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Freiwillige Feuerwehr Oberneisen

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1. Vorsitzender Johannes Mack

Grebenstraße 37
65558 Oberneisen

Telefon (06430) 5095926

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.feuerwehr-oberneisen.de

 

 


Aktuelle Meldungen

Feuerwehr Oberneisen ist stark gefordert

(17.01.2017)

Das vergangene Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen zeichnete sich einerseits durch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Einsätzen aus, zeigte auf der anderen Seite aber auch deutlich die geringere Wertschätzung der geleisteten Arbeit der Brandschützer. Die insgesamt 23 Einsätze führte Johannes Mack, Wehrführer und Vorsitzender des Fördervereins, auf die ausgeprägte Unwetterlage im Frühjahr und Sommer zurück.

Aufgrund des Starkregens rückte die Feuerwehr beispielsweise wegen überfluteten Straßen, überschwemmten Kellern, aber auch zur Beseitigung von Schlamm aus. Von den 246 Mitgliedern sind derzeit 33 im aktiven Dienst. Dementsprechend standen im vergangenen Jahr zahlreiche Übungen, sowie Aus- und Fortbildungen auf dem Programm. So gab es unter anderem 37 Monatsübungen, die einem neuen Konzept unterlagen, das nach einer theoretischen Erarbeitung des Sachverhalts im Anschluss die praktische Umsetzung vorsieht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt nach wie vor in der präventiven Brandschutzerziehung der Vorschulkinder im Kindergarten. Außerdem bietet die Feuerwehr weitere Fortbildungen an. So konnten die Aktiven im vergangenen Jahr den zweiten Teil eines Grundausbildungslehrganges, die Ausbildung zum Sprechfunker oder auch eine Fortbildung für Gruppenführer absolvieren.

Um weiterhin derart kompetent und teamfähig bei den Einsätzen zu bleiben, bedarf es jedoch nicht nur den gemeinschaftlichen Übungen. Der Zusammenhalt innerhalb der vier Einsatzgruppen wurde zusätzlich durch zahlreiche Ausflüge und sonstige gemeinsame Aktivitäten gefördert. Dazu gehörten unter anderem die Neujahrswanderung der Frauengruppe, Ausflüge nach Köln, Hachenburg und Hamburg oder das traditionelle Spanferkelessen sowie die Treffen der Alterskameraden. Johannes Mack machte deutlich, wie vielfältig sich die Feuerwehr Oberneisen in örtliche und überörtliche Veranstaltungen einbringt. Zu nennen wären die Kappensitzung und der Kreppelkaffee in Oberneisen, ebenso wie die Teilnahme am Lohrheimer Kirmesumzug und auch die 16. Auflage von „Fahr zur Aar“, bei der die Verkehrsabsicherung übernommen wurde. Dank sprach der Wehrführer den aktiven Mitgliedern und allen aus, die den Verein durch Spenden und Arbeitseinsätze unterstützen.

Das Vereinsjahr hatte allerdings auch negative Begleiterscheinungen. „Es ist schade, dass die geleistete Arbeit von den Bürgern nicht geschätzt wird. Dies hat sich vor allem beim Infotag zur Nachwuchsgewinnung in der Frauengruppe gezeigt“, räumte Mack ein. An diesem Schnuppertag erschienen nahezu keine Interessenten. Um die Feuerwehr mehr in das Bewusstsein der Bürger zu rücken, lädt sie am Samstag, 21. Januar, zu einer Après-Ski-Party in die Oberneiser Grillhütte ein. Ab 17 Uhr gibt es ein Programm für Familien und am Abend für alle, die gemeinsam feiern möchten. Neben Glühwein und selbst gemachten Suppen sorgt DJ Tamino für Musik.

Ein großes Lob gab es von Verbandsgemeindebürgermeister Volker Satony: „Die Feuerwehr in Oberneisen ist stets schnell am Einsatzort, sehr aktiv und leistet gute Arbeit. Bei Sonderlagen wie den Wetterextremen im vergangenen Sommer brauchen wir jeden Mann und Frau.“ Darüber hinaus informierte er über die Generalsanierung des Stützpunktgerätehauses in Hahnstätten und der Neubeschaffung eines mittleren Löschfahrzeuges. Er hofft auf eine Einweihung des Stützpunktes beim Hof- und Hallenfest im Mai. Den Worten des Bürgermeisters schloss sich Landrat und Mitglied Frank Puchtler an. Er sprach seinen Dank für die geleistete Arbeit aus und betonte die Wichtigkeit der Feuerwehr unter anderem bei Wetterextremen. Außerdem lobte er die aktive Beteiligung am Ortsleben in Oberneisen. Zu Kassenprüfern wurden Marina Schäfer, Freddy Reitz und Lars Kreusel gewählt.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 17. Januar 2017, Anna Manz

Foto zu Meldung: Feuerwehr Oberneisen ist stark gefordert

Après-Ski-Party 2017

(05.01.2017)

Die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen lädt zur Après-Ski-Party an die Grillhütte ein. Die Party steigt am 21. Januar ab 17 Uhr für Familien und zur späterer Stunde für alle die feiern möchten.

Bei Glühwein und selbstgemachten Suppen wird DJ Tamino musikalisch einheizen.

Foto zu Meldung: Après-Ski-Party 2017

Schnuppertag der Frauengruppe der Feuerwehr Oberneisen

(17.10.2016)

Am Samstag, dem 15.10.2016 veranstaltete die Frauengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen einen Schnuppertag um neue Mitglieder in der Frauengruppe zu gewinnen.

Ausbilderin und stv. Wehrführerin Kirsten Becker konnte 2 interessierte Frauen begrüßen. Nach einer Führung durch das Feuerwehrgerätehaus wurde anschließend gemeinsam mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF 8) zur Turnhalle gefahren. Als weitere Zuschauer waren Wehrführer Johannes Mack und Gründungsmitglied Anita Zorn anwesend. Die Schauübung unter der Leitung von Kirsten Becker gehalten.

Als Übungsszenario wurde ein Brand des Turnhallenanbaues inszeniert, und gemäß FWDV 3 abgearbeitet.

Becker erläuterte die einzelnen Aufgaben der verschiedenen Trupps, sodass sich die Interessentinnen einen Überblick verschaffen konnten. Anschließend erklärte sie den Ablauf und Inhalt der Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehren.  

Leider wirkt die Ausbildung, welche auf Kreisebene im ersten Jahr 70 Stunden umfasst, und hauptsächlich samstags stattfindet, auf viele Interessierte abschreckend, da sie sich hierfür meistens extra Urlaub nehmen müssten.

 

Wehrführer Johannes Mack bedankte sich bei der Frauengruppe für die tolle Organisation des Schnuppertages sowie das Engagement der Frauen.

„Die Frauen und Männer in der Freiwilligen Feuerwehr leisten ihren Einsatzdienst sowie die Bereitschaft zur Weiterbildung das ganze Jahr über in ihrer FREIZEIT“.

Weiterhin zitierte Mack „Durch den Wandel der Gesellschaft wird dies nicht mehr geschätzt. Viele interessieren sich nicht mehr für die Gesellschaft oder das Vereinsleben in den einzelnen Ortschaften. Dies macht sich jetzt und in Zukunft stark bemerkbar. Es werden händeringend Freiwillige gesucht die sich in Vereinen engagieren und dazu beitragen die Gesellschaft zu stärken“. „Die Bürger und Bürgerinnen brauchen die Freiwilligen Feuerwehren, denn ohne sie geht es nicht. Wer sonst sollte zur Stelle sein, wenn Häuser brennen oder Unfallopfer in Autos eingeklemmt sind!?“.

Die Frauengruppe, sowie die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen, hofft dennoch neue Mitglieder in Ihrem Kreis begrüßen zu dürfen.

 

Interessierte haben jederzeit die Möglichkeit sich eine Übung anzuschauen und an dieser teilzunehmen. Die Termine können dem Informationsblatt und der Homepage

www.feuerwehr-oberneisen.de, entnommen werden.

Foto zu Meldung: Schnuppertag der Frauengruppe der Feuerwehr Oberneisen

Frauengruppe in der Feuerwehr schlägt Alarm

(12.10.2016)

Sie sind aus der Feuerwehr Oberneisen nicht mehr wegzudenken. Die Aktiven aus der Frauengruppe stehen nun bereits im 36. Jahr ihren Mann. Sind immer zur Stelle und übernehmen auch im Vorstand des Fördervereins Verantwortung.

Neben Zollhaus ist Oberneisen die einzige Frauengruppe im Rhein-Lahn-Kreis. Mit Kirsten Becker steht eine Frau als stellvertretende Wehrführerin neben Wehrführer Johannes Mack mit an der Spitze der Einheit. Die ersten Aktiven nach der Gründung 1980 waren Monika Lau, Elke Löber, Ingrid Ott, Hiltrud Schäfer, Anita Zorn, Helga Schäfer, Sigrid Frey und Christa Heil. Doch aus der einst großen Schar von engagierten Kameradinnen ist eine Gruppe von sechs Frauen übrig geblieben. Deshalb schlagen Magda Horne, Susanne Fritz, Janessa Pelk, Sabine Schäfer, Kirsten Becker und Karina Yilmaz Alarm und suchen Verstärkung. „Wir sind nur noch zu sechst, und das wollen wir ändern. Deshalb sind wir auf der Suche nach neuen Feuerwehrfrauen ab 16 Jahren, die sich uns anschließen und aktiv am Dienst in der Feuerwehr mitmachen möchten“, wünscht sich Kirsten Becker, gleichzeitig Ausbilderin der Gruppe, Interessierte, die die Gruppe wieder zu ihrer alten Stärke anwachsen lässt.

Die Möglichkeit zum Kennenlernen bietet sich interessierten Frauen am kommenden Samstag, 15. Oktober, ab 10 Uhr bei einer Schnupper-Übungsstunde mit anschließendem gemütlichen Beisammensein und Austausch. Treffpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus, von wo die Frauengruppe zu einer Übung an die Turnhalle ausrückt. Von dort geht es wieder zurück ans Gerätehaus. „Wir hoffen auf einige interessierte Besucher. Zwar haben wir schon Frauen gezielt angesprochen, doch wollen wir mit der Übung unseren Dienst noch einmal in der Öffentlichkeit demonstrieren“, führte Kirsten Becker weiter an. Viele Frauen wüssten nicht, dass das weibliche Geschlecht überhaupt ein aktives Mitglied der Feuerwehr sein kann. Doch die Gruppe hat längst ihren Platz gefunden und ist aus dem Kreis der Aktiven nicht mehr wegzudenken. Weiter hat sich die Frauengruppe in den vergangenen Jahrzehnten bewährt und zahlreiche Leistungsnachweise erbracht. So erhielten die Frauen 1989 das Leistungsabzeichen in Bronze in Lahnstein, 2002 in Silber in Lohrheim, 2006 in Bronze in Oberbachheim und 2007 das Leistungsabzeichen in Silber in Koblenz. Zu den Aktiven der Feuerwehr Oberneisen zählen neben den sechs Frauen noch 27 Männer, die zusammen eine starke und gut ausgebildete Gemeinschaft bilden.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 12. Oktober 2016, Uli Pohl

Foto zu Meldung: Frauengruppe in der Feuerwehr schlägt Alarm

Frauen und Feuerwehr

(29.09.2016)

Frauen und Feuerwehr  -  da werden sich einige fragen
„Was soll das?“ - aber es ist anders als viele denken.
Frauen  engagieren  sich  schon  seit  längerem  in  der  Feuerwehr,  und  wo  sie ihren Platz gefunden haben, sind sie nicht mehr weg zu denken.
Leider ist es aber so, dass es immer noch zu wenige sind oder anders gesagt, dass viele nicht wissen, dass das weibliche Geschlecht ein aktives Mitglied bei der Feuerwehr sein oder werden kann.
Dies nehmen wir zum Anlass und möchten uns kurz vorstellen:
Die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen besteht zurzeit
aus 33 männlichen und weiblichen aktiven Einsatzkräften.
Stolz sind wir auf unsere Frauengruppe, die seit 36 Jahren
Bestand hat. Leider hat sich im Laufe der Zeit der weibliche
Anteil auf 6 Frauen geschmälert. Dies würden wir gerne
ändern und sind deshalb auf der Suche nach interessierten
Frauen ab 16 Jahren, die aktiv am Feuerwehrdienst teilnehmen möchten.
Wer Interesse an einer ehrenamtlichen  Feuerwehrtätigkeit  hat, wer anderen helfen  und  sich  in  einer  Gemeinschaft  engagieren  möchte,  wer  sich  weiterbilden  und  Verantwortung  übernehmen  möchte,  ist  bei  der  Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen gern gesehen.
Aus diesem Grund  würden  wir euch gerne zu einer  Schnupper-Übungsstunde mit  anschließendem  gemütlichen  Beisammensein  bei  Essen  und  Trinken  am
Samstag,  den  15.10.2016,  um  10:00  Uhr,  im  Feuerwehrhaus  einladen.  Dort könnt  ihr  uns  kennenlernen  und  einiges  über  unsere  Tätigkeit  bei  der  Feuerwehr erfahren.


