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Evangelische Kirchengemeinde

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Aktuelle Meldungen

Gottesdienst für alle Sinne

(10.10.2017)

Für Sonntag, 15. Oktober, lädt das Gottesdienst-Team der Kirchengemeinde Oberneisen ab 17 Uhr zum nächsten „Gottesdienst für alle Sinne“ in die Rundkirche ein. Der Gottesdienst steht diesmal ganz im Zeichen von Martin Luther. Dazu sind alle Bürger aus der Gemeinde eingeladen.

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Goldene Konfirmation in Oberneisen

(18.04.2017)

Vor 50 Jahren waren es 25 Jugendliche, die im Kirchspiel Oberneisen-Lohrheim-Netzbach am 7. Mai von dem damaligen Pfarrer Valentin Kaffenberger konfirmiert wurden. Nun trafen sich neun Jubilare, die in der Oberneiser Rundkirche mit Pfarrerin Annette Blome gemeinsam vor den Altar traten und ihre Goldene Konfirmation feierten. Der Posaunenchor begleitete den Gottesdienst musikalisch. Die Teilnehmer waren: Wilhelm Altenhofen, Doris Armbrecht, Friedhelm Biebricher, Udo Herdling, Berbel Martin, Ernst Runge, Klaus Schäfer, Doris Seelbach und Klaus Walter.

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Gottesdienst für alle Sinne

(19.01.2017)

Für Sonntag den 5. Februar 2017 laden wir alle ab 9:00 Uhr zum nächsten Gottesdienst für alle Sinne ein,.

Thema "Köstlich - Geistlich - Göttlich" 

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann freuen wir uns auf Sie ab 9:00 Uhr zum Frühstücksgottesdienst im ev. Gemeindehaus in Oberneisen. Damit wir besser planen können und ausreichend Genussmittel zur Verfügung stehen, bitten wir um Anmeldung bis 30. Januar 2017 im Pfarrbüro Oberneisen (Tel. 7006).

 

Ihr Gottesdienstteam

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Glocke „Hoffnung“ ist ein Blickfang

(23.09.2016)

Die zweite der drei alten gusseisernen Glocken aus der Oberneisener Rundkirche hat ihren endgültigen und repräsentativen Standort eingenommen: Die „Hoffnung“ hat ihren Ehrenplatz auf dem Friedhof von Netzbach gefunden, wo sie sogar wieder ein „Dach über dem Kopf“ hat.

Als das Geläut 2013/14 ausgetauscht wurde, hatten die drei zur Kirchengemeinde zählenden Orte die alten Glocken unter sich aufgeteilt, sodass jede Gemeinde ihren Bürgern ein Erinnerungsstück präsentieren kann. In Oberneisen ist vor gut einem Jahr die „Liebe“ eingezogen, jetzt finden Besucher des Netzbacher Friedhofs die „Hoffnung“.

Anwohner Roman Kosmann hatte rasch die Kamera zur Hand, als „Projektbeauftragter“ Albrecht Krämer und Ortsbürgermeister Horst Ackermann die Lattung auf dem Dach anbrachten, das Krämer jetzt noch mit Schiefer eindeckt. Krämer und Ackermann haben den größten Teil der Arbeiten an dem neuen Standort geleistet, gelegentlich unterstützt von weiteren Helfern aus dem Ort. So hat Albrecht Krämer die Backsteinsäulen gemauert, auf denen das Holzgerüst steht, welches das Dach trägt. Auch die eiserne Aufhängung der Glocke ruht auf den Säulen.

„Es ist ein echter Blickfang“, freut sich Kosmann, der von Krämer auch erfahren hat, dass die „Hoffnung“ die wichtigste Glocke im Oberneisener Geläut war, die allein immer zur vollen Stunde geschlagen hat.

In den nächsten zwei Wochen soll auf dem Lohrheimer Friedhof vor dem Ehrenmal der Platz für die dritte Glocke „Glaube“ hergerichtet werden, berichtet Ortsbürgermeister Rudolf Kubitza. Die Pflastersteine für den Standort sind bestellt, und Kubitza setzt auf die tatkräftigen Bürger, die sich ehrenamtlich in vielfältiger Hinsicht um das Ortsbild verdient machen. So haben sie in jüngster Zeit alle Holzbänke in und um Lohheim wieder hergerichtet, berichtet der Ortschef dankbar.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Freitag, 23. September 2016, kat

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Segen und viele gute Wünsche für Pfarrerin

(14.09.2016)

Einen herzlichen Empfang bereiteten die evangelischen Kirchengemeinden Burgschwalbach und Oberneisen ihrer neuen Pfarrerin Annette Blome. Propst Oliver Albrecht ordinierte die Theologin für ihren Dienst in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und führte sie offiziell an ihrer ersten Pfarrstelle ins Amt ein.

Viele kluge und richtige Bücher würden Theologen während ihres Studiums lesen, sagte Propst Albrecht in seiner Ordinationsansprache in der Oberneiser Rundkirche. „Liest man sie nur zur Prüfung oder markiert sie, weil sie im eigenen Leben markant geworden sind?“, fragte der Propst. Ob die Schriften zu Herzen gehen, sei auch Gemeindepfarrern im Dienst abzuspüren. Im ersten Jahr nichts Neues anfangen, sondern zuhören und wahrnehmen, was ist – diesen Rat gab Albrecht der jungen Theologin mit für die Arbeit in den beiden Kirchengemeinden, zu denen auch die Orte Lohrheim und Netzbach gehören, bevor er Blome ordinierte.

Assistiert wurde ihm dabei von Prodekan Christian Dolke, Ulrike Gapp vom Kirchenvorstand Burgschwalbach, Blomes Lehrpfarrer aus Strinz-Margarethä, Dr. Jürgen Noack, und ihrem Mentor vom Spezialvikariat in der Behindertenseelsorge, Pfarrer Rolf Haller. Christian Dolke, stellvertretender Dekan des evangelischen Dekanats Nassauer Land, rief die Gemeindemitglieder zur Unterstützung ihrer neuen Pfarrerin auf. Zwei Kirchengemeinden zu betreuen mit so vielen Menschen, sei eine große Aufgabe und Verantwortung. Dass Gott den Christen keinen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit gegeben habe, darauf verwies Blome in ihrer Predigt. Nicht nur gegen die Krisen in der Welt hätten Christen etwas dagegenzusetzen. Auch in alltäglichen Ängsten, wenn etwa der Berg an Arbeit zu groß erscheine, schenke das Wort Hilfe. „Aus der Kraft Gottes zu leben, davon möchte ich mich auch in meiner Arbeit leiten lassen“, sagte Annette Blome.

Sehr musikalisch ging es in dem Festgottesdienst und beim anschließenden Empfang in der Oberneiser Rundkirche zu. Neben dem Posaunenchor und Organistin Manuela Dietrich sang der Vater der jungen Theologin Arnulf Blome Psalmworte. Der Kirchenchor von Oberneisen unter Leitung von Cornelia Blanche sowie der Singkreis Strinz-Margarethä unter Margot Höland trugen ebenfalls zur vielseitigen Umrahmung der Feier bei.

Lang war die Liste an Rednern, die nach dem Gottesdienst Blome zur Ordination gratulierten und ihr Gottes Segen für ihren Dienst wünschten. Dazu gehörten neben den beiden Kirchenvorstandsvorsitzenden Ulrike Gapp (Burgschwalbach) und Peter Pelk (Oberneisen) auch Landrat Frank Puchtler und die Vorsitzende des Dekanats Nassauer Land Anja Beeres. Willkommensgrüße übermittelten außerdem Bruder Friedrich Neumüller für die katholische Gemeinde, Lohrheims Ortsbürgermeister Rudolf Kubitza und Marion Adelmann aus Netzbach als Vertreter der vier Zivilgemeinden, die zur Pfarrstelle gehören, Hiltrud Schäfer für die Ortsvereine, Elfriede Kunz für die Frauenkreise und Karin Lehmann im Namen der Kindertagesstätten und Amtsvorgänger Stefan Fischbach. Und auch von ihren bisherigen Ausbildungs- und Wirkungsstätten wie von Volker Weis aus Breithardt und Gisela Diefenbach aus Strinz-Margarethä gab es gute Wünsche, die deutlich machten, welch positive Eindrücke sie überall hinterlassen hat.

