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Familie Jockel

Wiesenstraße
65558 Oberneisen


Aktuelle Meldungen

Gut 100 Sorten beim „Gedoffelfest“

(18.08.2014)

Zum mittlerweile zwölften Mal findet am letzten August-Wochenende in Oberneisen das Kartoffelfest statt. Weit über 100 verschiedene Sorten der „tollen Knolle“ werden dort präsentiert.

Mit drei Sorten, die sie seinerzeit zum Eigenbedarf angebaut hatten, und mit einigen weiteren Arten, die befreundete Gärtner zur Verfügung gestellt hatten, beteiligten sich Brigitte und Joachim Jockel aus Oberneisen vor Jahren an einer Ausstellung des Obst- und Gartenbauvereins. „Bei dieser Ausstellung merkten wir, wie groß das Interesse an der Kartoffel ist. Selbst Kinder aus Kindergärten der näheren Umgebung und der Grundschule waren von der tollen Knolle begeistert“, erzählt das Ehepaar in Erinnerung an den Beginn des jährlichen Kartoffelfestes, das fortan immer mehr Menschen anzog.

 

Am 30. und 31. August geht das „Owernaaser Gedoffelfest“, wie es Joachim Jockel selbst gerne nennt, in seine nunmehr zwölfte Runde. Hatten sie bei ihrer Premierenveranstaltung 30 Sorten am Start, so präsentieren sie diesmal im und rund um den eigenen Garten in der Oberneisener Wiesenstraße (Jockels Kartoffelfarm) mehr als 100 selbstangebaute Sorten. Sie sind alt, blauschalig, rotschalig, blaufleischig oder auch hörnchenförmig.

Rund die Hälfte dieser Kartoffelarten sind zugelassene Speisesorten. Darunter befinden sich so bekannte Namen wie Leyla, Christa oder Annabelle, aber ebenso zur Einlagerung geeignete Sorten wie Belana, Krone, Tosca oder Laura. Doch Jockels präsentieren auch eine ganze Fülle von ehemals zugelassenen Speisesorten. So werden die Besucher Ackersegen, Flava, Datura, Grandifiola, Grata, Irmgard, Barbara oder Saskia in den Ausstellungskörbchen betrachten und selbstverständlich auch kaufen können. „Der Renner sind seit einigen Jahren vor allem die bunten Kartoffel“, erzählt Brigitte Jockel, im „Einlagerungsbunker“ am ehemaligen Bahnhofsgelände

 

Am letzten Augustwochenende werden der Duft von Bratkartoffeln, frisch zubereiteter Kartoffelpfannkuchen oder „Pellmännern“, Folienkartoffeln und verschiedenen Kartoffelsalaten mit Sicherheit auch wieder viele Radwanderer, die auf dem Aartal-Rad- und Wanderweg unterwegs sind, einen Zwischenstopp an der Bornwiese einlegen. Die Bürger von Oberneisen und viele Stammbesucher aus der Region werden sowieso anwesend sein. Jeweils ab 11 Uhr werden an beiden Tagen die Pfannen angeheizt. Selbstverständlich stehen auch kühle Getränke bereit. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Chors „Laudate“.

 

Nassauische Neue Presse, 18. August 2014, Rolf-Peter Kahl

Foto zur Meldung: Gut 100 Sorten beim „Gedoffelfest“
Foto: Brigitte und Joachim Jockel, hier im eigenen Garten, wissen alles über die tolle Knolle und laden gemeinsam mit den Mitgliedern des Oberneiser Chors Laudate zum 12. Owernaaser Gedoffelfest ein. Foto: Kahl

Die Vielfalt der Kartoffel präsentiert

(26.08.2013)

Auch im elften Jahr hat das Kartoffelfest der Familie Jockel nichts von seiner Attraktivität verloren. Trotz des leicht verregneten zweiten Tages kamen am Wochenende mehrere Hundert Besucher in die Wiesenstraße in Oberneisen, um sich über die ganze Vielfalt der Kartoffel zu informieren und diverse Kartoffelgerichte zu genießen. Kartoffelplätzchen, Salat, Pell- oder Bratkartoffel, fanden mit deftigen Beilagen wie Hausmacher Wurst oder Fleischwurst guten Absatz. In vielen Küchen der Aargemeinde blieb an mindestens einem Tag des Wochenendes der Herd kalt. Stat dessen aß und trank man in der Wiesenstraße in geselliger Runde. Insgesamt präsentierten Joachim und Brigitte Jockel 111 selbst angebaute Kartoffelsorten. Für die Speisen und die Bewirtung sorgte der Chor Laudate. Der Erlös des Kartoffelfests kommt der Nachwuchsarbeit im Chor zugute. Junge Sänger sind während den Proben gerne willkommen.