Rückmeldungen bis zum 13.10.2016 an:
Johannes Mack (Wehrführer)
mack@feuerwehr-oberneisen.de
Tel.: 0178-7803143
oder
Kirsten Becker (Stv. Wehrführerin + Ausbilderin Frauengruppe)
becker@feuerwehr-oberneisen.de
Tel.: 0163-8466517

 

Komm mach mit, wir brauchen dich!

[Flyer Frauenfeuerwehr]

Foto zu Meldung: Frauen und Feuerwehr

Brandschutzerziehung KiTa Oberneisen am 15.07.2016

(15.07.2016)

Am Freitag den 15.07.2016 fand um 09:00 Uhr die jährliche Brandschutzerziehung der KiTa Oberneisen im Feuerwehrgerätehaus Oberneisen statt. Insgesamt haben 10 Vorschulkinder an der Brandschutzerziehung teilgenommen, um die Aufgaben der Feuerwehr kennen zu lernen. Des Weiteren haben alle Vorschulkinder das richtige Verhalten und das Absetzten eines Notrufes bei einem Brand mittels Übungstelefone geübt. Spannend folgten die Kinder den Worten von Matthias Lau.

Anschließend durften die Kinder das Gerätehaus besichtigen. Es wurde ihnen die Ausrüstung, die Feuerwehrfahrzeuge und Räumlichkeiten gezeigt. Ihr können an der Spritze stellen sie beim Dosenumspritzen unter Beweis.

Eine Woche zuvor besuchten die Kinder die Berufsfeuerwehr Wiesbaden. Dort durften sie durch die Atemschutzstrecke klettern, die Drehleiter bestaunen und den Alltag der Feuerwehrmänner kennenlernen.

Wehrführer Johannes Mack überreichte jedem Vorschulkind einen durch die Ortsgemeinde Netzbach und Oberneisen gespendeten echten Feuerwehrhelm. Um 11:15 Uhr durfte ein Vorschulkind einen richtigen Notruf bei der Feuerwehr absetzten. Gemeldet wurde ein Brand im Neubau der Kita, mit 2 vermissten Personen. Kurz darauf rückte die Feuerwehr mit 8 Feuerwehrkameraden aus, um 2 vermisste Personen zu retten.

Im Anschluss der Übung waren alle Übungsteilnehmer zum gemeinsamen Mittagessen in der KiTa eingeladen. 

 

Bericht Johannes Mack

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Tagesausflug der Feuerwehr am 10.09.2016 nach Trier

(16.06.2016)

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen bietet allen interessierten Mitgliedern und auch Nichtmitgliedern die Gelegenheit, sich für einen Tagesausflug nach Trier anzumelden. Nähere Informationen können dem Programm entnommen werden.
 

[Programm]

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Zusammenhalt zeichnet Wehr in Oberneisen aus

(20.01.2016)

Die 35 Aktiven in den drei Einsatzgruppen der Feuerwehr Oberneisen verzeichneten im vergangenen Jahr acht Alarmierungen. Die Wehr rückte aus zu Gebäudebränden, einem Küchenbrand, einer ausgelöste Brandmeldeanlage und Fahrzeugbränden. Hinzu kamen 37 Monatsübungen, eine Gemeinschaftsübung der drei Einsatzgruppen und acht Übungen der Gruppe Absturzsicherung in der VG Hahnstätten. Zum Terminkalender zählte weiter die jährliche Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder der Kita Oberneisen. Außerdem gab es eine Alarmübung auf dem Gelände der Firma Schaefer Kalk mit den Wehren Oberneisen, Hahnstätten und Lohrheim. Wehrführer Johannes Mack dankte allen für die im Jahr 2015 geleistete Arbeit.

Vor allem seinen aktiven Feuerwehrkameraden, darunter sechs Frauen, sprach er seine Anerkennung aus: „Was ihr in eurer Freizeit leistet, ist der Wahnsinn und unbezahlbar.“ Mack führte weiter an: „Ein weiterer und ganz wichtiger Faktor ist der Zusammenhalt bei der Feuerwehr. Es ist ein tolles Gefühl eine so starke Truppe von 35 Aktiven und 257 Vereinsmitgliedern hinter sich zu wissen.“

Der stellvertretende Wehrleiter der VG Hahnstätten, Thomas Gapp, dankte allen Aktiven für die geleistete Arbeit im Einsatzjahr 2015. Insgesamt wurden in der VG 39 Einsätze absolviert. Seinen Worten schloss sich der Erste Beigeordnete der VG Hahnstätten, Horst Seelbach, an. Er sprach ebenfalls einen Dank für das ehrenamtliche Engagement aus und informierte über den Stand der Umbaumaßnahmen des Stützpunktes in Hahnstätten. In diesem Jahr organisiert oder beteiligt sich die Feuerwehr am Einsammeln der Weihnachtsbäume, der Kappensitzung am kommenden Freitag, dem Kreppelkaffee am 31. Januar, der Après-Ski-Party, am Kirmesumzug und an der Brandschutzerziehung in der Kindertagesstätte.

Ein Höhepunkt der Versammlung war die Verabschiedung von Anita Zorn, Gründungsmitglied der Frauengruppe. Sie gehörte seit der Gründung 1980 ununterbrochen der Frauengruppe und der Einsatzabteilung an. Johannes Mack ließ Zorns 35-jährige Feuerwehrlaufbahn Revue passieren und sprach ihr ein dickes Dankeschön aus. Die Versammlung verabschiedete sie mit langem Beifall.

Zum Abschluss gab es noch Veränderungen im Vorstand. Kerstin Saueressig wurde einstimmig zur Kassiererin gewählt. Alexander Mann vertritt ab sofort die Gruppe 1 als Beisitzer im Vorstand.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 20. Januar 2016

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Gründung auf Bierdeckel dokumentiert

(03.08.2015)

„Was schenkt man einer Frauenfeuerwehr zum 35-jährigen Bestehen? Natürlich Männer“, sprach Landrat Frank Puchtler und stellte prompt die neun singenden Feuerwehrmänner aus Weisel vor. Die hatte Puchtler, selbst Feuerwehrmann in Oberneisen, für die Feier am Sonntag rund um das Gerätehaus engagiert. Und MdL Jörg Denninghoff ergänzte: „Es sind neun singende Feuerwehrmänner. In Oberneisen gibt es neun aktive Feuerwehrfrauen. Die könnten doch ebenfalls einen Chor bilden.“

Eine lockere Stimmung herrschte in Oberneisen. Zahlreiche Gratulanten waren gekommen, um das 35-jährige Bestehen mit der Frauengruppe zu feiern. Neben der in Zollhaus ist die in Oberneisen die einzige im Rhein-Lahn-Kreis. Eine lockere Stimmung, die dem Geist der Feuerwehr Oberneisenentspricht. Wenn sie gebraucht wird, sind Frauen und Männer vor Ort. Doch ein wichtiger Bestandteil ist die lockerere und freundschaftliche Gemeinschaft, die sie pflegt.

 

Ihren Ursprung hatte die Frauengruppe während eines Ausflugs der Feuerwehr 1980. Dort entstand die Idee, eine Frauengruppe zu gründen. Das Vorhaben wurde auf einem Bierdeckel, der noch heute im Archiv der Feuerwehr schlummert, unterschriftlich besiegelt. „Mit den Frauen haben wir uns zu einer sehr starken Einheit entwickelt. Wurde die Gruppe zunächst noch belächelt, hat sie sich im Laufe der Jahre immer mehr etabliert“, betonte Wehrführer Johannes Mack. Ein Beleg für diese Entwicklung sei die Wahl von Kirsten Becker zur stellvertretenden Wehrführerin. Mack dankte den Gründerinnen für ihr Engagement und rief die Bürger dazu auf, die Feuerwehr zu unterstützen. Neue Aktive, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen, sind willkommen.

 

Thomas Gapp, der stellvertretende Wehrleiter der VG Hahnstätten, betonte den hohen Stellenwert der Frauengruppen in Oberneisen und Zollhaus. Ortsbürgermeister Peter Pelk dankte den Feuerwehrfrauen und hofft, dass sich mehr Frauen im Brandschutz engagieren. Jochen Schäfer, der damalige Wehrführer, nannte die Gruppe einen fest integrierten Bestandteil der Einheit: „Doch leider ist die Feuerwehr immer noch zu sehr von Männern dominiert.“ Hiltrud Schäfer gratulierte im Namen der Ortsvereine, für die Alterskameraden sprach Klaus Schäfer. Bevor der gemütliche Teil der Geburtstagsfeier mit den singenden Feuerwehrmännern aus Weisel und dem bayerischen Frühschoppen begann, lobte Frank Puchtler noch einmal die Frauengruppe aus seiner Einheit: „Unsere Feuerwehr ist eine starke Gemeinschaft. Spätestens beim Leistungsabzeichen, als unsere Frauen besser waren als die Männer, gab es den Aha-Effekt, der die letzte Skepsis beseitigte.“ Und schließlich sei auch das Feuerwehrgerätehaus mit dem Einzug der Frauen gemütlicher geworden. Weiterer Bericht folgt.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 3. August 2015, Uli Pohl

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"Frauen an die Spritze" war eine gute Entscheidung

(03.08.2015)

Vor genau 35 Jahren entstand beim weiblichen Teil der Oberneiser Bevölkerung die Idee, eine Frauengruppe innerhalb der freiwilligen Feuerwehreinheit des Ortes zu gründen. Der Grund für den, vor drei Jahrzehnten doch recht ungewöhnlichen Gedanken, in der Wehr eines 800-Seelen-Ortes weibliche Kräfte integrieren zu wollen, war in der Struktur des Ortes und der gesamten Aarregion zu finden. „Viele unserer Männer haben ihre Arbeitsstelle außerhalb und sind tagsüber kaum verfügbar. Also was sprach eigentlich dagegen, dass Frauen, die nicht berufstätig waren, da nicht Abhilfe leisten könnten?“, erinnern sich Hiltrud Schäfer und Anita Zorn, zwei Frauen der ersten Stunde und Gründungsmitglieder der am 31. Mai 1980 ins Leben gerufenen Gruppe. Mittlerweile sind bundesweit über 75 000 Frauen ehrenamtlich bei den freiwilligen Feuerwehren aktiv. Die Oberneisener Frauen und die weiblichen Kräfte der benachbarten Wehr aus Zollhaus, die noch fünf Jahre früher gegründet wurde, dürfen sich jedoch mit Fug und Recht „zu den Frauen der ersten Stunden“ zählen lassen. „Und es dürfte bei 295 Landkreisen in Deutschland nicht mehr so oft vorkommen, dass innerhalb eines Landkreises gleich zwei eigenständige Frauengruppen existieren“, so Landrat Frank Puchtler bei seinem Grußwort während des „bayerischen Frühschoppens“, der anlässlich des Jubiläums am Gerätehaus gefeiert wurde. Zuvor wurde mit Pfarrer Stefan Fschbach ein Gottesdienst abgehalten.

 

Eine weise Entscheidung

 

„Mittlerweile sind Frauen ein fester Bestandteil in vielen Wehren in unserem Land. Zur Sicherung des Brandschutzes sind sie heutzutage nicht mehr wegzudenken“, so der stellvertretende Wehrleiter Thomas Gapp, der von einer „weisen Entscheidung vor 35 Jahren“ sprach.

Wehrführer Johannes Mack, der neben Frank Puchtler, den SPD-Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff, Ortsbürgermeister Peter Pelk, Vertreter der Ortsvereine, viele Bürger der Gemeinde und eine Fülle von Abordnungen benachbarter Wehren willkommen hieß, erinnerte in einer kleinen Rückschau an Höhepunkte der 35-jährigen Geschichte der Frauengruppe. Gerne erinnerte man sich an die erste Übungsstunde der Frauen, die unter dem damaligen Ausbilder Edwin Walter am 12. September 1980 stattfand. Wehrführer seinerzeit war Jochen Schäfer.