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 14. September 2016

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Pfarrerin macht im Aartal viele positive Erfahrungen

(30.08.2016)

Wenn Annette Blome am Samstag, 10. September, in der Rundkirche vonOberneisen ordiniert wird, hat sie die Region schon etwas kennen gelernt. Seit Juni ist die 36-jährige Theologin Gemeindepfarrerin für die evangelischen Kirchengemeinden Burgschwalbach undOberneisen, zu der auch Lohrheim und Netzbach gehören. Sie trat die Nachfolge von dem im September 2015 nach Nassau gewechselten Stefan Fischbach an.

Ihr erster Eindruck: „Die Leute sind total hilfsbereit.“ Es brauche natürlich etwas Zeit, die Menschen, Einrichtungen, Gemeindegruppen und Gegebenheiten kennen zu lernen, sagt Blome. Als „echte Perlen“ empfindet sie dabei die beiden Gemeindesekretärinnen, und hilfreiche Unterstützung erfahre sie von den beiden Kirchenvorständen, die die mehr als 1600 Evangelischen in den vier Ortschaften vertreten. Der Propst für Süd-Nassau, Oliver Albrecht, wird die Pfarrerin zur Anstellung ins Amt einführen und mit der Ordination für den Dienst in der evangelischen Kirche segnen.

Damit ist Blome an einem neuen Lebensabschnitt angelangt, der gar nicht sofort auf ihrer beruflichen Wunschliste stand, als sie in ihrer Heimat Trendelburg im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen ihr Abitur in der Tasche hatte. Zunächst absolvierte sie nämlich eine Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) und arbeitete ein Jahr lang in einer Apotheke. „Immer Apotheke konnte ich mir dann aber auch nicht vorstellen.“ Ein kirchlich geprägtes Elternhaus und vor allem ein vierwöchiges Gemeindepraktikum im Grundstudium festigten ihren Entschluss, den Weg ins Pfarramt einzuschlagen: „Ich habe gemerkt, dass mir das unheimlich Spaß macht und ich es mir auch zutraue.“

So studierte sie in Frankfurt, Leipzig und Mainz Theologie, absolvierte ein Spezialvikariat in der Behinderten-Seelsorge und ihr Vikariat in Strinz Margarethä, einem Ortsteil von Hohenstein, wo sie bis zur fertigen Sanierung des Oberneiser Pfarrhauses auch noch wohnt.

Gerade ihre Erfahrungen in der Grundschule und im Konfi-Unterricht habe sie als große Bereicherung erfahren, nennt sie einen vieler positiven Aspekte des Pfarrberufs. „Außerdem kommt man als Pfarrerin mit vielen und vielfältigen Menschen zusammen.“ Es sei wichtig, in einer Pfarrerin jemanden zu haben, den man vertrauensvoll an der Lebensgeschichte teilhaben lassen kann: „Auch wenn dabei von ihr keine Lösung erwartet wird.“ Froh ist sie auch über das starke Engagement ihrer Aargemeinden in Erziehung und Bildung von Kindern. Gleich für drei Kindertagesstätten in Oberneisen, Burgschwalbach und Lohrheim ist die junge Pfarrerin jetzt zuständig.

„Erfahrungen weiterzugeben, ist doch so etwas Gutes, das Orientierung im Leben gibt!“ Wie arm wäre die Welt, geriete die biblische Erzählung von David und Goliath in Vergessenheit, hat sie ein Beispiel parat. Und dann muss sie den Kopf schütteln: „Wie kann man auf die Idee kommen, Lichterfest statt St. Martin feiern zu wollen? Es ist doch wichtig, teilen zu lernen, vor allem bei uns, die wir alles im Überfluss haben.“

Neben positiv neugierigen, hilfsbereiten, freundlichen Menschen hat Blome noch eine andere gute Seite an ihrer neuen und ersten Wirkungsstätte als Gemeindepfarrerin in den ersten drei Monaten entdeckt: „Die Landschaft hier ist wirklich schön!“ Für die Theologin, die nicht nur Musik mag, sondern auch gern wandert, also ein idealer Lebensraum. „Bei der Bewegung in der Natur bekommt man häufig die besten Ideen.“

Die Amtseinführung und Ordination von Annette Blome am Samstag, 10. September, in der evangelischen Rundkirche Oberneisen beginnt um 16 Uhr.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 30. August 2016

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Annette Blome ist Pfarrerin in Oberneisen

(19.07.2016)

Annette Blome (36) beendet nach dem Ausscheiden des ehemaligen Pfarrers Stefan Fischbach die neunmonatige Vakanz in der pfarramtlichen Verbindung von Oberneisen und Burgschwalbach. Seit dem 1. Juni arbeitet sie nach ihrem Vikariat in Strinz Margarethä als Pfarrerin zur Probe. Ihre offizielle Ordination erfolgt im September, dann ist sie die evangelische Seelsorgerin für rund 1600 Gemeindemitglieder. Zum Kirchspiel Oberneisen zählen noch die Orte Netzbach und Lohrheim.

Annette Blome ist in Trendelburg im nordhessischen Kassel geboren. Nach ihrem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin. Da sie jedoch gerne mit Menschen zu tun hatte und in einer kirchlich aktiven Familie aufwuchs, orientierte sie sich um. Sie studierte Theologie in Frankfurt, Leipzig und Mainz, wo sie ihr kirchliches Examen ablegte.

 

Erfahrungen gesammelt

 

Ihr Vikariat absolvierte sie in Strinz Margarethä. Dort sammelte sie erste Erfahrungen in der kirchlichen Arbeit, unterrichtete in der Grundschule in Kettenbach und leitete Jugendgruppen. Nach einem Spezialvikariat von sechs Monaten in der Behindertenseelsorge in Wiesbaden übernahm sie für ein Jahr eine Vertretungsstelle in Hohenstein-Breithardt.

Neu für Annette Blome ist die Arbeit mit den drei Kindertagesstätten in Oberneisen, Burgschwalbach und Lohrheim in Trägerschaft der Kirche. „Das betrachte ich als Chance, neue Erfahrungen zu sammeln und mit den Menschen in Kontakt zu kommen.“

 

Nassauische Neue Presse, 19.07.2016, Rolf-Peter Kahl

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Auf ins Oberneiser EM-Studio

(16.06.2016)

Die Ev. Kirchengemeinde lädt ganz herzlich ins EM-Studio ein. Public Viewing auf großer Leinwand im Gemeindehaus. So macht Fußball schauen Spaß. 

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Annette Blome beendet Vakanz

(20.05.2016)

Im Pfarrhaus in Oberneisen arbeiten noch die Handwerker. Im Pfarrbüro wird eine Wand herausgebrochen, der Durchgang verändert. Die Wohnung steht seit dem Auszug von Pfarrer Stefan Fischbach im September vergangenen Jahres leer. Bald ist sie wieder mit Leben gefüllt. Annette Blome (36) arbeitet ab 1. Juni als Pfarrerin für die Kirchengemeinden Oberneisen und Burgschwalbach. Sie beendet die neunmonatige Vakanz in der pfarramtlichen Verbindung. Bis sie in das Pfarrhaus einzieht, vergehen allerdings noch zwei oder drei Monate. Erst muss das Pfarrhaus fertig sein. Bis dahin bleibt sie in ihrer jetzigen Bleibe in Strinz Margarethä wohnen und pendelt vom Hohensteiner Ortsteil an die Aar.

