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Fotosuchfahrt eröffnet viele neue Perspektiven


Bild zur Meldung: 18 Teams und 11 Einzelstarter begaben sich dieses Jahr im Rahmen des Heimatwettbewerbs des OASC auf die „Spuren der Kerkerbachbahn“. Foto: Anna Manz



„Auf den Spuren der Kerkerbachbahn“ – unter diesem Motto veranstaltete der Oberneiser Automobilsportclub (OASC) seinen Heimatwettbewerb. Insgesamt mehr als 30 Teilnehmer, unterteilt in 18 Teams und 11 Einzelstarter, folgten der Einladung des Vereines und begaben sich auf die spannende Suchfahrt.

Auch nach Jahrzehnten erfreut sich die Veranstaltung noch größter Beliebtheit. Kein Weg schien einigen Teilnehmern zu weit, um bei dem traditionsreichen Wettbewerb mitzumachen. Fahrer aus Bad Dürkheim und Darmstadt führen dabei wohl die Liste der längsten Anfahrten an. Auch die Altersspanne, die dieses Mal von 7 bis 83 Jahren reichte, verdeutlicht das große Interesse an der Suchfahrt. Der Jüngste nahm natürlich nur als Beifahrer teil. Ziel des Wettbewerbes war es, Stationen in der Nähe der ehemaligen Trasse der Kerkerbachbahn und sogenannte Ufos, Blickpunkte in deren unmittelbarer Nähe, zu finden und entsprechende Fragen dazu zu beantworten. Die Suchfahrt fand von Anfang Mai bis Ende September statt. In diesem Zeitraum konnten die Teilnehmer die mittels diverser Hinweise vorgegebene Strecke abfahren und die Fragen zu den verschiedenen Orten beantworten. Die Suchfahrt wurde wie bereits in den Jahren zuvor von Axel und Simone Dürr ausgearbeitet. Sie führte die Fahrer vom Startpunkt in Limburg über Eschhofen, Dehrn und Steeden. Danach ging es weiter nach Schadeck, durch Eschenau, Hofen, Schupbach und Heckholzhausen. Auch Hintermeilingen, Fussingen und abschließend Mengerskirchen lagen auf der Route.

 

Axel Dürr, der sich in seiner Freizeit mit Modellbahnen und Kleinbahnen beschäftigt, verband die diesjährige Suchfahrt durch das gewählte Motto mit seinem Hobby. Nachdem er bereits im Jahr 2014 den Wettbewerb der Nassauischen Kleinbahn gewidmet hatte, wollte er diese Thematik nun wiederaufleben lassen. Er erklärt, worauf es ihm bei der Ausarbeitung des Heimatwettbewerbes wirklich ankommt: „Ich möchte den Teilnehmern die nähere Umgebung abseits der Hauptstraßen etwas näher bringen und auch an Sachen erinnern, welche schon etwas zurückliegen, aber die Region geprägt haben.“

Am Abend der Siegerehrung stellte er auch einen selbst gedrehten Film vor, in dem er mit allen anwesenden Teilnehmern nochmals auf die Reise ging und die unterschiedlichen Stationen aufs Neue erlebte. Danach wurden Preise in Form von Pokalen und Urkunden verteilt. Eine Staffelung nach den meisten richtigen Antworten gibt es allerdings nicht. „Bei uns sind alle Teilnehmer mit termingerecht abgegebener Bordkarte Gewinner“, erklärte Willi Kreidel, langjähriger Vorsitzender des OASC. Sein Dank galt sowohl den Organisatoren als auch den zahlreichen Teilnehmern. Manche sind bereits seit Jahren dabei, andere machten jetzt zum ersten Mal mit, sagten aber begeistert zu, sich direkt wieder fürs nächste Jahr anzumelden. Am Ende des gemütlichen Abends bestand noch die Möglichkeit, Fragen zu den Fehlern oder nicht gefundenen Punkten an Axel Dürr zu richten. Der Heimatwettbewerb ist offen für alle Auto- und Motorradfahrer im Besitz eines gültigen Führerscheines. Die Zugehörigkeit zum OASC oder zu einem anderen Automobilklub ist keine Bedingung. „Nach der Suchfahrt ist vor der Suchfahrt. Es liegt schon etwas auf dem Tisch. Mehr verrate ich nicht“, machte Axel Dürr den Siegern Lust auf noch eine Runde im nächsten Jahr.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Donnerstag, 2. November 2017, Anna Manz

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