Im Jahre 1989 errangen die Damen das bronzene Leistungsabzeichen in Lahnstein, dem sie 2002 in Lohrheim das silberne Abzeichen folgen ließen. Derzeit besteht die Gruppe aus neun Mitgliedern: Kirsten Becker, Kerstin Saueressig, Simone Dürr, Susanne Fritz, Magda Horne, Janessa Pelk, Sabine Schäfer, Karina Yilmaz und das einzige noch aktive Gründungsmitglied Anita Zorn. Kirsten Becker ist gleichzeitig stellvertretende Wehrführerin der gesamten Oberneiser Floriansjünger.

Bei einem tollen Programm, das die in bayerische Dirndl gewandeten Frauen zusammengestellt hatten, feierten alle bis in den späten Nachmittag. Neben kühlen Getränken, bayerischen Spezialitäten und Ehrungen begeisterten die singenden Feuerwehrmänner aus Weisel mit mehreren Liedbeiträgen.

 

Nassauische Neue Presse, 3. August 2015, Rolf-Peter Kahl

Foto zu Meldung: "Frauen an die Spritze" war eine gute Entscheidung

Frauengruppe ist wichtiger Bestandteil

(30.07.2015)

Nach einem Tagesausflug der Feuerwehr Oberneisen am 31. Mai 1980 entstand die spontane Idee, eine Frauengruppe in der Einheit zu gründen. Bereits wenige Monate später wurde die Idee Realität. Am 6. September 1980 erfolgte die offizielle Gründung der Frauengruppe.

 

Am kommenden Sonntag feiert die Feuerwehr Oberneisen das 35-jährige Bestehen. Die ersten Aktiven in der Frauengruppe waren Monika Lau, Elke Löber, Ingrid Ott, Hiltrud Schäfer, Anita Zorn, Helga Schäfer, Sigrid Frey und Christa Heil. Am 12. September 1980 kam es bereits zur ersten Übung der Frauengruppe unter der Leitung von Edwin Walter. Die damals neue Frauengruppe hat sich in den folgenden Jahren bewährt, zahlreiche Leistungsnachweise wurden erbracht. So erhielten die Frauen 1989 das Leistungsabzeichen in Bronze in Lahnstein, 2002 in Silber in Lohrheim, 2006 in Bronze in Oberbachheim und 2007 das Leistungsabzeichen in Silber in Koblenz. Bereits zweimal wurde das Bestehen der Frauengruppe gefeiert. Am 20. Juni 1990 das zehnjähriges Bestehen und im Juli 2005 das 25-jährige Jubiläum in Verbindung mit dem Waldfest, das die Feuerwehr ausrichtet.

In Spitzenzeiten verfügte die Frauengruppe über 15 Aktive, darunter vier Atemschutzträgerinnen und zwei Maschinistinnen. Zurzeit zählt die Gruppe neun Aktive und wird von Kerstin Saueressig und Kirsten Becker bei den monatlichen Übungen ausgebildet. Ein Gründungsmitglied Anita Zorn ist immer noch im aktiven Dienst tätig.

 

Das 35-jährige Bestehen wird am kommenden Sonntag ab 10 Uhr am Spritzenhaus gefeiert. Dabei soll die wichtige Funktion der Frauengruppe in den Blickpunkt gerückt werden, um weitere Aktive für den Dienst im Brandschutz zu generieren. up

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.feuerwehr-oberneisen.de

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 30. Juli 2015

Foto zu Meldung: Frauengruppe ist wichtiger Bestandteil

Bayerischer Frühschoppen

(23.07.2015)

Die Frauengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen feiert am 2. August sein 35-jähriges Bestehen und lädt aus diesem Anlass zu einem bayerischen Frühschoppen ans Feuerwehrhaus ein. 

Los geht`s um 10 Uhr.

 

[Flyer]

Foto zu Meldung: Bayerischer Frühschoppen

Gemeinschaftsübung der 3 Einsatzgruppen Freiwillige Feuerwehr Oberneisen

(28.03.2015)
Am 21.03.2015 führte die Feuerwehr Oberneisen die jährliche Gemeinschaftsübung der 3 Einsatzgruppen durch. 
Als Übungsobjekt wählte die Wehrführung der Feuerwehr Oberneisen die Firmenhalle der Firma Allpir Dämmstoffe im Gewerbepark Oberneisen aus. Unter einsatzähnlichen Bedingungen wurde der Schwerpunkt der Übung auf die Menschenrettung fokussiert. Im Lagerhallenbereich und in den Ausstellungsräumen wurden mehrere Personen vermisst. Zur Erschwernis der Atemschutzgeräteträger wurden die beiden Räumlichkeiten mit einer Nebelmaschine und einem speziellen Übungsrauch verraucht. Dadurch mussten sich die Trupps unter schwerem Atemschutz und geringer Sicht in das Objekt vorarbeiten und schnellst möglich die vermissten Personen aus dem Gefahrenbereich retten. 
Wehrführer Johannes Mack zeigte sich mit dem gesamten Übungsablauf zufrieden und bedankte sich anschließend bei dem Geschäftsführer der Firma Allpir Detlef Koch, dass er sein Firmengebäude als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte. Anschließend überreichte Herr Koch jedem Übungsteilnehmer eine digitale Funkuhr und einen Allpir Dämmfuchs. 
Ein Dank geht auch an die Feuerwehr Hahnstätten und Lorheim die jeweils 1 Fahrzeug ihrer Einheit für die Übung zur Verfügung gestellt hatten.
Die Feuerwehr Oberneisen freut sich über neue Mitglieder in der Einsatzabteilung. Wer gerne mehr über die Feuerwehr wissen möchte kann dies auf unserer Homepage ( www.Feuerwehr-Oberneisen.de ) nachlesen, oder bei der Wehrführung nachfragen. 
 
( Johannes Mack )
Wehrführer 

Foto zu Meldung: Gemeinschaftsübung der 3 Einsatzgruppen Freiwillige Feuerwehr Oberneisen

Neuer Internetauftritt der Freiwilligen Feuerwehr

(02.03.2015)

Seit dem 01.03.2015 hat die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen ( www.feuerwehr-oberneisen.de ) ihre Homepage überarbeitet und neu aufgestellt. Wer sich informieren möchte was die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen alles macht, kann dies auf der Homepage tun. In zahlreichen Rubriken werden unter anderem die Einsatzabteilungen, der Förderverein und die Alterskameraden vorgestellt. Informationen über die technische Ausrüstung, Übungstermine, Feste oder Tipps zum Thema Brandschutz runden den Internetauftritt ab.

Foto zu Meldung: Neuer Internetauftritt der Freiwilligen Feuerwehr

Johannes Mack ist der neue Wehrführer

(13.01.2015)

Johannes Mack ist der neue Wehrführer der Feuerwehr Oberneisen. Er wurde vor der ordentlichen Jahreshauptversammlung von den Aktiven einstimmig zum Nachfolger von Matthias Lau gewählt. Gleichzeitig übernimmt Mack die Position des Vorsitzenden im Förderverein. Auch der Posten der stellvertretenden Wehrführerin ist neu besetzt. Kirsten Becker übernimmt dieses Amt von Norbert Ott. Gleichzeitig ist die auch stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Auch ihr gaben alle 36 Wahlberechtigten ihre Stimme. Johannes Mack und Kirsten Becker sind beide 26 Jahre alt, Schulkameraden, gut ausgebildet und eng mit der Heimat und der Feuerwehr verbunden. Johannes Mack arbeitet als Schlosser, Kirsten Becker ist gelernte Pferdewirtin und übt den Beruf des Schreiners aus.

Noch in seiner Funktion als Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Oberneisen verlas zuvor Wehrführer Matthias Lau seinen Jahresbericht mit einem wehmütigen Blick zurück auf die Geschehnisse des vergangenen Jahres. Für die Einheit war es erneut ein lebhaftes Jahr für die 38 Aktiven. 19 Alarmierungen waren zu vermelden. Ernsthaft gefordert wurden sie beim Brand von mehr als 100 Heuballen auf dem Gelände des Hof Seiters, schlimmen Verkehrsunfällen mit der Bergung von Menschen und den zahlreichen Einsätzen bei Unwettern im Sommer des vergangenen Jahres. Besonders heftige Ausmaße waren in Burgschwalbach zu bewältigen. Dort trat nach einem heftigen Regen der Palmbach über die Ufer und überflutete den Ortskern. Ein Feuerwehrmann geriet dabei in Lebensgefahr.

Neben Scheunen-, Kamin- und Gebäudebränden, musste die Wehr fünf Mal in die Seniorenresidenz nach Hahnstätten ausrücken. Dort wurde über die Brandmeldeanlage alarmiert. Angebranntes Essen oder angekokelte Handtücher auf dem Herd waren die Ursache. Sogar an Heiligabend musste noch eine Ölspur beseitigt werden. Weiter waren die Aktiven an zahlreichen Kursen in der Aus- und Weiterbildung beteiligt. Hinzu kamen 36 Übungen und weitere Sondereinsätze, darunter auch die Gruppe der Aktiven, die die Absturzsicherung regelmäßig in Theorie und Praxis trainierten. Doch nicht nur für Matthias Lau war es ein Abschied aus der Führung der Einheit Oberneisen, der er mehr als 30 Jahre aktiv zur Verfügung stand und dabei keinen fachlichen Lehrgang ausließ. Elf Jahre war er der souveräne, ruhige und sachliche Wehrführer der starken Einheit an der Aar. Dafür dankten ihm die Kameraden mit einem lang anhaltenden Beifall. „Es war eine schöne und intensive Zeit mit euch allen“, sagte Matthias Lau in seiner Abschiedsrede. Auch für seinen Stellvertreter Norbert Ott hieß es Abschied nehmen. Lau und Ott agierten zeitgleich und harmonisch in der Wehrführung. Glückwünsche für die neue Wehrführung sowie Lob und Dank für Matthias Lau, Norbert Ott und alle Einsatzkräfte gab es von Landrat Frank Puchtler, selbst in der Wehr Oberneisen aktiv, Ortsbürgermeister Peter Pelk, VG-Bürgermeister Volker Satony sowie von der Wehrleitung der Verbandsgemeinde Peter Matthey und Thomas Gapp. Weiter wurde in der Versammlung der Vorstand des Fördervereins neu gewählt. So übernehmen Steffen Lau und Markus Dietrich die Kasse, die Schriftführung liegt in den Händen von Karina Yilmaz und Norbert Ott. Beisitzer bleiben Susanne Fritz, Freddy Reitz und Jens Keilholz.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 13. Januar 2015

Foto zu Meldung: Johannes Mack ist der neue Wehrführer

100 Heuballen brennen am Hof in Oberneisen

(02.07.2014)

Rund 100 Heuballen brannten gestern Nachmittag bei einem Feuer am Hof Seiters inOberneisen nieder. Wenige Stunden nachdem die Feuerwehr Diez-Freiendiez ein Feuer im Vorderwald in Freiendiez löschen musste, dort war ein Holzstapel in Brand geraten, alarmierte die Sirene gegen 16 Uhr die Wehren in Oberneisen und in Hahnstätten.

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die Heuballen bereits voll in Flammen. In wenigen Minuten musste sich das Feuer ausgebreitet haben. Schnell beorderten die Einsatzkräfte Unterstützung der Einheiten aus Niederneisen und Flacht herbei. Im Wechsel wurden die Tanklöschfahrzeug der Wehren in der Mühlstraße in Oberneisen befüllt und zum Brandherd chauffiert. Rund 50 Einsatzkräfte waren beteiligt. Während die Tanklöschfahrzeuge noch pendelten, legten Kameraden eine etwa ein Kilometer lange Schlauchleitung zum Aussiedlerhof zwischen Netzbach und Oberneisen. Erst nach einigen Stunden war der Brandherd eingedämmt. Dichte Rauchschwaden stiegen in den Himmel und waren noch kilometerweit zu sehen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden. Wie das Feuer ausbrach, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen. Ein Zusammenhang zwischen beiden Bränden in Freiendiez und Oberneisen konnte weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen werden am heutigen Tag fortgesetzt.