„Ich hoffe, dass ich mit positiver Neugierde empfangen werde“, freut sie sich auf ihre Tätigkeit als Pfarrerin in den beiden Kirchengemeinden. Sie ist dann evangelische Seelsorgerin für rund 1600 Gemeindemitglieder. Zum Kirchspiel Oberneisen zählen noch die Orte Netzbach und Lohrheim.

Nach ihrem Vikariat in Strinz Margarethä ist die Stelle in Oberneisen und Burgschwalbach ihre erste Station als Pfarrerin, das allerdings zur Probe. „Nach drei Jahren setze ich mich mit den Kirchengemeinden erneut an einen Tisch und entscheide, ob ich bleibe oder nicht“, berichtet Annette Blome. Aufgewachsen ist die 36-Jährige in Nordhessen. In Trendelburg, eine Kleinstadt im Landkreis Kassel, wurde sie geboren. Nach ihrem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin. „Danach habe ich mir überlegt, ob ich diesen Beruf mein ganzes Leben ausüben möchte. Ich habe gern mit Menschen zu tun, bin in einer kirchlich aktiven Familie aufgewachsen, und so entschied ich mich für ein Theologiestudium in Frankfurt“, berichtete Annette Blome im Gespräch mit der RLZ. Über Leipzig und Mainz, wo sie ihr kirchliches Examen ablegte, begann sie bei Pfarrer Jürgen Noack ihr Vikariat in Strinz Margarethä. Dort sammelte sie erste Erfahrungen in der kirchlichen Arbeit, unterrichtete in der Grundschule in Kettenbach, leitete Jugendgruppen und fand immer mehr Spaß „biblische Geschichten aufzuarbeiten“.

Nach einem Spezialvikariat von sechs Monaten in der Behindertenseelsorge in Wiesbaden, übernahm sie für ein Jahr eine Vertretungsstelle in Hohenstein-Breithardt. Oliver Albrecht, Propst für Süd-Nassau, wies sie auf die vakante Stelle in Oberneisen und Burgschwalbach hin. Sie interessierte sich, und es kam zu einem ersten Vorstellungstermin mit den Kirchenvorständen aus Oberneisen, Burgschwalbach, Dekan Christian Dolke und Oliver Albrecht. Sie entschied sich für die Stelle und unterzeichnete kürzlich ihren Vertrag. „Jetzt freue ich mich, dass ich in meiner ersten eigenverantwortlichen Gemeinde anfangen kann. Zunächst will ich die Gemeinden kennenlernen, mich mit ihr austauschen und dann gemeinsam festlegen, was möglich ist. Die Kirche muss offen sein und sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten“, blickt sie in die ersten Monate als Pfarrerin. Im September erfolgt ihre offizielle Ordination. Eine weitere Aufgabe sei es, die beiden Kirchengemeinden Oberneisen und Burgschwalbach zusammenzuführen.

Neu für Annette Blome ist die Arbeit mit den drei Kindertagesstätten in Oberneisen, Burgschwalbach und Lohrheim, die sich in der Trägerschaft der Kirche befinden. „Das betrachte ich als Chance, neue Erfahrungen zu sammeln und mit den Menschen in Kontakt zu kommen“, sagt Annette Blome. Auch der Kontakt mit den Pfarrern in den Nachbargemeinden an der Aar ist ihr ein besonderes Anliegen.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Freitag, 20. Mai 2016, Uli Pohl

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Zauberei und Glauben in der Rundkirche miteinander verbunden

(04.11.2015)

Zauberei und Kirche, passt das zusammen? Die 80 Besucher des Gottesdienstes für alle Sinne in der Rundkirche meinten Ja. Zum wiederholten Mal veranstaltete die Kirchengemeinde diesen besonderen Gottesdienst. Und da in Oberneisen zurzeit eine Vakanz herrscht, holte sich das Gottesdienstteam Unterstützung bei dem Illusionisten und Zauberkünstler Matthias Drechsel. Er stellte sein Programm „Gospelmagic - Evangelium staunend erleben“ vor und faszinierte die Besucher mit seinen Darbietungen.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 4. November 2015

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Dank und Wehmut prägen den Abschied

(08.09.2015)

Mit einem Festgottesdienst und vielen guten Worten und Wünschen haben die evangelischen Kirchengemeinden Oberneisen und Burgschwalbach ihren langjährigen Gemeindepfarrer Stefan Fischbach verabschiedet. Dank und etwas Wehmut prägten die Abendstunde in der gut besetzten evangelischen Rundkirche in Oberneisen.

Mehr als zwölf Jahre war der Theologe als Gemeindepfarrer in Oberneisen tätig und zwei Jahre in Burgschwalbach. An diese Zeit erinnerte Fischbach in seiner Abschiedspredigt noch einmal, für die er die biblische Geschichte vom dankbaren Samariter ausgewählt hatte. „Es ist menschlich, dass wir Gutes oft als normal und selbstverständlich hinnehmen“, sagte der 50-Jährige. Er wolle die Gelegenheit aber nutzen, sich ausdrücklich für das gute Miteinander und die große Unterstützung sowohl in Oberneisenals auch zuletzt in Burgschwalbach zu bedanken.

„Dankbarkeit gehört zum Glauben wie zur Beziehung zwischen Menschen“, führte Fischbach an, der die fröhliche und pragmatische Art der Menschen besonders betonte und an die gute Zusammenarbeit mit Kirchenvorständen, den drei Kindergarten-Leitungen, der Kommune und nicht zuletzt den Nachbar-Pfarrern erinnerte. Viel Offenheit sei ihm stets von allen Seiten begegnet. Er könne verstehen, dass mit der Vakanz viele offene Fragen verbunden seien, machte den Gemeindegliedern aber Mut, sich davon nicht gefangen nehmen zu lassen. „Eine Gemeinde lebt nicht vom Pfarrer allein, sondern dass sich viele Begabungen vieler Menschen wecken lassen.“ Die Gemeinden seien stark genug, die Vakanz zu tragen.

Dekan Christian Dolke entpflichtete Fischbach anschließend von seinem Dienst in den beiden Gemeinden und dankte ihm für den Dienst: „Sie haben stets ernst genommen, was die Menschen bewegt.“ Bewegende Worte zum Abschied fanden auch Kirchenvorstandsvorsitzender und Ortsbürgermeister Peter Pelk und Silke Schmoeger vom Kirchenvorstand in Burgschwalbach. Pelk erinnerte dabei unter anderem an die tolle Konfirmandenarbeit Fischbachs. Als Erinnerung überreichten beide dem scheidenden Gemeindepfarrer ein Gemälde der Rundkirche, gemalt von Ilse Voigt aus Netzbach. Eine besondere Überraschung kam von der Empore: der zauberhafte Gesang seiner ehemaligen Konfirmandin Marie Runge, die von Organistin Manuela Dietrich begleitet wurde. Für die stilvolle musikalische Umrahmung des Abschiedsgottesdienstes sorgten außerdem der Posaunenchor sowie der Kirchenchor unter Leitung von Cornelia Blanche.

Dessen Vortrag „Glocken der Heimat“ erinnerte nicht zuletzt an das erfolgreiche Glockenprojekt für die Rundkirche, das in die Geschichte der Kirchen- und Ortsgemeinde Oberneisen eingehen wird. Lobende Worte erhielt Fischbach auch vom Oberneiser Gemeindeglied und Landrat Frank Puchtler: „Wir sind sehr stolz, dass Du hier Pfarrer warst“, sagte der Politiker. Auch Verbandsgemeindebürgermeister Volker Satony schloss sich den guten Worten an ebenso wie Burgschwalbachs Ortsbürgermeister Ehrenfried Bastian, der Fischbach als einen Türöffner für die dort begonnene erfolgreiche Flüchtlingsarbeit bezeichnete.

