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Unter Zweijährige bekommen eigenes Reich


Bild zur Meldung: Mitglieder der SPD Oberneisen und Netzbach informierten sich über den Stand der Arbeiten. Foto: Wilma Rücker



Über eine gelungene Erweiterung ihrer Kindertagesstätte können sich die Bürger vonOberneisen und Netzbach freuen. Denn es handelt sich um eine architektonisch gut geplante Ensemble-Ergänzung, die mit Naturschiefer stilvoll gedeckt ist. Der Blick in die neuen Räume zeigt eine zufriedenstellende, zweckmäßige und barrierefreie Einrichtung.

Die Wände sind in dezenten Farben gehalten, die neuen Möbel werden später noch Farbe in die Räume bringen. Die großen Fensterflächen, die Magnetwände, die Abstellflächen für Kinder- oder Bollerwagen, der Platz für sechs neue Parkplätze vor dem Eingang – all dies und noch viel mehr stellte Ortsbürgermeister Peter Pelk vor Kurzem den Mitgliedern der SPD-Ortsgruppe Oberneisen-Netzbach vor. Zu dem Ortstermin eingeladen hatten der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff und Landrat Frank Puchtler.

Die Plätze in der Kindertagesstätte sind ausschließlich den Jüngsten aus den OrtsgemeindenOberneisen und Netzbach vorbehalten. Der Anbau ist für die U 2-Gruppe, also die jüngeren Kitakinder, vorgesehen, deren Bedürfnisse ein klein wenig anders gelagert sind als die der älteren Kindertagesstättenbesucher.

Zu dem Gruppenraum für etwa zehn Kinder gehören im Anbau auch ein Ruheraum sowie Nasszellen mit Wickeltisch, persönlichen Schubladen für Windeln, Puder und Cremes, Waschbecken und Toiletten in verschiedener Größenordnung. Die Nasszellen haben bewusst keine Trennwände. Eine Fußbodenheizung, großflächige freundliche Rundlampen, ein eigener Eingangsbereich sowie ein Vinyl- und PVC-Boden runden die kindgerechte U 2-Ausstattung ab.

Ein Abstellraum sorgt für mehr Ordnung in der Kindertagesstätte, ein Bistroraum bietet Platz für gemeinsame Mahlzeiten. „Es macht Spaß, die schnellen Fortschritte auf der Baustelle zu beobachten“, sagte Jörg Denninghoff. „Oberneisen und Netzbach sind in Sachen Nachwuchs gut gerüstet.“ Orte mit eigenem Bürgermeister seien eben immer gut verwaltet, betonte der Landtagsabgeordnete. Wie zutreffend das ist, bestätige der Blick nach Hessen. Auch der Landrat vermeldete, die demografische Entwicklung in der Region sei recht stabil. 

 

Wilma Rücker

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Donnerstag, 12. Mai 2016

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