 

Bereits in den 90er-Jahren standen Strohballen am Hof Seiters in Flammen, wenig später erneut. Damals griff das Feuer auf benachbarte Stallungen über. Vieh kam zu Schaden. Ein Brand, der vom vermeintlichen Feuerteufel gelegt wurde, der nie gefasst wurde. In den vergangenen Monaten kam es an der unteren Aar erneut zu mehreren Bränden. Der Verdacht lag nahe, dass wieder ein Brandstifter am Werk ist. Im Februar hatte die Verbandsgemeinde Hahnstätten 1000 Euro Belohnung zur Aufklärung der Brandserie ausgesetzt, die bei den Bürgern für Angst und Unruhe sorgte und den massiven Einsatz der Feuerwehren erforderte. Bisher blieben die Ermittlungen und Hinweise ohne Erfolg.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 2. Juli 2014

Foto zu Meldung: 100 Heuballen brennen am Hof in Oberneisen

Bald gibt es Alterskameraden

(23.01.2014)

Die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen will eine Gruppe Alterskameraden gründen. Mit dieser Aufgabe wurde Klaus Schäfer betraut, der nach 42 Jahren aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist. Das wurde während der Jahreshauptversammlung des Fördervereins bekannt. Übrigens liegen hinter Klaus Schäfer 26 Jahre Kassierertätigkeiten. Als Anerkennung für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Zur Jahresversammlung begrüßte Wehrleiter Matthias Lau neben den Kameraden der aktiven Wehr den Verbandsgemeinde-Wehrleiter Werner Böhm, Ortsbürgermeister Peter Pelk, den Verbandsgemeinde-Bürgermeister Volker Satony und den Ersten Beigeordneten der VG und Feuerwehrkameraden Frank Puchtler im evangelischen Gemeindehaus.
Im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes dankte Lau allen Kameradinnen und Kameraden für die freiwillige Arbeit, die im vergangenen Jahr geleistet wurde. Zufrieden zeigte sich der Wehrführer mit dem Stand der Ausbildung und erinnerte an die vielfältigen Übungsaktivitäten im zurückliegenden Jahr. Neben 35 Monatsübungen waren dies viele Alarm- und Sonderübungen, Absturzsicherungen und die schon traditionell durchgeführte Sonderübung in der Kindertagesstätte anlässlich der Brandschutzerziehung. Zu Einsätzen mussten die Floriansjünger 13 Mal ausrücken, unter anderem zum Großbrand bei der Firma Zimmermann & Reichel in Hahnstätten, zu diversen Verkehrsunfällen, zu Haus-, Kamin- und Küchenbränden sowie zu den Bränden in Flacht (im Ort selbst und in der Gemarkung), bei denen nach wie vor vermutet wird, dass sie vorsätzlich durch einen „Feuerteufel“ gelegt wurden. Des Weiteren erinnerte Lau an die geleisteten Dienste bei Veranstaltungen des vergangenen Jahres, für die die Feuerwehr auf Orts- und Kreisebene mittlerweile eine unverzichtbare Institution darstellt.
Im Rahmen der Auszeichnungen, Ehrungen und Beförderungen wurden die Kameradinnen und Kameraden Florian Wick neu verpflichtet, Lars Kreusel zum Löschmeister, Johannes Mack zum Oberbrandmeister und Kirsten Becker zur Brandmeisterin befördert. Aus dem aktiven Dienst verabschiedet wurden Klaus Schäfer (42 Jahre) und Marina Schäfer (27,5 Jahre). Zudem wurden Martin Presber für 25 Jahre aktiven Dienst sowie Ernst Horne und Frank Puchtler für 35 Jahre geehrt. Für langjährige Vereinszugehörigkeit erhielten für 25 Jahre Martin Presber, Peter Pelk und Roland Schäfer, für 35 Jahre Ernst Horne, Rainer Thielmann, Christian Isselbächer, Klaus Schreiner, Frank Puchtler, Siegfried Pulch, Jürgen Reusch und für 50 Jahre Peter Gertner und Wilfried Lau ihre entsprechenden Urkunden und Auszeichnungen.
Personalwechsel

Es war in der Oberneiser Einheit längst kein Geheimnis mehr. Sowohl Matthias Lau als auch sein Stellvertreter Norbert Ott werden Ende des Jahres 2014 von ihren Ämtern zurücktreten. Doch die designierten Nachfolger stehen mit Johannes Mack und Kirsten Becker im Grunde fest. „Es benötigt eigentlich nur noch deren offizieller Wahl am 10. Januar im nächsten Jahr“, so Lau.

Die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen will eine Gruppe Alterskameraden gründen. Mit dieser Aufgabe wurde Klaus Schäfer betraut, der nach 42 Jahren aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist. Das wurde während der Jahreshauptversammlung des Fördervereins bekannt. Übrigens liegen hinter Klaus Schäfer 26 Jahre Kassierertätigkeiten. Als Anerkennung für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Zur Jahresversammlung begrüßte Wehrleiter Matthias Lau neben den Kameraden der aktiven Wehr den Verbandsgemeinde-Wehrleiter Werner Böhm, Ortsbürgermeister Peter Pelk, den Verbandsgemeinde-Bürgermeister Volker Satony und den Ersten Beigeordneten der VG und Feuerwehrkameraden Frank Puchtler im evangelischen Gemeindehaus.
Im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes dankte Lau allen Kameradinnen und Kameraden für die freiwillige Arbeit, die im vergangenen Jahr geleistet wurde. Zufrieden zeigte sich der Wehrführer mit dem Stand der Ausbildung und erinnerte an die vielfältigen Übungsaktivitäten im zurückliegenden Jahr. Neben 35 Monatsübungen waren dies viele Alarm- und Sonderübungen, Absturzsicherungen und die schon traditionell durchgeführte Sonderübung in der Kindertagesstätte anlässlich der Brandschutzerziehung. Zu Einsätzen mussten die Floriansjünger 13 Mal ausrücken, unter anderem zum Großbrand bei der Firma Zimmermann & Reichel in Hahnstätten, zu diversen Verkehrsunfällen, zu Haus-, Kamin- und Küchenbränden sowie zu den Bränden in Flacht (im Ort selbst und in der Gemarkung), bei denen nach wie vor vermutet wird, dass sie vorsätzlich durch einen „Feuerteufel“ gelegt wurden. Des Weiteren erinnerte Lau an die geleisteten Dienste bei Veranstaltungen des vergangenen Jahres, für die die Feuerwehr auf Orts- und Kreisebene mittlerweile eine unverzichtbare Institution darstellt.
Im Rahmen der Auszeichnungen, Ehrungen und Beförderungen wurden die Kameradinnen und Kameraden Florian Wick neu verpflichtet, Lars Kreusel zum Löschmeister, Johannes Mack zum Oberbrandmeister und Kirsten Becker zur Brandmeisterin befördert. Aus dem aktiven Dienst verabschiedet wurden Klaus Schäfer (42 Jahre) und Marina Schäfer (27,5 Jahre). Zudem wurden Martin Presber für 25 Jahre aktiven Dienst sowie Ernst Horne und Frank Puchtler für 35 Jahre geehrt. Für langjährige Vereinszugehörigkeit erhielten für 25 Jahre Martin Presber, Peter Pelk und Roland Schäfer, für 35 Jahre Ernst Horne, Rainer Thielmann, Christian Isselbächer, Klaus Schreiner, Frank Puchtler, Siegfried Pulch, Jürgen Reusch und für 50 Jahre Peter Gertner und Wilfried Lau ihre entsprechenden Urkunden und Auszeichnungen.
Personalwechsel

Es war in der Oberneiser Einheit längst kein Geheimnis mehr. Sowohl Matthias Lau als auch sein Stellvertreter Norbert Ott werden Ende des Jahres 2014 von ihren Ämtern zurücktreten. Doch die designierten Nachfolger stehen mit Johannes Mack und Kirsten Becker im Grunde fest. „Es benötigt eigentlich nur noch deren offizieller Wahl am 10. Januar im nächsten Jahr“, so Lau.

 

Rolf -Peter Kahl
Nassauische Neue Presse
Artikel vom 23.01.2014
 
 

Foto zu Meldung: Bald gibt es Alterskameraden

Auf die Einsatzkräfte aus Oberneisen ist stets Verlass

(20.01.2014)

Die Feuerwehr Oberneisen ist eine starke, gut eingeschworene und ebenso gut ausgebildete Gemeinschaft. Die Wehrleute sind nicht nur da wenn es brennt, auch sonst ist auf sie Verlass. Das beweist ihre engagierte Teilnahme an Fortbildungen und diversen Lehrgängen. Mehr als 35 Monatsübungen, dazu viele Alarm- und Sonderübungen, Absturzsicherungen sowie die Einführung in den neuen Digitalfunk bestätigen ihre vorbildliche Arbeit im Brandschutz. Im vergangenen Jahr musste die Einheit zu insgesamt 13 Alarmierungen ausrücken, darunter auch zum Großbrand in einem Farbenlager in Hahnstätten, zu diversen Verkehrsunfällen, Haus-, Kamin- und Küchenbränden sowie zu den Bränden in Flacht, die bisher immer noch die Kameraden rätseln lassen, ob nicht ein Feuerteufel an der Aar sein Unwesen treibt.
Matthias Lau, langjähriger Wehrführer der Einheit und zugleich auch Vorsitzender des Fördervereins, bemerkte: „Ich bin immer wieder ganz überrascht, dass bei den werktäglichen Alarmierungen doch so viele Aktive dabei sind.“ Der Brandschutz werde in der Aargemeinde besonders großgeschrieben.
Das bestätigte auch die große Resonanz auf die Jahreshauptversammlung. Wie wichtig Brandschutz und Brandbekämpfung ist, beweist beispielsweise die konzentrierte Hilfe vieler Aktiver, die auf langjährigen ehrenamtlich geleisteten Dienst zurückblicken. Dies kommt auch bei der regelmäßigen Übungen in der Kindertagesstätte zum Ausdruck, bei denen der Nachwuchs bereits frühzeitig auf die Dringlichkeit des Brandschutzes und der Ersten Hilfe hingewiesen wird. Volker Satony, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hahnstätten, informierte über die Sanierung des Stützpunktgebäudes in Hahnstätten, die mit rund 2 Millionen Euro zu Buche schlägt. Anhand der Baupläne zeigte er die Veränderungen des mehr als 40 Jahre alten Gerätehauses. So wird die Ein- und Ausfahrt verändert und dadurch der Begegnungsverkehr der Einsatzkräfte im Ernstfall entschärft. Die Anschaffung der Drehleiter sei eine gute Entscheidung gewesen, die sich schon oft bewährt habe, betonte Satony. Ortsbürgermeister Peter Pelk und Wehrleiter Werner Böhm dankten den Aktiven für die vorbildlich geleistete Arbeit. Werner Böhm hob lobend hervor, dass das vergangene Jahr ein volles Programm von den aktiven Wehrleuten abverlangt habe. Alles sei zur Zufriedenheit bewältigt worden.
Weiter standen in der Versammlung Ehrungen, Verpflichtungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Florian Wick (18) wurde neu verpflichtet, Lars Kreusel vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister befördert, Johannes Mack zum Oberbrandmeister und Kirsten Becker steht nun als erste Frau im Rang einer Brandmeisterin in der Wehr. Aus dem aktiven Dienst verabschiedet wurden Klaus Schäfer und Marina Schäfer, die aber beide noch in anderen Positionen ihren Dienst tun. Klaus Schäfer wurde weiter zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Wilma Rücker
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 20. Januar 2014

Foto zu Meldung: Auf die Einsatzkräfte aus Oberneisen ist stets Verlass

Rettungseinsatz im Kalkwerk

(14.10.2013)

Für den Ernstfall geübt

Der Alarm erwischte viele der Feuerwehrleute zwischen Arbeit und Freizeitbeschäftigung. Um 16.48 Uhr meldeten sich die „Piepser“, heulten nach und nach die Sirenen. Zum Glück war es eine Übung.

 

Am vergangenen Samstag heulten in Hahnstätten und in Birlenbach die Alarmsirenen. Kurz darauf näherten sich über zehn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und heulenden Martinshörnern dem Betriebsgelände des Kalkwerk-Schaefer. Was war geschehen?

Kein Grund zur Besorgnis: Die Betriebsleitung der Kalkwerke in Person des Brandschutzbeauftragten Ulrich Wagner hatte zusammen mit dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde-Feuerwehr, Werner Böhm, eine Alarmübung angesetzt, um das Verhalten der Wehren in einem Unglücksfall im Kalkwerk zu trainieren. Angenommen wurde bei der im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Übungen ein Chemikalienunfall im Laborgebäude, sowie ein bewusstloser Baggerführer auf der 40-Meter-Sohle des Steinbruchs.