Waltraud Weigang dankte Fischbach für dessen Engagement in Frauenkreisen und für die Senioren und Ingetraud Schneider erinnerte an die gute ökumenische Zusammenarbeit mit dem Theologen; sogar eine Spende für die Orgelsanierung in Nassau gab die ehemalige katholische Gemeindereferentin Fischbach mit an seine neue Wirkungsstätte an der Lahn. Fischbachs Vorgänger im Amt Klaus Keller animierte ihn dazu, dem Aartal die Treue zu halten, zumal man dort auch als Nassauer Pfarrer wunderbar Rad fahren könne. Sein Vorgänger bezog seine Worte auf ein Geschenk der Gemeinde zum 40. Geburtstag Fischbachs. Er erhielt ein Fahrrad, das aber laut Ortsbürgermeister Peter Pelk nur sehr selten über die Straßen rollte. Die heitere Stimmung im Gottesdienst zum Abschied von Stefan Fischbach ging über in den sich anschließenden Empfang in der Rundkirche. Viele Gemeindeglieder nutzten dabei die Gelegenheit, sich noch einmal persönlich von ihrem Pfarrer zu verabschieden, der am Sonntag als Gemeindepfarrer von Nassau ins Amt eingeführt wurde. Auch dabei erfuhr er von einer Gästeabordnung einschließlich des Dekans noch einmal die Unterstützung von der unteren Aar.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 8. September 2015, 

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Kirchengemeinde lädt zur Oldienacht unter freiem Himmel

(01.08.2015)

„1225 Jahre Oberneisen“: Alle Veranstaltungen des Ortes in diesem Jahr stehen im Zeichen der Ersterwähnung des Ortes im Jahr 790 in der Schenkungsurkunde Karls des Großen. Auch die Kirchengemeinde leistet einen Beitrag und lädt ein zur zweiten Oldie-Schlagernacht. Bereits vor zwei Jahren organisierte die Kirchengemeinde eine Musikparty. Mit großem Erfolg, etwa 300 Besucher kamen auf den Bolzplatz am Ortseingang aus Richtung Netzbach. Und rund 3000 Euro kamen damals bei der Benefizdisco für die neuen Glocken der Rundkirche zusammen.

In diesem Jahr ist das Freizeitgelände rund um die Grillhütte Schauplatz. Die Grillhütte liegt ebenfalls am Ortseingang, in direkter Nachbarschaft des Bolzplatzes. Termin ist am Samstag, 15. August. Ab 19.30 Uhr sorgt DJ Rolf Kahl aus Flacht für Musik aus 1960er- bis 1990er-Jahren. Rolf Kahl (64) ist ein altgedienter Discjockey. Er ist seit seiner Jugend mit der Musik der Rolling Stones, The Who, Deep Purple, Tina Turner und anderen fest verbunden. In den 1960er- und 1970er-Jahren war er vor allem in Diskotheken im Taunus aktiv. Den Grundstein seiner musikalischen Laufbahn am Plattenteller legte er in der Disco Bonanza in Weilmünster. Später folgten noch die Discos Fun in Usingen und die Spitzkehre.

Die Musik von damals hat ihn bis heute nicht mehr losgelassen. Mit seiner ganzen Erfahrung sorgt er immer noch bei kleineren Feiern oder anderen Veranstaltungen für die Musik aus „seiner“ Zeit, die er gern mit anderen teilt. „Auf Wunsch ergänze ich mein Repertoire bei der zweiten Oldienacht inOberneisen um bekannte Schlager aus den vergangenen Jahrzehnten“, hat Rolf Kahl bereits angefangen, eine Zusammenstellung von Liedern auf seinen Laptop zu laden. Denn das hat sich in den vergangenen 40 Jahren geändert: Statt dem Plattenteller kommt jetzt der Computer zum Einsatz.

 

Die Kirchengemeinde freut sich auf viele Besucher, die gemeinsam in die Zeit des Rock 'n' Roll eintauchen. Aber auch ruhige Balladen sind zu hören. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Die zweite Oldienacht hat keinen Benefizcharakter. „Sollte ein Erlös entstehen, kommt der gemeinnützigen Projekten in der Gemeinde zugute“, berichtet Oberneisens Ortsbürgermeister Peter Pelk.

Die Oldieparty an der Grillhütte wird am Samstag, 15. August, ab 19.30 Uhr an der Grillhütte gefeiert. Als Tanzfläche dient der Vorraum der Hütte. Der Eintritt zur Schlagernacht ist frei.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Samstag, 1. August 2015

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Alte Glocke hat jetzt ihren Ehrenplatz

(29.07.2015)

Was wären Gemeinden ohne die ehrenamtlich tätigen Bürger, die mit Fleiß und Engagement für ein schöneres und in diesem Fall zweckmäßiges Ortsbild sorgen? Die Rentnerband aus Oberneisen hat jetzt nicht nur einen neuen Zaun mit Gabionen vor der Friedhofshalle gebaut, sondern auch ein schön gestaltetes Fundament für die alte Glocke aus dem Turm der Rundkirche angelegt.

 

Dort bleibt den Bürgern die gusseiserne Glocke mit dem Namen „Liebe“ in sichtbarerer Erinnerung. Im vergangenen Jahr wurden die alten Glocken mit den Namen „Glaube“, „Liebe“ und „Hoffnung“ gegen neue Bronzeglocken mit den gleichen Namen ausgetauscht. Die beiden anderen alten Glocken erhalten in den weiteren Orten der Kirchengemeinde, Netzbach und Lohrheim, einen würdigen Platz. Rund 180 Arbeitsstunden leisteten Alfred Lau, Friedhelm Ott, Ludwig Duscha, Horst Tänzer, Bernd Dietrich, Werner Carthaser, Hermann Weis und Dieter Weigang in den vergangenen Wochen und entlasteten mit ihrem Einsatz die Gemeindekasse. Die Materialkosten übernahm die Gemeinde. Mit dem Platzieren der alte Glocke endete das Projekt am und auf dem Friedhof. Zuvor war die Rentnerband bereits bei zahlreichen andere Vorhaben aktiv, wie beim Anlegen von Parkplätzen am evangelischen Gemeindehaus.

 

Mit dem Bau des neuen Zauns schützt die Gemeinde die Ruhestätte vor unwillkommenen Eindringlingen. Vor allem Wildtiere drangen durch die zuvor dort angelegte Hecke auf den Friedhof ein. Die Gabionen sind hinter den Sitzbänken errichtet und bieten Besuchern vor allem bei Trauerfeiern einen Windschutz. Im Vorfeld der Arbeiten entfernte der Arbeitskreis „Ortsbild und Gestaltung“ eine angrenzende Fläche vom Bewuchs. Die wird eingesät und rundet das neue Erscheinungsbild ab.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 29. Juli 2015, Uli Pohl

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Bedarf an Strukturreformen ist gesättigt

(01.06.2015)

Exakt am 80. Tag nach seinem Amtsantritt hat der neue Propst für Süd-Nassau Oliver Albrecht erstmals die Dekanatskonferenz des evangelischen Dekanats Diez besucht. In dem Gremium tauschen sich unter Leitung von Dekan Christian Dolke Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Angestellte des Dekanats regelmäßig aus. Im evangelischen Gemeindehaus von Oberneisen nannte Albrecht die Zuwendung zu den Menschen statt zu den Strukturen, die Seelsorge in der Pfarrerschaft sowie eine engere Verzahnung zwischen Diakonie und Mission als drei ihm wichtige Anliegen.

