Suche:
 

Die Gemüse-Tarte kommt am besten an

Oberneisen, den 09.08.2019

Platz sieben: Mit einem ordentlichen Erfolg ist die Aartal-BBQ-Crew von den 24. Deutschen Meisterschaften aus Fulda zurückgekehrt. Kleines Trostpflaster für die Männer aus Oberneisen: Gegen sehr starke Konkurrenz konnte die Gruppe bei der vierten Teilnahme die Punktzahl im Wettgrillen weitgehend halten.

Der Schweinerücken gefüllt mit Kräuter-Pesto und Dippekuchen im Speckmantel brachte Platz sechs ein. Lachstranchen unter einer Haube von Paprika-Chili und Petersilien-Pesto bewertete die Jury zusammen mit der Süßkartoffel-Spinat-Rolle mit Platz zehn. Das Kalbsfilet im Brezenknödelmantel und Bacon, dazu Bayerischkraut vom Rotkohl, trug den Männern von der Aar Platz sechs ein.

Rehsteaks aus der Oberschale in einer Nusskruste mit Weißkohl-Schupfnudeln landeten auf dem 18. Rang. Die beste Platzierung erreichte die mediterrane Gemüse-Tarte an gebackenem Malfitti und zweierlei Pesto – es gab Platz drei. Für das Dessert – mit Salzkaramell gefülltes Popcorneis in einem Mantel von gerösteten Kernen gebacken und Apfelrosen-Tarte – sprang Platz zwölf heraus. Im Endergebnis dürfen sich die Meistergriller über Gesamtrang sieben bei der deutschen Meisterschaft der German Barbecue Association (GBA) freuen.

 

46 Teams hatten sich in der Profi- und Amateurwertung für die 24. Grill- und BBQ-Meisterschaft angemeldet, um ihre Gänge auf den Tisch der Jury zu bringen. Ihren 100 Quadratmeter großen Standort mit Grills und Zubehör hatte das Team aus Oberneisen und Umgebung in leichtem Westernstyle dekoriert. Vor der Jury müssen dann Gesamteindruck, Garzustand des Hauptbestandteils, Geschmack und die Harmonie des Gerichts stimmen. Die Grillspezialisten orientieren sich an der Sternegastronomie.

 

Freitag, 09. August 2019, Rhein-Lahn-Zeitung, hbw

 

Foto: Bei der DM in Fulda auf Platz sieben: Die Aartal BBQ-Crew mit Christian Schneider, Stefan Knorr, Alexander Kadesch, Matthias Neeb, Marcus Riedel (obere Reihe von links), Daniel Schäfer, Michael Berneiser und Dirk Niers (untere Reihe von links). Auf dem Bild fehlt Christian Kadesch.