 

Panne bei Umfüllaktion

 

Um 14 Uhr hatte Wehrleiter Böhm den Übungsalarm ausgelöst und nur wenig später erreichten die ersten Einsatzfahrzeuge über die B54 die Kalkwerke. Unter ihnen auch die Drehleiter. Zunächst wurde durch zwei Atemschutzträger die Lage im 1. Stock des Laborgebäudes erkundet. Dort war während einer Umfüllaktion die hochentzündliche Chemikalie Isopropanol freigeworden und der Gefahrstoff hatte unmittelbar eine Verpuffung ausgelöst. Ein Kalkwerkmitarbeiter lag bewusstlos im Flur, ein zweiter war auf das Dach des Gebäudes geflüchtet. Beide wurden aus ihren Notlagen gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

Die Männer und Frauen der Birlenbach-Fachinger Teileinheit des Gefahrstoffzuges Rhein Lahn, die unmittelbar nach Eintreffen einen Dekontaminationspunkt aufgebaut hatten, gingen danach in Schutzanzügen daran, das ausgetretene Gefahrgut aufzufangen, das Leck abzudichten, eine Gefahrstoffbestimmung vorzunehmen und die Entsorgung durch ein Fachunternehmen einzuleiten.

 

Einsatz im Steinbruch

 

Ein zweiter, wichtiger Übungsabschnitt wurde etwa eine halbe Stunde später ausgelöst und erforderte den Einsatz der Wehr aus Oberneisen, die in ihren Reihen ausgebildete Kräfte für Höhenrettungen besitzt. Gemeinsam mit dem Team der Drehleiter fuhren sie auf die 40-Meter-Sohle des Steinbruches und bargen einen im Führerhaus eines Baggers bewusstlosen Betriebsangehörigen des Kalkwerks. Eine recht schwierige Rettungsaktion, da der Bagger während der Bergung abzurutschen drohte.

Werner Böhm und Ulrich Wagner stellten in einer ersten Bewertung allen Kräften, die bei der Übung zum Einsatz kamen, ein gutes Zeugnis aus. Auch in Zukunft werden regelmäßige Übungen mit den zuständigen Wehren durchgeführt werden, da sich aus der Zusammenarbeit wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall ergeben, so die Überzeugung der Einsatzleitung. rpk

 

Nassauische Neue Presse, Artikel vom 14.10.2013

Foto zu Meldung: Rettungseinsatz im Kalkwerk

Chemieunfall im Kalkwerk Schaefer

(14.10.2013)

Rettungskräfte am Samstag im Einsatz

 

Von Carolin Bingel

 

„Chemikalienaustritt und Verpuffung im Labor des Kalkwerk Schaefer“: So lautete eine Alarmmeldung, die am Samstag um 14 Uhr die Feuerwehr Hahnstätten, Lohrheim und Birlenbach/Fachingen erreichte. Nur ein paar Minuten später ertönte auf der Aarstrecke lautes „Tatütata“. Mit blinkendem Blaulicht erreichten mehrere Feuerwehrautos sowie Krankenwagen den Parkplatz vor dem Kalkwerk-Labor, aus denen eilig Feuerwehrmänner sowie Sanitäter heraussprangen.

 

Szenario war Alarmübung

Zum Glück war dieses Schreckensszenario nur eine Alarmübung, die die Rettungskräfte auf den Ernstfall vorbereiten sollte. Eine solche Einsatzprobe wird am Kalkwerk Schaefer in Zusammenarbeit mit den umliegenden Wehren alle zwei Jahre veranstaltet. „Es ist wichtig, dass wir für den Ernstfall gewappnet sind. Bei einem realen Fall kommt noch der Stress hinzu, da ist es wichtig, dass jeder Handgriff sitzt“, begründete VG-Wehrleiter Werner Böhm, der in Zusammenarbeit mit den Brandschutzbeauftragten Ulrich Wagner und den Assistenten Walter Diehl und Matthias Sehr vom Kalkwerk Schaefer die Übung geplant und organisiert hatte, die Wichtigkeit eines solchen Übungseinsatzes.

Obwohl es nur eine Probeübung war, gaben die Rettungskräfte natürlich ihr Bestes. Hand in Hand führten die Wehren die einzelnen Arbeitsschritte durch. Schnell wurde der Schlauch ausgerollt und gelegt, sodass die Versorgung mit Wasser gewährleistet war. Zügig halfen sich die Wehrleute gegenseitig, die Atemschutzgeräte und Anzüge sowie die chemische Schutzbekleidung anzuziehen. Bei aller Eile lautet hier immer das Gebot, die Montur mit größter Sorgfalt anzulegen, damit man sich nicht selbst in Gefahr bringt.

Die Atemschutzträger drangen in das Gebäude ein, in dem die freisetzende und leicht brennbare Flüssigkeit Isopropanol durch ein Leck in einem Behälter ausgetreten war und es dadurch zu einer Verpuffung gekommen war. Auf den Fluren und in den Zimmern suchten sie nach Verletzten. Sie bargen eine bewusstlose Person, die auf dem Hof direkt von den Sanitätern behandelt wurde. Eine weitere Person war auf das Dach des Gebäudes geflüchtet und wurde mit einer Drehleiter gerettet.

 

Zunächst Personen retten

„Obwohl natürlich bei einem Chemieunfall die Trupps des Gefahrenstoffzugs mit der speziellen CSA-Bekleidung die Ursache bekämpfen, ist es zunächst wichtig, dass verletzte oder bewusstlose Personen geborgen werden. Dies übernehmen die Atemschutzträger. Das Anlegen dieser Geräte geht flott und somit können sie schnell verletzten und bewusstlosen Personen zu Hilfe gekommen“, erklärten die Wehrleute. Sie fügten hinzu, dass im Anschluss die Sondereinheit des Gefahrenstoffzugs Rhein-Lahn ans Werk geht. Die für einen solchen speziellen Einsatz ausgebildeten Männer von Hahnstätten und Birlenbach/Fachingen machten schließlich das Leck im Behälter ausfindig und beseitigten die Gefahr. Die anschließende Reinigung der Schutzbekleidung ist wichtig, damit keine giftige Chemikalien an die Haut gelangen oder an andere Stellen übertragen werden. „Der Einsatz am Laborgebäude hat gut funktioniert. Natürlich gibt es überall noch Dinge, die verbessert werden müssen. Es ist sehr wichtig, dass das Anlegen der Schutzbekleidung schneller geht. Das dauert im Normalfall schon 15 bis 20 Minuten. Bei Aufregung kann es dann noch etwas länger dauern. Dies muss unbedingt geübt werden“, so Werner Böhm. Während die Feuerwehrleute von Birlenbach/Fachingen, Hahnstätten und Lohrheim am Laborgebäude beschäftig waren, ertönte eine neuer Alarm. Die Meldung, dass ein bewusstloser Baggerfahrer im Steinbruch auf seinem Gerät liegt, erreichte die Feuerwehr Oberneisen. Die Fahrt zum Einsatzort erwies sich allerdings als etwas beschwerlich: Auf dem matschigen Untergrund kam das Feuerwehrauto so manches Mal ins Rutschen. „Bei unwegsamen Gelände ist es sehr wichtig, dass man ruhig bleibt und sich und seine Kollegen umsichtig ans Ziel bringt“, erklärte Matthias Lau, Wehrführer von Oberneisen.

Am Ziel angekommen, trafen die Floriansjünger und die Sanitäter im Steinbruch auf eine schwierige Situation. Der Bagger stand auf einem schwer zugänglichen Hügel. Doch mit gemeinschaftlichem Vorgehen bargen die Rettungskräfte die Person zügig aus dem Gerät. Das Brandschutzteam des Kalkwerks Schaefer, das diesen Großeinsatz mit der Mitwirkung von 50 Rettungskräften als Schulung nutzte, zog genau wie die Wehrleute eine positive Bilanz: „Es hat alles gut funktioniert. Wir sind sehr zufrieden und danken allen Einsatzkräften für die hervorragende Arbeit.“

 

Foto: Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehren aus Hahnstätten, Lohrheim, Oberneisen und Birlenbach/Fachingen bei der Rettungsübung am Samstag im Kalkwerk Schaefer. Für den Ernstfall sind die Einsatzkräfte gut gewappnet. Foto: Carolin Bingel

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 14. Oktober 2013, Seite 13

Foto zu Meldung: Chemieunfall im  Kalkwerk Schaefer

Lagerhalle ging in Flammen auf

(09.09.2013)

Mehrere Hunderttausend Euro Sachschaden - Über 70 Feuerwehrleute im Einsatz

 

Der nächtliche Brand in einer Lagerhalle für Farben, Lacke und Lösungsmittel in der Hohlenfelsbachstraße in Hahnstätten bedeutete Großeinsatz für die Feuerwehren im Aargebiet und aus Diez. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.

 

Aus bisher nicht bekannter Ursache war der Brand am frühen Sonntagmorgen gegen 2.20 Uhr ausgebrochen. Blitzschnell waren die Feuerwehren aus Hahnstätten und Oberneisen im Einsatz. Da stand die Halle bereits in Flammen. Weil die Gefahr bestand, dass das Feuer auf benachbarte Wohnhäuser übergreifen könnte, wurden drei angrenzende Gebäude geräumt. Alle Anwohner konnten die Häuser unverletzt verlassen.

Insgesamt waren über 70 Feuerwehrleute im Einsatz sowie die Drehleitern aus Diez und Hahnstätten, darunter 34 Atemschutzgeräteträger. Bis auf Niederneisen rückten alle Wehren der Verbandsgemeinde Hahnstätten mit sämtlichen Fahrzeugen aus, Niederneisen übernahm am Sonntagmorgen die Ablösung.

Durch den massiven Wassereinsatz, laut Verbandsgemeinde-Wehrleiter Werner Böhm wurden pro Minute 2500 Liter auf die Nachbarhäuser gespritzt, konnte ein Übergreifen des Feuers verhindert werden. Weil das Löschwasser in die Kanalisation und in die Aar lief, haben Einsatzkräfte der Feuerwehr Hahnstätten sowie Mitarbeiter der Kläranlage mehrfach Schadstoffmessungen durchgeführt, die jedoch negativ verliefen. Da sich über der Ortslage Hahnstätten ein Ascheregen ausgebreitet hatte, wurden die Anwohner mittels Lautsprecherdurchsagen der Polizei aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Der Marktbetrieb des „Hahnstätter Marktes“ wurde eingestellt. Ein Regenguss kam den Einsatzkräften zu Hilfe, so dass der starke Qualm „runtergedrückt“ wurde.

Gegen 4.18 Uhr hatten die Feuerwehren den Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten, überwiegend wurde dabei Schwerschaum eingesetzt, dauerten bis gestern 9 Uhr. Dadurch verwandelte sich die Aar in ein weißes Gewässer, wie Dietmar Meffert (Freiendiez) am Nachmittag verwundert feststellte. Im Einsatz waren zudem die Süwag, weil ein Strommast brannte und ein Bereich dann keinen Strom zur Verfügung hatte, sowie das DRK Hahnstätten und Katzenelnbogen. Während den Lautsprecherdurchsagen wurde der Streifenwagen der Polizei von einem Marktbesucher mit einer Flasche beworfen, wodurch das Dach beschädigt wurde. Der Täter konnte ermittelt werden.

Gestern morgen qualmte es immer noch, und die Hohlenfelsbachstraße durfte nur von Anwohnern befahren werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.

 

Nassauische Neue Presse

Rolf-Peter Kahl

Artikel vom 09.09.2013

Foto zu Meldung: Lagerhalle ging in Flammen auf

Schwelbrand macht Haus unbewohnbar

(18.06.2013)

Ermittlungen zur Brandursache in Oberneisen noch nicht abgeschlossen – Familie bei Freunden unter

 

Von Redakteur

Uli Pohl

 

Am Montagvormittag untersuchte die Kriminalpolizei die Ursache des Brandes in einem Wohnhaus in der Herbachstraße in Oberneisen, bei dem am Samstagabend ein Schaden von rund 40 000 Euro entstanden ist. Den ersten Ermittlungen zufolge, war vermutlich eine nicht ausgeschaltete Herdplatte der Auslöser. Auf Anfrage der RLZ teilte die Polizei in Diez jedoch mit, dass auch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden kann. Die Familie verließ das Haus gegen 17.10 Uhr und bemerkte bei der Rückkehr gegen 21.10 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Gebäude. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr, der Alarm wurde über die Sirene ausgelöst.

Wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte aus Oberneisen ein. Einige machten sich vom Burgfest an der Burgmauer über das Gerätehaus auf den Weg. Mit Atemschutzgeräteträgern gingen die Feuerwehrleute zunächst auf die Suche nach dem Brandherd. Sicher ist, dass der Schwelbrand in der Küche entstand. Alle Fenster des Hauses waren geschlossen, so dass sich das Feuer aufgrund Sauerstoffmangels nicht weiter ausbreiten konnte. Der Brand blieb über Stunden auch von Nachbarn unbemerkt. Die Wasserversorgung übernahm die Einheit Oberneisen. Wenig später trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hahnstätten in der Herbachstraße ein. Das Gebäude wurde mit einem Hochdrucklüfter belüftet, mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und nach Einsatzende an die Eigentümer und die Polizei zur Brandermittlung übergeben.

Durch die starke Rußentwicklung ist das Haus zurzeit unbewohnbar. Die Familie ist bei Freunden untergekommen. Im Einsatz waren 38 Einsatzkräfte der Einheiten Oberneisen und Hahnstätten. Weiter beteiligt waren die DRK Rettungswache Katzenelnbogen und der DRK Ortsverein Hahnstätten.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 18. Juni 2013, Seite 22

Foto zu Meldung: Schwelbrand macht Haus unbewohnbar

Kaminbrand sorgt in Oberneisen für Feuerwehreinsatz

(29.04.2013)

Schreckminuten am Sonntagvormittag in Oberneisen, als die Sirene die Bürger gegen 9.30 Uhr laut heulend in Unruhe versetzte. Grund war ein Kaminbrand in der Hauptstraße am Ortsausgang in Richtung Netzbach. Dort schlugen die Flammen aus dem Schornstein. Die Feuerwehren aus Oberneisen und Hahnstätten eilten herbei und konnten bereits nach wenigen Minuten Entwarnung geben. Sie räumten den Brandherd, beobachteten die weitere Entwicklung, bis kein Rauch mehr aus dem Kamin aufstieg. So kam die Drehleiter aus Hahnstätten nicht mehr zum Einsatz. up Foto: Uli Pohl

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 29. April 2013, Seite 15

Foto zu Meldung: Kaminbrand sorgt in Oberneisen für Feuerwehreinsatz

Wehrführer als Vorbild

(22.02.2013)

Auszeichnungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen

 

Der Oberneisener Wehrführer Matthias Lau wurde mit dem silbernen Feuerwehrehren-zeichen am Bande ausgezeichnet.

 

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen konnte Wehrleiter Matthias Lau neben den Kameraden der aktiven Wehr, den Wehrleiter der VG-Wehr Hahnstätten Werner Böhm, dessen neuen Stellvertreter Peter Matthey, Ortsbürgermeister Peter Pelk und als Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung den Beigeordneten und gleichzeitig aktiven Feuerwehrkamerad Frank Puchtler im evangelischen Gemeindehaus begrüßen.

Im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes dankte der Wehrleiter allen Kameradinnen und Kameraden (derzeit 39 Aktive, darunter 11 Frauen, aufgeteilt in drei Einsatzgruppen) für die freiwillige Arbeit, die im vergangenen Jahr geleistet wurde. Zufrieden zeigte sich der Wehrleiter mit dem Stand der Ausbildung und erinnerte an die vielfältigen Übungsaktivitäten im zurückliegenden Jahr. Neben insgesamt 36 Monatsübungen waren dies insbesondere eine Gemeinschaftsübung auf dem Oberneisener Trainingsgelände der SÜWAG, eine weitere große Gemeinschaftsübung, gesonderte Atemschutzübungen zum Test der Tauglichkeit auf der Atemschutzübungsstrecke, eine Sonderübung in der Kindertagesstätte anlässlich der Brandschutzerziehung, eine Alarmübung mit der Wehr aus Lohrheim und vier Übungen der Gruppe Absturzsicherung.

Zu Einsätzen mussten die Floriansjünger zwölf Mal ausrücken, unter anderem zu einem schweren Pkw-Unfall und einem Brandeinsatz nach Blitzeinschlag in ein Wohnhaus in Hahnstätten. Des Weiteren erinnerte Lau an die geleisteten Dienste bei Veranstaltungen des vergangenen Jahres, für die die Feuerwehr auf Orts- und Kreisebene mittlerweile eine unverzichtbare Institution darstellt.

 

Die Jubilare

 

Im Rahmen der Auszeichnungen, Ehrungen und Beförderungen wurden die Kameradinnen und Kameraden Steffen Kreidel, Markus Hennemann, Walter Schmittel, Peter Lock, Roland Schäfer und Günter Isselbächer für 25-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. Seit 35 Jahren gehören Gerd Zimmermann, Freddy Reitz und Lothar Reusch zum Kreis der Oberneiser Floriansjünger. Für 35 Jahre aktiven Dienst wurde Freddy Reitz geehrt.

Entsprechend ihrer abgeschlossenen Lehrgänge und der geleisteten Dienstzeit erfolgten danach eine ganze Reihe von Beförderungen. Jetzt grüßen Jonas Dietrich als Feuerwehrmann, Sascha Schmidt als Oberfeuerwehrmann, Janessa Pelk als Hauptfeuerwehrfrau, Manuel Nusser und Peter Faulhaber als Hauptfeuerwehrmänner und Peter Faulhaber wurde zudem verpflichtet. Überrascht wurde Wehrführer Matthias Lau selbst, als ihm Frank Puchtler das silberne Feuerwehrehrenabzeichen am Bande an die Brust heftete. Lau, seit 29 Jahren aktiver Feuerwehrmann, führt die Oberneiser Wehr seit 2004.

 

Bei den Terminen für das laufende Jahr, stechen die Kegelmeisterschaft (9. März), Gemeinschaftsübung der drei Löschgruppen (23. März), die Teilnahme bei Fahr zur Aar (26. Mai), das Waldfest (29. und 30. Juni), die Teilnahme an der Kirmes (6. Oktober), der Familienabend (2. November) und eine Nachtorientierungswanderung (28. Dezember) heraus.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 21. Februar 2013, Christopher Kahl

 

Foto: Alle geehrten, verpflichteten und beförderten Feuerwehrkameradinnen und –kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen formierten sich am Ende der Jahreshauptversammlung zu einem Erinnerungsfoto.(C. Kahl)

Foto zu Meldung: Wehrführer als Vorbild

Brand brach im Heizungsraum aus

(26.01.2013)

Bei einem Brand im Heizungsraum, untergebracht in der Remise des Wohnhauses Nummer 5 an der Flachter Hauptstraße (B 54), entstand gestern Morgen gegen 8.30 Uhr ein Sachschaden in Höhe von rund 30 000 Euro. Der rasche Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern. Der alleinstehende Hausbesitzer war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Verkehrsteilnehmer hatten beim Grundstücksnachbarn geklingelt, nachdem sie starke Rauchentwicklung in dem Gesamtanwesen registriert hatten. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei war ein technischer Defekt an einem Elektrogerät ursächlich für die Brand-entstehung. Personen kamen nicht zu Schaden.

Der Einsatz, der mit starken Kräften angerückten Feuerwehren (Flacht, Oberneisen, Hahnstätten und Burgschwalbach) sowie der vorsorglich alarmierten Rettungskräften des DRK machte eine längere Vollsperrung der B 54 erforderlich, da die Floriansjünger auf der Suche nach Brandnestern auch die Drehleiter der Stützpunktwehr aus Hahnstätten zum Einsatz brachten.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 26.01.2013, ckb

Foto: Nach bereits fünf Minuten waren die ersten Kräfte der Feuerwhr aus Flacht am Brandherd. NNP

Foto zu Meldung: Brand brach im Heizungsraum aus

Kinder bei der Feuerwehr

(11.06.2012)

Die Vorschulkinder-Gruppe des Oberneisener Kindergartens besuchte am vergangenen Freitag das Feuerwehr-Gerätehaus in der Aargemeinde. Mit ihren Erzieherinnen wurden die sieben Jungen und Mädchen von Wehrführer Matthias Lau durch das Haus geführt. Er zeigte ihnen die Fahrzeughalle mit den großen roten Autos, die Umkleideräume und den Schulungsraum. Dabei erfuhren die Kinder einiges über den Feuerwehrmann und gerade in Oberneisen über die Feuerwehrfrau.

 

Lau und seine Kameraden zeigten den Kleinen, wie man an der Straße erkennt, wo sich ein Hydrant befindet. Sie durften Helm und Jacken probieren, das Martinshorn auslösen und mit einem Strahlrohr auch "löschen". Vor allem aber lernten die Kinder, einen Notruf abzusetzen. Der wichtigste Teil war der Umgang mit offenem Feuer. Matthias Lau demonstrierte an verschiedenen Materialien, was brennt, was nicht brennt, was stark qualmt oder stark tropft. Staunende Augen machten die Kinder, als Lau Glaswolle mit einer Batterie in Kontakt brachte und die Glaswolle damit entzündete.

Der Feuerwehrtag hatte auch noch einen zweiten Teil. Nach Rückkehr in den Kindergarten setzte eines der Kinder einen "Notruf" ab. Die Sirene in Oberneisen alarmierte die Feuerwehr, die mit Blaulicht und Martinshorn anrückte und den "Brand" in der Tagesstätte löschte.

 

Foto: Bei der Brandschutzerziehung im Feuerwehrgerätehaus staunten die Kinder, als Matthias Lau zeigte, was alles brennt und was nicht. (Kahl)

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 11.06.2012, Rolf-Peter Kahl

Foto zu Meldung: Kinder bei der Feuerwehr

"Eine unverzichtbare Institution"

(27.01.2012)

Ehrungen und Neuwahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen

 

Ehrungen und Auszeichnungen standen während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen im Mittelpunkt. Axel Saueressig übergibt nach acht Jahren die Position des Zweiten Vorsitzenden an Johannes Mack.

 

Im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes dankte Wehrführer Matthias Lau allen Kameradinnen und Kameraden (derzeit 40 Aktive, davon zwölf Frauen, aufgeteilt in drei Einsatzgruppen) für die freiwillige Arbeit, die im vergangenen Jahr geleistet wurde. Zufrieden zeigte sich der Wehrführer mit dem Stand der Ausbildung und erinnerte an die vielfältigen Übungsaktivitäten im zurückliegenden Jahr.

 

In insgesamt 35 Monatsübungen, darunter die Gemeinschaftsübung aller drei Einsatz-Gruppen, eine Atemschutzübung zum Test der Tauglichkeit auf der Atemschutzübungsstrecke, eine seit vielen Jahren durchgeführte Sonderübung in der Kindertagesstätte anlässlich der Brandschutzerziehung und eine Alarmübung mit den Wehren aus Lohrheim, Hahnstätten, Niederneisen, Flacht und DRK im Kalkwerk Schaefer.

 

Zu Einsätzen mussten die Floriansjünger insgesamt elf Mal ausrücken. Dies waren fünf Brände, drei technische Hilfeleistungen, drei Fehlalarme (unter anderem Brand einer Dachgeschosswohnung in Hahnstätten, Tierrettung, Baumbeseitigung). Nachdem Lau an die geleisteten Dienste und Veranstaltungen des vergangenen Jahres erinnert hatte, dankte der Wehrführer neben den Aktiven den fördernden Mitgliedern des Vereins, von denen zahlreiche an der Jahreshauptversammlung teilnahmen.

Die Bandbreite der Aktivitäten, die die Blauröcke neben der eigentlichen Brandbekämpfung und Brandverhütung leistet, zeigt, dass die Feuerwehr auf Orts- und Kreisebene schon seit Jahren eine unverzichtbare Institution darstellt.

 

Bei den Vorstandswahlen kam es zu folgenden Ergebnissen: Wehrführer und Erster Vorsitzender Matthias Lau; stellvertretender Wehrführer Norbert Ott; stellvertretender Vorsitzender Johannes Mack; Kassierer Simone Dürr und Markus Dietrich; Schriftführer Stefan Ott und Norbert Ott; Beisitzer Susanne Fritz, Freddy Reitz und Jens Keilholz.