„Der Bedarf an Strukturreformen ist gesättigt“, sagte der Theologe und warnte vor „zeitraubenden Selbstbeschäftigungsritualen“. „Ich würde mir wünschen, dass wir uns mit der gleichen Energie, die wir in die Strukturreform gesteckt haben, auch den Menschen zuwenden können.“ Eine seiner vornehmsten Aufgaben sieht der Vertreter der Kirchenleitung in der Seelsorge in der Pfarrerschaft. Außerdem ist ihm daran gelegen, die beiden starken Säulen in der Landeskirche enger miteinander zu verzahnen: Eine stark fromme Fraktion und die gesellschaftspolitische Fraktion möchte er stärker miteinander ins Gespräch bringen. Gerade die Flüchtlingsarbeit, in der Kirchengemeinden derzeit Pionierarbeit leisten würden, sowie die Tafeln in der Region zeigten, wie eng und positiv Kirche und Diakonie zusammenarbeiten können und dabei große Unterstützung und Akzeptanz in den Gemeinden finden. Mit seinem Besuch der Konferenz wolle er vor allem aber erfahren, wo im Dekanat Diez der Schuh drückt. So wurde über die richtige Balance zwischen notwendigen Verwaltungsaufgaben sowie seelsorgerischen und theologisch inhaltlichen Aufgaben diskutiert und wie die Attraktivität ländlicher Pfarrämter erhalten bleibt. Auch Kritik an den jüngsten Beschlüssen und Plänen der Kirchensynode wurden geäußert, etwa, dass die Kindergärten bei der Pfarrstellenbemessung nicht mehr berücksichtigt werden, obwohl sie für Pfarrer und Kirchenvorstände sehr arbeitsintensiv seien. Gewarnt wurde auch vor einer Zentralisierung im Bereich von Kindertagesstätten und Sozialstationen, die durch ihre Verwurzelung in der Region einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung hätten.

Mit vielen Anregungen im Gepäck trat Albrecht seine Rückreise von der Aar in das Propsteibüro für Süd-Nassau nach Wiesbaden an. Ob die hessische Hauptstadt für das künftige Dekanat Nassauer Land weiterhin zuständig bleibt, war ebenfalls noch ein Thema des Vormittags. Albrecht hatte der Runde noch einmal den derzeitigen Planungsstand nach der jüngsten Landessynode in Sachen Propstei-Neuordnung und die möglichen drei Alternativen erläutert: „Danach soll Ihr Dekanat entweder der Propstei Rheinhessen oder Nord-Nassau zugeordnet werden oder es bleibt alles, wie es ist.“

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 1. Juni 2015

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Gottesdienst für alle Sinne

(01.06.2015)

Für Sonntag, den 14.Juni 2015 laden wir alle ab 11.00 Uhr zum 

nächsten Gottesdienstes für alle Sinne, ein.

 

Thema: „Barfuß oder Lackschuh" bodenständig oder abgehoben

ist christlicher Glaube heute noch zeitgemäß??

 

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann freuen wir uns auf Sie 

ab 11.00 Uhr zum Picknickgottesdienst  an der Grillhütte in Oberneisen. Nach dem Gottesdienst möchten wir gerne bei einer frisch gegrillten Wurst noch etwas verweilen und interessante Gespräche führen.

Für Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Ihr Gottesdienstteam

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Stefan Fischbach wird Pfarrer in Nassau

(28.05.2015)

Pfarrer Stefan Fischbach verlässt im Sommer die beiden KirchengemeindenOberneisen und Burgschwalbach und wechselt nach Nassau. Der Kirchenvorstand hat den 49-Jährigen bereits gewählt. Am Montag läuft die Einspruchsfrist aus. Fischbach rechnet mit einem positiven Ergebnis. Der Pfarrer hatte den Gemeinden seine Entscheidung, von der Aar an die Lahn zu wechseln, am Pfingstsonntag am Ende des Konfirmationsgottesdienstes in Oberneisen und am Montag in Burgschwalbach mitgeteilt. Er folgt in Nassau auf Joachim Winkler, der nach dreieinhalb Jahren als Pfarrer die Stadt Ende Januar dieses Jahres verlassen hatte.

Fischbach ist seit 1. April 2003 Seelsorger in der Kirchengemeinde Oberneisen, zu der auch die Orte Netzbach und Lohrheim zählen. Seit 1. Januar dieses Jahres – mit Einführung des neuen Pfarrstellenbemessungsgesetzes – ist er auch offiziell für die Kirchengemeinde Burgschwalbach tätig. Dort übernahm er zuvor jedoch schon die Vertretung in der Vakanz, nachdem Pfarrerin Melanie Schneider Burgschwalbach zum 1. Juli 2013 verlassen hatte. Beide Kirchengemeinden werden von Stefan Fischbach in einer ganzen Stelle betreut. Wann genau der Wechsel nach Nassau vollzogen wird, ist zurzeit noch offen. Möglicherweise ist es im Monat September der Fall.

Private Gründe waren es, die Fischbach veranlassten, sich auf die ganze Stelle in Nassau zu bewerben. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich gehe schweren Herzens, freue mich aber auch auf die neuen Aufgaben“, berichtete Stefan Fischbach in einem Gespräch mit der RLZ. Zu beiden Kirchengemeinden habe er ein hervorragendes Verhältnis, doch mit Nassau sei eine Pfarrstelle frei geworden, die ihn sehr nah an seine Heimat Dausenau führe. Dekan Christian Dolke wertet den Weggang von Stefan Fischbach als einen ganz normalen Vorgang: „Nach zwölf Jahren an einem Ort ist der Wechsel zu einer neuen Pfarrstelle nicht ungewöhnlich. Ich akzeptiere die Entscheidung von Stefan Fischbach.“ Die Pfarrstelle werde nun neu bilanziert und ausgeschrieben. Auch Peter Pelk, Ortsbürgermeister von Oberneisen und Vorsitzender des Kirchenvorstands, versteht die Entscheidung.

„Stefan Fischbach hat viel für die Kirchengemeinde getan und auf die Finanzen geachtet. Er hinterlässt eine intakte Gemeinde. Es endet eine lange Epoche in guter Zusammenarbeit. Doch mit jedem Ende kommt auch ein Neuanfang. Eine Pfarrersfamilie wäre für uns ideal“, hofft Pelk auf eine rasche Nachfolge und auf keine oder nur sehr kurze Vakanz.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 28. Mai 2015, Uli Pohl

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Gottesdienst für alle Sinne

(11.08.2014)
Am Sonntag, den 14. September 2014 laden wir alle ab 18.00 Uhr
zu unserem dritten Gottesdienst für alle Sinne zum 
 
hinSchauen, anschauen, ansehen - hInhören - schNuppern - raNtasten - auf den GEschmack kommen
 
in unsere schöne Rundkirche ein.
 
Das Thema HÖREN wird an diesem Abend den Gottesdienst prägen.
 
Interessiert?
Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Foto zu Meldung: Gottesdienst für alle Sinne

Auf Jubel folgte ein Remis

(23.06.2014)

Bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, der Europameisterschaft 2008, der Weltmeisterschaft 2010 sowie der Europameisterschaft 2012 diente das evangelische Gemeindehaus in Oberneisen als WM-Studio und Treffpunkt der Fußballfans. Jetzt werden ebenfalls die Spiele der deutschen Mannschaft auf eine große Leinwand projiziert. Die evangelische Kirchengemeinde und die Gemeinde laden dazu alle Bürger ein.

So verfolgten am Montag rund 40 Zuschauer die Begegnung gegen Portugal. Am Samstag waren es ebenso viele, die zunächst beim 1:0 der deutschen Mannschaft jubeln durften. Aus dem Jubel wurde jedoch eine gedrückte Stimmung, als es am Ende 2:2 unentschieden hieß. Dennoch: Am Donnerstag werden die Fußballfans im Spiel gegen die USA weiter mitfiebern. 