 

Uli Pohl Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 26. August 2013

Foto zur Meldung: Die Vielfalt der Kartoffel präsentiert
Foto: Die Vielfalt der Kartoffel präsentiert

111 Kartoffelsorten beim „Gedoffelfest“ in Oberneisen

(26.08.2013)

Auf die Frage „Woher kommen die Pommes?“ erhält man von Kindern oft die Antwort: „Aus der Tiefkühltruhe.“ Verständliche Folge, wenn der Nachwuchs den Anbau von Obst, Gemüse, insbesondere der Kartoffel, nicht mehr erlebt.

 

Auf die Frage „Woher kommen die Pommes?“ erhält man von Kindern oft die Antwort: „Aus der Tiefkühltruhe.“ Verständliche Folge, wenn der Nachwuchs den Anbau von Obst, Gemüse, insbesondere der Kartoffel, nicht mehr erlebt.

Alle Kinder, die am Wochenende mit Eltern oder Großeltern das „Obbernaaser Gedoffelfest“ besuchten, wissen jedoch Bescheid. Zum mittlerweile elften Mal richtete das Ehepaar Brigitte und Jochen Jockel gemeinsam mit dem ortsansässigen Chor Laudate dieses über die Ortsgrenzen beliebte Fest aus. Dem Ehepaar Jockel liegt es am Herzen, dass bei diesem Fest, bei dem die „tolle Knolle“ im Mittelpunkt steht, Wissensdefizite abgebaut werden. Die vielen hundert Besucher, die am Samstag und Sonntag nach Oberneisen kamen, waren erstaunt über die enorme Vielfalt von Sorten dieses beliebten Grundnahrungsmittels, das in der Verbrauchergunst deutlich vor Nudeln und Reis rangiert.

Sage und schreibe 111 verschiedene Kartoffelsorten waren zu besichtigen: vom „Bamberger Hörnle“ über den „Blauen Schweden“, vom „King Edward“, dem „Reichskanzler“, der „Rosara“, „Secura“ bis hin zur „Quarta“. Sauber gewaschen und mit Informationen über Geschmack, Nährwert oder Kocheigenschaften versehen, lagen sie in ihren Körben. Unmittelbar daneben durfte man sich mit Rezepten oder Kochbüchern eindecken. „Bei unserer Verkaufsschau diverser Kartoffelsorten gehen wir auch auf die Geschichte der Knolle ein“, erklärte Jochen Jockel, den Ehefrau Brigitte tatkräftig unterstützt. „Alleine würde ich dieses Hobby nicht mehr bewältigen können“, sagte er.

Bei einer Fülle von verlockenden Leckerbissen (Kartoffelsalat, Bratkartoffel, Kartoffelpuffer, Pellkartoffel) und kühlen Getränken, strömten nicht nur kartoffelinteressierte Menschen aus der Aar-Region zu dieser Veranstaltung. Immer wieder machten auch Radfahrer, Skater und Rollschuhfahrer in der Wiesenstraße Station. Viele Stammkunden reisten aus Langendernbach, Elz oder Seitzenhahn an und ließen sich mit zahlreichen Spezialitäten rund um den „Trüffel des kleinen Bürgers“ verwöhnen.

Kaufinteressenten können sich unter der Telefonnummer Telefon:  (0 64 30) 7418 informieren, welche Sorten noch vorrätig sind.

 

Nassauische Neue Presse, Rolf-Peter Kahl

Artikel vom 26.08.2013

Foto zur Meldung: 111 Kartoffelsorten beim „Gedoffelfest“ in Oberneisen
Foto: 111 Kartoffelsorten beim „Gedoffelfest“ in Oberneisen

Die «tolle Knolle» hat in Oberneisen viele Freunde

(31.08.2010)

Das nunmehr achte Kartoffelfest in Oberneisen lockte die Bevölkerung aus nah und fern und ließ sie die Vielfalt der Kartoffel entdecken. An der Essensausgabe bildeten sich lange Schlangen.

 

Weltweit gibt es mehr als 4000 Kartoffelsorten, jährlich werden rund 300 Millionen Erdäpfel geerntet. Beeindruckende Zahlen, an die Oberneisen sicher nicht herankommt. Doch an der Aar gab es beim «Kartoffelfest» am Wochenende insgesamt 128 Sorten der «tollen Knolle» zu bestaunen. Sauber gewaschen und mit Informationen über Geschmack, Nährwert oder Kocheigenschaften versehen, lagen die «Laura», die «Selma», die «Secura» oder die «Adretta» in ihren Körben. Unmittelbar daneben durfte man sich mit zahlreichen Rezepten oder Kochbüchern eindecken und die vielfältigen Möglichkeiten des «Trüffel der kleinen Bürger» kennenlernen.