 

Foto: Wehrführer und Vorsitzender Matthias Lau (links) stellte sich nach der Versammlung mit einem Teil der ausgezeichneten und beförderten Mitglieder zum Erinnerungsfoto. (Kahl)

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 27.01.2012, Rolf-Peter Kahl

Foto zu Meldung: "Eine unverzichtbare Institution"

Zahl der Fehlalarme deutlich reduziert

(16.01.2012)

Als eine der größten Wehren an der Aar blickt die Freiwillige Feuerwehr Oberneisen auf ein aufregendes Jahr zurück. Glücklicherweise gab es zwar nur Ende des Jahres einen gefährlichen Einsatz beim Brand eines Dachgeschosses in einem Wohnhaus in Hahnstätten, aber auch einige kleinere Feuer waren zu löschen oder technische Hilfe zu leisten.

 

Mit einer Tierrettung kam in diesem Jahr etwas Abwechslung in den Alltag der Floriansjünger, als eine unglückliche Katze aus einem Lichtschacht befreit werden musste. Die Anzahl der Fehlalarme, die in den letzten Jahren häufig auf Grund der Übungen auf dem Gelände der Erdgastrainings in Oberneisen am Ortsausgang in Richtung Netzbach ausgelöst wurden, hat sich deutlich vermindert, da die Süwag eine Blaulichtanlage auf dem Dach installierte. Sie macht von Weitem auf einen bereits laufenden „Einsatz“ deutlich.
Besonders zahlreich waren die Kameraden aus Oberneisen in den vergangenen zwölf Monaten bei Lehrgängen vertreten. In der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus wurde bemängelt, dass leider immer nur sehr wenige Lehrgangsplätze zur Verfügung stehen. Nach einem Brief von Volker Satony, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, an die dafür verantwortlichen Stellen, steht das Telefon nicht mehr still. Sobald ein Platz frei ist, werden Wehrleute aus der VG berücksichtigt, sodass dieses Problem bald aus der Welt geschafft ist. Auf Grund der abgeschlossenen Lehrgänge und besonderen Leistungen konnten in der Versammlung einige Floriansjünger befördert werden. So wurde Sascha Schmidt zum Feuerwehrmann und Sven Müller zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Kirsten Becker ist Hauptfeuerwehrfrau, Lars Kreusel Hauptfeuerwehrmann. Ernst Horne wurde in den Rang des Oberlöschmeisters erhoben und Johannes Mack ist jetzt Brandmeister. Letzterer löste bei den anstehenden Vorstandswahlen Axel Saueressig nach acht Jahren in der Position des zweiten Vorsitzenden ab und sorgt so für die einzige Änderung im Führungsgremium der Wehr.
Wehrführer Matthias Lau ist weiterhin Vorsitzender des Fördervereins. Simone Dürr und Markus Dietrich sind wieder Rechnungsprüfer. Stefan Ott und Norbert Ott teilen sich die Schriftführung. Susanne Fritz, Freddy Reitz und Jens Keilholz sitzen dem Vorstand bei. Wehrleiter Werner Böhm informierte die Mitglieder über die im Juli eintretende Rauchmelderpflicht in jedem Wohnhaus, mit der Bitte die Bürger darüber zu informieren.

 

Quelle: Rhein-Zeitung, 16.01.2012, Lisa Biebricher

Foto zu Meldung: Zahl der Fehlalarme deutlich reduziert

Toller Zuspruch beim Waldfest

(16.07.2011)

Beim Waldfest ging die Post ab. Die Feuerwehr von Oberneisen durfte sich über traditionell guten Besucherzuspruch freuen.

 

Zumindest alle zwei Jahre bleibt bei einem Großteil der Oberneisener Bevölkerung die Küche kalt. "Dann geht es zu uns Floriansjüngern in den Wald", reimt der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Matthias Lau, und reiht sich in die lange Schlange ein, die sich am Bratwurststand gebildet hat. Die Brandbekämpfer hatten zu ihrem traditionellen Waldfest am alten Oberneisener Sportplatz "Unter den Eichen" eingeladen.

 

Der an diesem Tag ausgerichtete "Ortswandertag" mit fast 300 Teilnehmern lief auf dem Sportplatz aus. Die einzelnen Wandergruppen, die aus verschiedenen Richtungen über den Aarhöhenweg zum Festplatz "Unter den Eichen" zurückkehrten, durften sich über die dampfende Erbsensuppe, die das Feuerwehrteam vorbereitet hatte, freuen. "Leider fing es dann am späten Nachmittag immer stärker an zu regnen, sonst hätte die Veranstaltung mit Sicherheit länger gedauert", so Lau. Umso mehr freuten sich die Blauröcke, dass sich der Regen am Abend zuvor ausgetobt hatte und das Tanzbein "trockenen Fußes" geschwungen werden konnte. Bei kühlen Getränken (erstmals seit 25 Jahren wurde auch wieder ein Weinstand aufgebaut), schmackhaften Speisen und "knackiger Musik" mit der Hausband "Two for fun" ging richtig "die Post ab". Dass die letzten Besucher erst um vier Uhr am Morgen den Heimweg antraten, mag Beleg dafür sein, dass dieses Fest bei allen Beteiligten einen hohen Stellenwert besitzt.

Doch selbst die "Spätheimkehrer" pilgerten am Sonntagmorgen wieder hoch auf das Festgelände, um am Gottesdienst mit Pfarrer Stefan Fischbach und dem sich anschließenden Frühschoppen teilzunehmen. Ältere Mitbürger wurden durch die Feuerwehr im Shuttle-Service transportiert. Oberneisen wirkte wie ausgestorben. "Alle sind im Wald", lachte Ortsbürgermeister Peter Pelk.

 

Bei einem reichhaltigen Getränkeangebot, bei schmackhaften Grillspezialitäten, dampfendem Kaffee und leckerem Kuchen blieben auch viele Familien mit Kindern gerne länger. Denn zusätzlich hatte die Feuerwehr ein umfangreiches Unterhaltungs- und Mitmachprogramm organisiert. Groß und Klein nutzten die Gelegenheit, im Korb der 30 Meter hohen Drehleiter den Blick über das Aartal zu genießen. Hüpfburg, Kutschfahrten mit Pferden, Parcoursreiten mit dem Esel oder diverse Ballspiele ließen die Zeit nicht lang werden. "Die Arbeit hat sich wieder einmal gelohnt", resümierte ein zufriedener Wehrführer Matthias Lau. nnp

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Alarmübung im Kalkwerk

(07.07.2011)

Feuerwehren hatten einiges zu leisten

 

Fünf Feuerwehren übten im Kalkwerk Schaefer für den Ernstfall. Die Übung stellte unter Beweis, dass die Wehrmänner und -frauen ihr Handwerk verstehen.

 

In Hahnstätten, Niederneisen, Oberneisen, Flacht und Netzbach heulten gleichzeitig die Alarmsirenen. Kurz darauf näherten sich über zehn Einsatzfahrzeuge mit zuckendem Blaulicht und heulenden Martinshörnern dem Betriebsgelände von Kalkwerk-Schaefer.

 

Kein Grund zur Besorgnis: Die Betriebsleitung, in Person des Brandschutzbeauftragten Ulrich Wagner hatte zusammen mit dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde-Feuerwehr, Werner Böhm, eine Alarmübung angesetzt, um das Verhalten der Betriebsangehörigen und der verantwortlichen Wehren in einem Brandfall im Kalkwerk zu trainieren. Angenommen waren insgesamt drei Brandherde an verschiedenen Förderbändern im Betriebsbereich, die durch einen vermutlichen Sabotageakt gleichzeitig gelegt worden waren. Zudem mussten zwei Verletzte aus einer Höhe von über 20 Metern geborgen werden. Aus diesem Grund kam auch die Drehleiter zum Einsatz.

 

Schnell einsatzbereit

 

Um 14.10 Uhr hatte Ulrich Wagner mit einer brennenden Zigarette einen Rauchmelder aktiviert und von der Zentralstelle der Kalkwerke wurde der Stützpunkt in Hahnstätten alarmiert. Dort schlug der Alarm um 14.15 auf und das erste Einsatzfahrzeug erreichte über die B 54 um 14.22 Uhr die Kalkwerke. Nach und nach rückten die restlichen Kräfte an, um den inszenierten Sabotageakt nach strukturierten Vorgaben zu bekämpfen. Zunächst wurden die Verletzten von den mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Trupps aus ihren Notlagen gerettet und an den Rettungsdienst übergeben, das simulierte Feuer wurde gelöscht. Ein weiterer wichtiger Übungsabschnitt war das Verlegen einer Schlauchleitung über eine Strecke von fast 1000 Metern, um an die Hydranten und an die Aar zu gelangen, um dann "Aarwasser" unter der Straße (Tunnelleitung) zur Brandbekämpfung zu fördern. Diese werksseitige bestehende Trockenleitung war bisher nur sehr selten beübt worden.

 

Lob vom Wehrleiter

 

Wehrleiter Werner Böhm stellte in einer ersten Bewertung den 60 Männern und Frauen, die bei der Übung zum Einsatz kamen, ein gutes Zeugnis aus. Auch die Betriebsleitung kam zu dem Ergebnis, dass diese Leistung hoch einzustufen sei. Auch in Zukunft werden regelmäßig Übungen mit den zuständigen Wehren durchgeführt werden, da sich aus der Zusammenarbeit wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall ergeben. Die für dieses Jahr angesetzte Übung soll damit kein Einzelfall bleiben. nnp

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Waldfest - in knapp 2 Wochen ist es soweit

(06.06.2011)

Vom 25. bis 26. Juni 2011 ist es wieder soweit. Die Freiwillige Feuerwehr lädt zum Waldfest in Oberneisen ein.

 

Am Samstag starten wir ab 20.00 Uhr mit der Band „Two for Fun“.

 

Sonntag geht es ab 10.00 Uhr mit einem Waldgottesdienst weiter. Anschließender Frühschoppen, Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen unter den Eichen ein. Für die Kinder werden Kutschfahrten und eine Hüpfburg angeboten.

 

Die Freiwillige Feuerwehr freut sich auf ein gemütliches Beisammensein mit zahlreichen Besuchern.

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Oberneiser Wehr rückte 17 Mal aus

(19.01.2011)

Jede Menge Ehrungen und Auszeichnungen gab es während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen. Erwin Schäfer, Waldemar Schäfer und Gerhard Wollmann sind seit einem halben Jahrhundert im Verein.

 

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Oberneisen konnte Wehrführer Matthias Lau neben den Kameradinnen und Kameraden der aktiven Wehr, auch eine Reihe von passiven Mitgliedern begrüßen.

 

In seinem Rechenschaftsbericht dankte der Wehrführer allen Kameradinnen und Kameraden (derzeit 47 Aktive, davon 13 Frauen, aufgeteilt in drei Einsatzgruppen) für die freiwillige Arbeit, die sie im vergangenen Jahr geleistet haben. Zufrieden zeigte sich der Wehrführer mit dem Stand der Ausbildung und erinnerte an die vielfältigen Übungsaktivitäten im zurückliegenden Jahr. Absolviert wurden insgesamt 35 Monatsübungen, darunter die Gemeinschaftsübungen aller drei Einsatzgruppen, eine Atemschutzübung zum Test der Tauglichkeit auf der Atemschutzübungsstrecke, eine seit vielen Jahren durchgeführte Sonderübung in der Kindertagesstätte zur Brandschutzerziehung und eine Alarmübung mit den Wehren aus Lohrheim, Hahnstätten, Netzbach, Zollhaus und dem DRK Hahnstätten.

 

Zu Einsätzen mussten die Floriansjünger insgesamt 17 Mal ausrücken (darunter sechs Brände, vier technische Hilfeleistungen). Siebenmal rückte die Wehr zu Fehlalarmen aus. Nachdem Lau an die geleisteten Dienste und Veranstaltungen des vergangenen Jahres erinnert hatte, dankte der Wehrführer neben den Aktiven all den Personen aus dem 261 Mitglieder zählenden Verein, die die Feuerwehr unterstützt und gefördert haben. Die Bandbreite der Aktivitäten, die die Blauröcke neben der eigentlichen Brandbekämpfung und Brandverhütung leisten, zeigt, dass die Feuerwehr auf Orts- und Kreisebene schon seit Jahren eine unverzichtbare Institution darstellt. Dies drückte auch der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Hahnstätten, Werner Böhm, aus.