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, Uli Pohl, 23. Juni 2014

Foto zu Meldung: Auf Jubel folgte ein Remis

Begegnung in der Rundkirche

(15.04.2014)

Vor 50 Jahren, am 31. Mai, feierten sie in der Oberneiser Rundkirche den Tag ihrer Konfirmation und somit den Beginn des Erwachsenenalters. Der damalige Pfarrer Arthur Keller segnete damals 18 Konfirmanden auf ihrem Schritt ins neue Leben. Nun waren es noch 14 Jubilare, die gemeinsam am Sonntag mit Pfarrer Stefan Fischbach und dem Kirchenchor ihre Goldene Konfirmation feierten: Edith Eber-hardt, geb. Reichel, Jürgen Eberhardt, Ursula Kröller, geb. Hirschberger, Ernst Himberger (bisher alle Lohrheim), Ute Schön, Inge Hess, geb. Tolkmitt, Doris Grabowski, geb. Schwedhelm, Uschi Dreher, geb. Walter, Lieselotte Diefenbach, geb. Kremer (Mensfelden), Gerlinde Schuhmacher, geb. Ott (Katzenelnbogen), Roswitha Görgens, geb. Thielmann (Diez), Jochen Schäfer, Erhard Biebricher und Klaus Weigang (Oberneisen).  

 

Wilma Rücker

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 15. April 2014

Foto zu Meldung: Begegnung in der Rundkirche

Tolle Spende für die Glocken

(30.08.2013)

Benefiz-Oldie-Night „Hells Bells for Oberneisen“ (wir berichteten) wurde zum großen Erfolg. Der Glockenguss soll im Oktober über die Bühne gehen.

 

Die Benefiz-Oldie-Night „Hells Bells for Oberneisen“ (wir berichteten) wurde zum großen Erfolg. Der Glockenguss soll im Oktober über die Bühne gehen.

Die Benefiz-Oldie-Night bereitete innerhalb von elf Tagen gleich zweimal Anlass zu großer Freude. Gelang es am 17. August mit der Open-Air-Veranstaltung einen wahren Jubelsturm unter den Oldie-Anhängern der Region auszulösen, so bereitete „Hells Bells for Oberneisen“ nun bei der Bekanntgabe des Reinerlöses noch einmal große Freude in der Aargemeinde.

Oster-Glocken

 

Initiator und DJ des Abends, Rolf Kahl, überreichte den Mitgliedern des „Glockenausschusses“, an der Spitze Pfarrer Stefan Fischbach, einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 3465,57 Euro.

Damit ist die Gesamtsumme des Fonds auf 99 000 Euro angewachsen. Nach Auskunft von Fischbach werden für den Guss der Glocken „Glaube, Liebe, Hoffnung“, für Gerüstbau, Installation der Glocken und Kosten für einen Spezialkran rund 120 000 Euro benötigt. Mit bereits weiteren angekündigten Spenden, terminierten Benefizveranstaltungen und einem Zuschuss der Landeskirche für die Einrüstungs- und Installationsarbeiten blicken die Männer und Frauen des Ausschusses (Sigi und Michael Friedrichs, Martha Friedrichs, Anke Isselbächer, Pfarrer Stefan Fischbach und Andre Peil) jedoch überaus positiv in die nähere Zukunft. Ursprünglich war mit der Installation der neuen Bronzeglocken (200. Geburtstag der Rundkirche im Jahr 2019) erst in ein paar Jahren gerechnet worden. „Doch wenn alles gut läuft, könnten die neuen Glocken schon zum Osterfest im kommenden Jahr erklingen“, so Pfarrer Fischbach.

DJ Rolf Kahl nahm die Erlösübergabe zum Anlass, sich noch einmal bei den vielen ehrenamtlich tätigen Helfern und Unterstützern zu bedanken, ohne die eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre. „Zudem bedanke ich mich im Namen des Glockenausschusses bei all den Privatpersonen, den Gewerbetreibenden und den heimischen Unternehmen, die ihre Plattenwünsche mit großzügigen Spendenbeträgen eingereicht hatten.“

 

(Rolf-Peter Kahl)

 

Nassauische Neue Presse, Artikel vom 30.08.2013

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Einblicke in das Kirchenleben

(13.07.2013)

Martha Friedrichs präsentiert ihre Erlebnisse als Küsterin in Buchform

 

Von Mitarbeiterin

Wilma Rücker

 

Ein neues Buch mit spannenden und auch teils lustigen Einblicken in die evangelische Kirchengemeinde Oberneisen kommt in diesen Tagen druckfrisch in den Verkauf. Geschrieben hat es die langjährige Küsterin Martha Friedrichs aus Oberneisen. Mehr als 31 Jahre lang sorgte sie dafür, dass es in der Rundkirche geregelt zuging.

Martha Friedrichs, im vergangenem Jahr von Stefan Fischbach, Pfarrer des Kirchspiels Oberneisen-Netzbach-Lohrheim in den Ruhestand verabschiedet, hat ihre Erlebnisse während ihrer langen Tätigkeit als Küsterin humorvoll und lesenswert aufgearbeitet, mit zahlreichen Fotos versehen und nun zum Druck freigegeben. Geholfen hat ihr dabei ihre Tochter Nicole Friedrichs. Das Buch „In Gottes Dienst“ erscheint im Eigenverlag und enthält zwölf Geschichten, die wahre Begebenheiten „Rund um die Rundkirche“ erzählen.

Sie handeln von Hochzeiten, Taufen, Konzerten, einem Aprilscherz, den Turmfalken im Glockenstuhl, Weihnachten, Waldgottesdienste, der Innenrenovierung, aber auch dem Schrecken, als Einbrecher ins Gotteshaus eindrangen. Martha Friedrichs, die die Kirche stets „wie ihr Wohnzimmer in Ordnung hielt“, hat außerdem ihre Interpretation der zehn Gebote auf „Owwernaaser Platt“ hinzugefügt. Auch die Rede von Pfarrer Stefan Fischbach zu ihrer Verabschiedung ist nachzulesen.

Der Preis für das Buch, das 52 Seiten kirchliches Leben in der Gemeinde beschreibt, beträgt 10 Euro. Der Reinerlös ist für den Glockenfonds bestimmt. Die Auflage des ersten Druckes von „In Gottes Dienst“ erscheint in einer kleinen Auflage und wird in Kürze offiziell vorgestellt. Dazu lädt Martha Friedrichs zu einer Lese- und Signierstunde ein.

 

Das Buch „In Gottes Dienst“ ist ab 16. Juli über das Pfarrbüro, Telefon 06430/7006, bei Martha Friedrichs privat erhältlich.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Samstag, 13. Juli 2013, Seite 13

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Schon 2013 sollen neue Glocken läuten

(12.10.2012)

"Beim Jubiläum unserer Kirche in sieben Jahren sollen neue Glocken läuten." Das war die Zielvorgabe von Sigi und Michael Friedrichs, Martha Friedrichs, Anke Isselbächer, Pfarrer Stefan Fischbach und Andre Peil, als sie sich vor 16 Monaten zu einem "Glockenausschuss" zusammenfanden. 39 000 Euro befanden sich seinerzeit in der Kasse und bei einem geschätzten Kostenvolumen von knapp 100 000 benötigten Euros, begab sich der Ausschuss sofort auf "Sponsorensuche", in der Hoffnung, bis zum Jahre 2019 einiges an Geld zusammentragen zu können. Dass die Spendenbereitschaft in der heimischen Region jedoch so groß ist und der Ideenreichtum vieler Vereine, Firmen, Gruppierungen und Einzelpersonen überhaupt keine Grenzen kennt, durch verschiedenste Benefiz-Veranstaltungen dieses Projekt zu unterstützen, zeigt das jüngste Beispiel. Der Erlös des diesjährige Netzbacher Brückenfestes ging komplett an den Glockenfonds. Ortsbürgermeister Horst Ackermann, Inge Schmidt von den Landfrauen, Werner Scheid vom Netzbacher Schießsportverein und Renate Kremer (Chor Tonart) überbrachten im Namen aller Netzbacher Ortsvereine 1250 Euro. "Mit diesem schönen Betrag und mit einigen weiteren, zugesicherten Spendensummen beläuft sich der Kassenbestand inzwischen auf über 80 000 Euro", freut sich Pfarrer Stefan Fischbach und sprach die vage Hoffnung aus, eventuell bereits im kommenden Jahr die neuen Glocken in der Rundkirche zu installieren. Jedenfalls holt die Kirchengemeinde (Oberneisen, Netzbach und Lohrheim) bereits erste Angebote ein.