 

 

Spende für «Laudate»

 

Das Ehepaar Brigitte und Joachim Jockel hatte gemeinsam mit dem Chor «Laudate» eingeladen, und in der Oberneiser Wiesenstraße herrschte Hochbetrieb. Insbesondere zur Mittagszeit waren Sitzplätze Mangelware: «Stammkunden» aus dem nahen Westerwald und Nachbarn, Verwandte und Bekannte sowie Skater und Radfahrer des nahe gelegenen Aartal Rad- und Wanderweges belegten die Plätze rund um Tische und Bänke. Das kulinarische Angebot konnte sich sehen lassen: Zwischen der Folienkartoffel, dem Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Kartoffelplätzchen oder der typischen Pellkartoffel konnte man sich entscheiden. Dazu gab es heiße Fleischwurst, Tzatziki oder Hausmacher Wurst sowie ausreichend gekühlte Getränke.

 

Neben Ortsbürgermeister Peter Pelk ließ sich auch der Landtagsabgeordnete Frank Puchtler (SPD) die würzigen Spezialitäten schmecken. Organisator Joachim Jockel haderte lediglich mit dem Wettergott. «Für die Aufzucht unserer Kartoffeln benötigen wir den Regen natürlich, doch während der beiden Tage unseres Festes hätte es ruhig etwas weniger regnen können», resümierte er am späten Sonntag. Zufrieden war er dennoch: «Mit dem Reinerlös der Veranstaltung können wir wieder den Chor «Laudate» unterstützen, deren zahlreiche Mitglieder uns bei der Bewirtung geholfen haben».

 

Bei mehr als 500 Gästen kein Wunder – nur mit Unterstützung der Nachbarn und des Chores ist es den Jockels noch möglich, diesen organisatorischen Aufwand zu stemmen. «Alleine wäre das sicherlich nicht mehr zu schaffen», erklärte Joachim Jockel schmunzelnd. In den vergangenen Jahren spendete die Familie Jockel den Erlös noch der Kindertagesstätte «Gänseblümchen» in Oberneisen, nun freute sich Jens Biebricher, Vorsitzender des Chores über die Spende die in die musikalische Jugendarbeit investiert werden soll. nnp

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Die «tolle Knolle» hat in Oberneisen viele Freunde
Foto: Die «tolle Knolle» hat in Oberneisen viele Freunde

120 Sorten beim Oberneiser Kartoffelfest

(24.08.2010)

Zum mittlerweile achten Mal findet am bevorstehenden letzten August-Wochenende in Oberneisen das «Kartoffelfest» statt. 120 verschiedene Arten und Sorten werden präsentiert.

Mit drei Sorten, die sie seinerzeit zum Eigenbedarf angebaut hatten, und mit einigen weiteren Arten, die befreundete Gärtner zur Verfügung stellten, beteiligten sich Brigitte und Joachim Jockel aus Oberneisen vor Jahren an einer Ausstellung des Obst- und Gartenbauvereines. «Bei dieser Ausstellung merkten wir, wie groß das Interesse an der Kartoffel ist. Selbst Kinder aus Kindergärten der näheren Umgebung und der Grundschule waren von der tollen Knolle begeistert», erzählen sie.

 

Am 28. und 29. August geht das «Owernaaser Gedoffelfest», wie es Joachim Jockel selbst gerne nennt, in seine achte Runde. Rund die Hälfte der 120 Kartoffelsorten sind zugelassene Speisesorten. Darunter befinden sich so bekannte Arten wie «Leyla, Christa oder Annabelle» oder zur Einlagerung geeignete Sorten wie «Belana, Krone, Tosca oder Laura». Doch Jockels präsentieren auch eine ganze Fülle von ehemals zugelassenen Speisesorten. So werden sich die Besucher «Ackersegen, Flava, Datura, Grandifiola, Grata, Irmgard, Barbara oder Saskia» in den Ausstellungskörbchen betrachten und selbstverständlich auch kaufen können. «Der Renner sind seit einigen Jahren die bunten Kartoffeln», erzählt Brigitte Jockel, während sie im Einlagerungsbunker am ehemaligen Bahnhofsgelände die Sorten wie «Blue Salad Potato, Herbie 26, Rosalinde, Blaue Elise und Rote Emma» vorsortiert. Joachim Jockel informiert, dass der Kartoffelanbau in diesem Jahr unter einer regelrechten Mäuseplage und vielen Schnecken zu leiden hatte.

 

Die Pfannen anheizen

 

Am 28. und 29. August werden der Duft von Bratkartoffeln, frisch zubereiteter Kartoffelpfannkuchen oder «Pellmännern», Folienkartoffeln und Kartoffelsalaten mit Sicherheit auch wieder viele Radwanderer einen Zwischenstopp an der Bornwiese einlegen lassen. Die Bürger von Oberneisen und viele Stammbesucher aus der Region werden sowieso vor Ort sein. Jeweils ab 11 Uhr werden an beiden Tagen die Pfannen angeheizt. Selbstverständlich stehen auch kühle Getränke bereit. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Chors «Laudate». Ging der Reinerlös der ersten sechs Feste jeweils an den Kindergarten, so geht er dieses Jahr wie 2009 an den Chor-Nachwuchs. Parkmöglichkeiten bestehen an der Turnhalle. Der Fußweg von dort beträgt drei Minuten.nnp


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