 

 

Geehrt und befördert

 

In diesem Jahr stehen bei der Oberneiser Wehr folgende Termine im Kalender: 12. März Teilnahme an Oberneisener Kegelmeisterschaft, 16. April Teilnahme am 50. Jubiläum des Automobilsportclubs (OASC), 23. April Brandwache Osterfeuer, 23. Juni Ortswandertag, 25./26. Juni Waldfest, 19. bis 21.August Teilnahme am 125. Jubiläum des TV Oberneisen, 2. Oktober Kirmesumzug. 16. Oktober Absperrung beim Kirmesumzug in Lohrheim, 5. November Familienabend.

Insgesamt 32 männliche und weibliche Aktive erhielten ein Präsent für regelmäßigen Übungsbesuch. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden geehrt: Norbert Ott, für 35 Jahre Karl Wollmann, Jürgen Zorn und Jürgen Heimann, für 50 Jahre Erwin Schäfer, Waldemar Schäfer und Gerhard Wollmann. 25 Jahre aktiv im Dienst sind Norbert Ott und Markus Dietrich. Zur Oberfeuerwehrfrau wurde Tanja Weiß, zu Oberfeuerwehrmännern wurden Lars Kreusel und Manuel Nusser befördert. Zum Dienst verpflichtet wurde Dominic Peil. nnp

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Rückblick auf 2010: Brandschützer haben 35 Mal geübt

(17.01.2011)

Download des Rhein-Lahn-Zeitungsartikels vom 17. Januar 2011 unter "weitere Informationen"

[Rhein-Lahn-Zeitung]

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Alarmübung: 75 Feuerwehrleute im Einsatz

(26.11.2010)

Eine unangekündigte Übung im ehemaligen Kaufhaus Zimmermann mitten im Ortszentrum schreckte die Ortsbewohner von Oberneisen auf. Lob gab es für die gute Zusammenarbeit der eingesetzten Einheiten der Verbandsgemeinde-Feuerwehr.

 

Einem schwierigen Szenario sahen sich die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Oberneisen, Netzbach, Zollhaus, Lohrheim und der Stützpunktfeuerwehr aus Hahnstätten bei einer unangekündigten Alarmübung am Mittwochabend in Oberneisen gegenüber. Die Übungsannahme sah einen Kellerbrand im derzeit leerstehenden Gebäude des ehemaligen Kaufhauses Zimmermann (zukünftig neues Rathaus der Gemeinde) vor. Der Rauch hatte bereits das Treppenhaus komplett dicht gemacht, so dass eine Flucht für die angenommenen Bewohner im ersten Stock des Gebäudes unmöglich war. Insgesamt wurden zwölf Personen als vermisst gemeldet. Wehrleiter Werner Böhm, sein eingeteiltes Schiedsrichter-Team und Ortsbürgermeister Peter Pelk, der das Gebäude für die Durchführung der diesjährigen Großübung der Verbandsgemeindewehr zur Verfügung gestellt hatte, konnten nun beobachten, dass die Floriansjünger vor Ort die richtigen Entscheidungen trafen.

 

Nach Alarmierung um 18.30 Uhr waren bereits nach vier Minuten die ersten Einsatzkräfte am Brandherd unterhalb der Burgmauer. Die restlichen Kräfte, einschließlich der Drehleiter aus Hahnstätten, waren nach neun Minuten in der Hauptstraße, die für die Dauer des Einsatzes gesperrt wurde, eingetroffen. Für die Drehleiter, die seit Frühjahr im Stützpunkt in Hahnstätten steht, war es der erste Übungseinsatz, und mit ihr wurden über die Stirnseite des Gebäudes Personen aus dem obersten Stockwerk geborgen. Während der Brand im Keller unter Atemschutz erfolgreich bekämpft wurde, weitere Trupps unter Atemschutz Personen aus dem Parterre-Bereich holten, retteten weitere Kräfte Menschen mit Steckleitern über die Fenster des ersten Stockes. Die geborgenen Personen wurden den Mitgliedern des Roten Kreuzes zur Weiterbehandlung übergeben. Zur Wasserversorgung wurde eine Schlauchleitung bis an die Aar hergestellt. Insgesamt waren rund 75 Frauen und Männer am Einsatz beteiligt.

 

Der Einsatz dauerte insgesamt rund 50 Minuten. Bei der Nachbesprechung zeigte sich Werner Böhm mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Er bedankte sich bei Peter Pelk für die Zusammenarbeit. «Es ist wichtig, dass wir in Privathäusern üben können und nicht nur in Firmengebäuden.» Die herbeigeeilten Nachbarn, die durch die Sirenen, die Martinshörner und die starke Rauchentwicklung im Ortskern aufgeschreckt wurden, hatten Böhm und Pelk beruhigen können. Böhm betonte, er habe sich um ein realistisches Übungsbild bemüht. «Das kann auf Euch zukommen», gab er seinen Frauen und Männern mit auf den Nachhauseweg, «um drei Uhr früh genauso wie um 11 Uhr mittags».nnp

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75 Feuerwehrleute bei Alarmübung im Einsatz

(25.11.2010)

Das ehemalige Kaufhaus Zimmermann und zukünftige Rathaus der Gemeinde Oberneisen war Schauplatz einer groß angelegten Alarmübung, bei der Wehrleiter Werner Böhm die Einsatzfähigkeit und Kooperation seiner Feuerwehrkameraden testete. 75 Männer und Frauen aus den Wehren in Oberneisen, Netzbach, Hahnstätten, Lohrheim und Zollhaus waren an der Übung beteiligt.

 

Zwölf Personen mussten von Atemschutzgeräteträgern aus dem verrauchten Gebäude befreit werden. Vier Minuten nach der Alarmierung war die Einheit aus Oberneisen an Ort und Stelle. Neun Minuten brauchte das Drehleiterfahrzeug aus Hahnstätten bis zum Eintreffen am Einsatzort. Wie Werner Böhm berichtete, war es die erste Alarmübung mit der neuen Drehleiter. Böhm lobte seine Einsatzkräfte: „Die Übung ist gut gelaufen, die Zusammenarbeit hat funktioniert.“ rlz

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Feurige Frauen-Oberneisener Feuerwehr feierte Doppeljubiläum

(03.07.2010)

Die Frauengruppe in Oberneisen wurde 30 Jahre alt. Beim Jubiläum hieß es: Die Feuerwehrfrauen sind unverzichtbar. Auch die männlichen Kameraden durften feiern: Die Wehr besteht seit 110 Jahren.

 

Vor genau 30 Jahren entstand beim weiblichen Teil der Oberneiser Bevölkerung die Idee, eine Frauengruppe innerhalb der Freiwilligen Feuerwehreinheit des Ortes zu gründen. Der Grund für den, vor drei Jahrzehnten doch recht ungewöhnlichen Gedanken, in der Wehr eines 800-Seelen-Ortes weibliche Kräfte integrieren zu wollen, war in der Struktur des Ortes und der gesamten Aarregion zu finden. «Viele unserer Männer haben ihre Arbeitsstelle außerhalb, und oft sind tagsüber nur ganz wenige verfügbar. Also, was sprach eigentlich dagegen, dass Frauen, die nicht berufstätig waren, da nicht Abhilfe leisten könnten», erinnern sich Hiltrud Schäfer und Anita Zorn, zwei Frauen der ersten Stunde und Gründungsmitglieder, der am 31. Mai 1980 ins Leben gerufenen Gruppe.

 

Mittlerweile sind bundesweit über 75 000 Frauen ehrenamtlich bei den freiwilligen Feuerwehren aktiv. Die Oberneisener Frauen und die weiblichen Kräfte der benachbarten Wehr aus Zollhaus, die noch fünf Jahre früher gegründet wurden, dürfen sich jedoch mit Fug und Recht «zu den Frauen der ersten Stunden» zählen lassen. «Mittlerweile sind Frauen ein fester Bestandteil in vielen Wehren in unserem Kreis. Zur Sicherung des Brandschutzes sind sie heutzutage nicht mehr wegzudenken», so der Wehrführer der Oberneiser Einheit, Matthias Lau.


14 aktive Frauen

Er freute sich mit den derzeit 14 aktiven Damen und seinen rund 30 männlichen Kräften, gleich zwei Geburtstage feiern zu können. Zum einen wurde die Wehr 110 Jahre alt, und außerdem jährte sich die Gründung der Frauengruppe zum 30. Mal. Bereits am ersten Jubiläumstag trafen sich die weiblichen Floriansjüngerinnen zu einem geselligen Frauenfrühstück im Gemeindehaus, zu dem sie eine ganze Reihe Bürger und Ehrengäste willkommen hießen. Gerne erinnerte man sich gemeinsam an die erste Übungsstunde der Frauen, die unter dem damaligen Ausbilder Edwin Walter am 12. September 1980 stattfand.

 

Am zweiten Tag wurde am Gerätehaus gefeiert, bei allerbestem Wetter und mit vielen benachbarten Wehren. Mittels einer Geräteschau machten die Blaumänner und -Frauen ihre Fahrzeuge für jedermann zugänglich. Auch die abgeordnete Drehleiter aus Hahnstätten stand im Mittelpunkt des Interesses, ließen sich doch in 30 Meter Höhe tolle Fotoaufnahmen des Ortes machen. Eine Hüpfburg für die jungen Gäste und Spielstationen (logischerweise mit viel Wasser) rundeten das Programm bis gegen 16 Uhr ab. Dann widmeten sich alle Anwesenden der Übertragung des Fußballspiels Deutschland gegen England. Das Public Viewing war kurzerhand vom evangelischen Gemeindehaus in das Feuerwehrgerätehaus verlegt worden. Der Spielausgang ließ die sowieso bereits vorhandene tolle Geburtstagsstimmung noch einmal ansteigen. Für einige der Gäste soll der Tag noch sehr lang geworden sein. nnp

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Feuerwehr sucht Frauen

(24.06.2010)

Die Argumente erscheinen wie Einwände aus grauer Vorzeit: nicht überall einsetzbar, Pumpe zu schwer, nur Kaffeekränzchen usw . . . Als sich vor 30 Jahren bei der Feuerwehr in Oberneisen eine Frauengruppe bildete, begegneten etablierte Kräfte der unverhofften Verstärkung kühl und reserviert. Die anfängliche Ablehnung ist drei Jahrzehnte danach längst kein Thema mehr – im Gegenteil: sinkende Bevölkerungszahlen, Altersstrukturen und Einschränkungen durch berufliche Anforderungen haben dazu geführt, dass Verantwortliche heute aktiv um Frauen in der Wehr werben. Landrat Günter Kern sieht darin gar eine «wichtige Aufgabe für die Strukturen der Zukunft».

 

Im Gerätehaus in Oberneisen unterscheiden sich die Ausrüstungen für Mann und Frau nur noch durch kleine Namensschilder an der «Garderobe». Davon konnten sich Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion – an diesem Tag dem Ehrenamt im Allgemeinen und der Feuerwehr im Besonderen auf der Spur – bei einem «Besuch in der Fläche» überzeugen. Im benachbarten Erdgas-Trainingszentrum bestätigte eine Löschübung die mündlich vorgetragene Theorie.

 

14 Frauen versehen in der Wehr regelmäßig ihren Dienst. Es gibt vier Atemschutzträgerinnen, Maschinistinnen und Kräfte, die wie selbstverständlich in der Einsatzzentrale in Hahnstätten ihre Arbeit tun. «Da wird sehr diszipliniert gearbeitet», verriet Frank Puchtler den Parteifreunden ein Erfolgsgeheimnis, das Wehrleiter Werner Böhm gern auf andere Löschgruppen übertragen würde. In den zehn Ortschaften der Verbandsgemeinde, allesamt mit einer Ortswehr ausgestattet, haben rechnerisch 20 Prozent der Feuerwehren eine aktive Frauengruppe. In absoluten Zahlen relativiert sich das Verhältnis ein wenig – es gibt zwei Frauenteams. Dafür sprechen die Anteile in Oberneisen eine deutliche Sprache: Unter den 50 aktiven Wehrleuten befinden sich 14 Frauen . . .

 

Löschmeisterin Simone Dürr, selbst seit zwölf Jahren dabei, stellte die Abteilung den Besuchern, denen im Anschluss Gerätehaus und Fahrzeuge gezeigt wurden, vor. Die Landtagsfraktion suchte bei der Visite «Kontakt zu den Menschen vor Ort», wie es die stellvertretende Vorsitzende Renate Pepper nannte. Die Feuerwehr sucht Verstärkung. Werner Böhm: «Die Ausstattung unserer Wehr ist gut, aber wir brauchen Frauen.» nnp


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04.11.2017