 

Foto: Vor dem "Dom des Aartals" überreicht Netzbachs Bürgermeister Horst Ackermann den Erlös des Brückenfestes an Pfarrer Stefan Fischbach. (Kahl)

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 12. Oktober 2012, Rolf-Peter Kahl

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Weiter Fußball live im Oberneiser EM Studio

(25.06.2012)

Nach der Übertragung der WM-2006, EM-2008, der WM-2010 wird auch die EM-2012 live im Oberneiser EM-Studio im Evangelischen Gemeindehaus präsentiert.

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Oberneisen unterstützt von der Ortsgemeinde Oberneisen und dem Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Frank Puchtler lädt alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein zu den Spielen unserer Fußball-Nationalmannschaft.

 

Nach dem erfolgreichen Viertelfinal-Spiel werden in Oberneisen im Evangelischen Gemeindehaus in Oberneisen weitere Spiele übertragen:

 

Deutschland - Italien

 

Donnerstag, 28. Juni 2012

 

Beginn des Spiels: 20:45 Uhr

 

Ab 20 Uhr ist das EM Studio geöffnet

 

Das EM-Finale am Sonntag, 1. Juli 2012 um 20:45 Uhr wird auch im Oberneiser EM-Studio übertragen, unabhängig von einer deutschen Beteiligung.

 

Freuen wir uns wieder auf tolle Stimmung und ein volles Haus im Oberneiser EM-Studio.

 

Foto: pixelio.de

Foto zu Meldung: Weiter Fußball live im Oberneiser EM Studio

Fußball live im Oberneiser EM Studio

(25.05.2012)

Nach der Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, der Europameisterschaft 2008 und der WM-2010 wird auch die Fußball-EM 2012 live im Oberneiser EM-Studio im Evangelischen Gemeindehaus präsentiert.

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Oberneisen unterstützt von der Ortsgemeinde Oberneisen und dem Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Frank Puchtler lädt alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu den Spielen unserer Fußball-Nationalmannschaft ins Evangelische Gemeindehaus Oberneisen ein.

 

Start ist im EM-Studio Oberneisen im Evangelischen Gemeindehaus in Oberneisen mit dem Spiel:

 

Deutschland - Portugal

 

Samstag, 09. Juni 2012 ab 20:00 Uhr ist das EM Studio geöffnet

 

Beginn des Spiels: 20:45 Uhr

 

Freuen wir uns wieder auf tolle Stimmung und ein volles Haus im Oberneiser EM-Studio.

Fußball live im Oberneiser EM Studio

(25.05.2012)

Nach der Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, der Europameisterschaft 2008 und der WM-2010 wird auch die Fußball-EM 2012 live im Oberneiser EM-Studio im Evangelischen Gemeindehaus präsentiert.

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Oberneisen unterstützt von der Ortsgemeinde Oberneisen und dem Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Frank Puchtler lädt alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu den Spielen unserer Fußball-Nationalmannschaft ins Evangelische Gemeindehaus Oberneisen ein.

 

Start ist im EM-Studio Oberneisen im Evangelischen Gemeindehaus in Oberneisen mit dem Spiel:

 

Deutschland - Portugal

 

Samstag, 09. Juni 2012 ab 20:00 Uhr ist das EM Studio geöffnet

 

Beginn des Spiels: 20:45 Uhr

 

Freuen wir uns wieder auf tolle Stimmung und ein volles Haus im Oberneiser EM-Studio.

Foto zu Meldung: Fußball live im Oberneiser EM Studio

Flohmarkt/Kinderbasar in Oberneisen

(29.03.2012)

Am 05.05.2012 von 12.00 - 16.00 Uhr findet auf dem Außengelände der Kindertagesstätte "Gänseblümchen" ein Flohmarkt/Kinderbasar statt.

 

Aufbau: ab 10.00 Uhr

Abbau:  ab 16.00 Uhr

 

Anmeldung :

In der Kindertagesstätte Gänseblümchen Tel.: 06430-7414 oder bei Anke Isselbächer Tel.: 06430-6372 (ab 16.30 Uhr, ansonsten AB) 

 

Parkplatz: An der Turnhalle

 

Standgebühr: 10,00€ (diese fließen zu 100% an den Glockenfonds)

 

Jedem Flohmarkt steht eine Breite von 3,0m zur Verfügung. Die Stände sind vom Standbetreiber selbst mitzubringen und werden im Außengelände der Kindertagesstätte platziert.

 

Bei schönem Wetter kann der Spielbereich des Kindergartens, sowie die Fahrzeuge und der Sandkasten zum Spielen genutzt werden.

 

Das Kindergartenteam bietet Kinderschminken an.

 

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die Aufsichtspflicht nicht vom Kindergartenpersonal übernommen werden kann und somit in der Verantwortung der Eltern liegt.

 

Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt.

[Oberneiser Glockenfond]

Foto zu Meldung: Flohmarkt/Kinderbasar in Oberneisen

Benefizkonzert für neue Kirchenglocken

(27.03.2012)

Auftritte voller Abwechslung in der Rundkirche

 

Klassik trifft auf Schlager, Instrumentales trifft auf Stimmungsmusik: Es war für alle etwas dabei im Benefizkonzert zugunsten des neuen Geläutes der Oberneiser Rundkirche. Es hat sich rumgesprochen, dass für die neuen Bronzeglocken, die die altersschwachen Vorgänger aus Eisenguss nun bald ablösen, noch etwa 40 000 Euro benötigt werden. Um die Summe aufzustocken haben sich viele namhafte Künstler der Region bereit erklärt, mit einem Benefizkonzert zu helfen. So entstand eine bunte Mischung instrumentaler und gesanglicher Darbietungen im fast 200 Jahre alten Gotteshaus in Oberneisen.

Moderator Frank Ackermann machte es sichtlich große Freude, die Akteure anzukündigen. Den Anfang des Konzerts gestaltete der Jugendchor Niederneisen. Leider war es das letzte Mal, dass die jungen Sänger ihre feinen Gospels und das bekannte afrikanische Shosholoza unter der Leitung von Matthias Böcher zu Gehör brachten. Nach 20 Jahren ist das nun das Ende des Jugendchores Niederneisen.

„Hang trifft Flöte“ so kündigten sich Uwe Wagner (Michelbach) und Uwe Zimmer (Oberelbert) an, die auch als 2 U bekannt sind. Die beiden Musiker überraschten die Konzertbesucher mit einer wohltuenden, einfühlsamen, sanften und einschmeichelnden Darbietung, deren herausragend schöner Klang aus eigenen Kompositionen bestand.

 

Einen stimmgewaltigen Kontrast bot die quirlige Sängerin Chris Ellis aus Bad Ems. Ihre belgische Herkunft konnte die charmante Interpretin großer Hits von Caterina Valente (Wo meine Sonne scheint) und Edith Piaf (Non, je ne regrette rien) auch hier nicht verbergen. Aus Flacht überraschte Andreas Kurz, der sein Debüt als Tenor gab. Sein „Nessum dorma“ aus der Puccini-Oper „Turandot“ war dem legendären Auftritt von Paul Potts ebenbürtig. Die Holzheimer Schoppensänger beeindruckten mit dem wunderschönen „Vater unser“ von Hanne Haller. Rudi Klaus aus Neuwied brachte mit kölschen Liedern Stimmung ins Gotteshaus, die vom charmanten Achim Köllen aus Mallorca mit deutschsprachigen, aktuellen Herz, Schmerz und Liebesliedern schwungvoll ergänzt wurden. Noch lange unterhielten sich die Besucher über das bunte, doch sehr anspruchsvolle Programm zugunsten der neuen Glocken.

