vom Kreis in Angriff genommenen Entwicklungskonzeptes mit gezielten Themen wie eine flächendeckende medizinische Versorgung für die Bürger. Der Kreis werde „älter, weniger und bunter“, brachte Kern die Probleme auf den Punkt. Gemeinsam müsse man erreichen, die Menschen und auch die Wirtschaftsunternehmen hier zu halten, ÖPNV, Breitbandversorgung, Wohnen, Siedlungsentwicklung und Nahversorgung attraktiv zu machen und in Zukunft attraktiv zu halten.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 19. Dezember 2013

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