 

Foto: Zum letzten Mal auf der Bühne: Den Jugendchor Niederneisen wird es bald nicht mehr geben.

 

Quelle: Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 27. März 2012, Seite 19, Wilma Rücker

[Oberneiser Glockenfond]

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Vor 50 und 70 Jahren konfirmiert

(18.03.2012)

Mit der Recherche aller Namen und Adressen und der Vorbereitung von Fest und Gottesdienst für den gestrigen Sonntag hatte Pfarrer Stefan Fischbach und sein Team im Pfarramt in Oberneisen im Vorfeld alle Hände voll zu tun.

 

Gleich zwei Jubiläumskonfirmationen wurden in der Rundkirche der Aargemeinde gefeiert. Zur "goldenen" sowie zur Gnadenkonfirmation waren insgesamt 22 Frauen und Männer einzuladen, die ihr Taufversprechen in einem Festgottesdienst erneuerten.

 

"Es ist schon etwas Besonderes, nach 50 und – was nur sehr selten vorkommt – nach 70 Jahren noch einmal vor dem Altar zu stehen, zurückzublicken und auch vorwärtszuschauen", sagten viele der Jubilare. Gemeinsam Erlebtes stand plötzlich wieder vor ihren Augen, die Atmosphäre des Konfirmandenunterrichts wurde noch einmal lebendig. Sie erinnerten sich an Bibelverse und Gesangbuchlieder, die sie reihenweise auswendig können mussten. Und sie erinnerten sich auch an lustige Begebenheiten – sie erinnerten sich "an eine schöne Zeit". Gemeinsam mit Stefan Fischbach und den übrigen Gottesdienstbesuchern feierten sie das Abendmahl und sprachen das Glaubensbekenntnis.

 

Goldene Konfirmation feierten folgende Männer und Frauen:Edith Gerhard, Ellen Scheithauer, Detlef Schäfer, Kurt Schäfer, Gerhard Walter (alle Oberneisen), Karin Möbus, Karin Schmidt, Klaus Möbus, Manfred Schäfer, Lothar Scheffler, Karl-Heinz Schön, Jürgen Weil (alle Lohrheim). Käthe Bondorf, Erika Hösel, Helga Ohl und Charlotte Römer (alle Netzbach).

 

Gnadenkonfirmation feierten: Frau Toni Reichel, Herta Eberhard, Hedwig Schwenk und Paula Scheid (alle Lohrheim). Else Knapp und Alice Peil (beide Oberneisen).

 

Foto: Gemeinsam blickten die "Gold- und Gnadenkonfirmanden", hier vor dem Rundaltar der Oberneisener Kirche, zurück. (Kahl)

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 18.03.2012, Rolf-Peter Kahl

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Schon 58 000 Euro für die neuen Glocken

(16.02.2012)

Die Aktiven des gemischten Chores "TonArt" Netzbach gaben innerhalb von nur vier Monaten gleich zweimal Anlass zu großer Freude. Gelang es ihnen im November, beim Konzert "Klangzauber im Aartal" (gemeinsam mit ihren Gastchören) einen wahren Jubelsturm unter den Freunden der anspruchsvollen Chormusik auszulösen, so bereiteten sie jetzt noch einmal große Freude in Oberneisen. Sie überreichten den Mitgliedern des "Glockenausschusses", an der Spitze Pfarrer Stefan Fischbach, einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. Hierbei handelte es sich um einen Teil des Reinerlöses aus dem Konzert, der zur Anschaffung neuer Glocken für die Rundkirche verwandt werden soll.

 

100 000 Euro werden für die Anschaffung von neuen Glocken benötigt. Die drei Eisenhartgussglocken "Glaube, Liebe, und Hoffnung" aus dem Jahre 1923 sind ausgeschlagen (die NNP berichtete ausführlich). Ursprünglich hatten sich die Mitglieder des Ausschusses (Sigi und Michael Friedrichs, Martha Friedrichs, Anke Isselbächer, Pfarrer Stefan Fischbach und Andre Peil) mit der Installation der neuen Bronzeglocken auf den 200. Geburtstag der Rundkirche im Jahr 2019 eingestellt. "Doch wir hoffen, dass wir das doch um einige Jahre nach vorn verlegen können", so Pfarrer Fischbach. Mit dem Erlös aus Netzbach hat sich der Spendentopf auf knapp 58 000 Euro angefüllt.

 

Foto: Kollektive Freude im Schatten des Glockenturms. Sowohl die Mitglieder des "Glockenausschusses" als auch vom Chor TonArt freuten sich über den stattlichen Erlös aus dem Konzert Klangzauber. (Kahl)

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, Rolf-Peter Kahl, 16.02.2012

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Kalender zeigt die Rundkirche aus ganz anderen Perspektiven

(09.11.2011)

Spendenaktion Erlös aus Verkauf fließt in Glockenfonds der Kirchengemeinde

Spätestens zum Kirchenjubiläum 2019 soll die Rundkirche in Oberneisen neue Glocken erhalten (die RLZ berichtete). Dafür hat die Kirchengemeinde, zu der auch Lohrheim und Netzbach zählen, einen Glockenfonds eingerichtet. Rund 100 000 Euro sollen die neuen Glocken kosten. Dieser Spendenfonds ist bereits mit rund 50 000 Euro gefüllt. Damit der Betrag noch weiterwächst und die Glocken vielleicht schon früher als geplant montiert werden können, ist jetzt ein Kirchenkalender mit außergewöhnlichen Motiven erschienen. Die Fotografin Ira Wirth aus Oberneisen setzte bisher unbekannte Perspektiven mit Motiven in und um die Rundkirche in ein besonderes Licht. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Der Kalender mit einer Auflage von 500 Stück kostet 6 Euro und wird zurzeit von Mitgliedern des Kirchenvorstands in den drei Gemeinden angeboten. Der Erlös aus dem Verkauf kommt im vollen Umfang der Anschaffung der drei neuen Glocken zugute. Das 1923 eingeweihte Geläut mit den Namen "Glauben", "Liebe" und "Hoffnung" sind in die Jahre gekommen, seine eigentliche Lebensdauer hat es bereits überschritten. Zwischenzeitlich musste die mittlere sogar abgeschaltet werden. Sie ist jetzt aber wieder in Betrieb. up

Der Kalender ist erhältlich in Oberneisen bei Anke Isselbächer (Wiesenstraße) und Alfred Lau (Herbachstraße) sowie im Büro der Kirchengemeinde in der Hauptstraße in Oberneisen. In Lohrheim liegt er im Friseursalon Scheid und im Landmaschinenhandel von Wolfgang Stotz aus. Weitere Verkaufsstellen sind die Tankstelle Schlosser in Niederneisen sowie die Geschäfte Dies & Das und Utes Geschenkgalerie in Hahnstätten.

 

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung, 09.11.2011, Uli Pohl

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Drei neue Glocken für die Rundkirche

(09.09.2011)

Die evangelische Kirchengemeinde Oberneisen benötigt drei neue Glocken. Weil hierfür viel Geld benötigt wird, hat sich ein Glockenausschuss gebildet.

 

Der 1817 bis 1819 errichtete Bau mit dem geschickt in den Bau integrierten romanischen Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert gilt als Meisterwerk des Klassizismus und ist der wohl bedeutendste klassizistische Sakralbau im Taunus. Die drei Glocken aus Eisen-Hartguss, die Kernstücke der Oberneisener Rundkirche, sind in die Jahre gekommen. Nachdem die 1923 prognostizierte Lebensdauer der Kirchenglocken von 80 Jahren deutlich überschritten ist, müssen nun dringend neue Glocken angeschafft werden. Die Zeit drängt.

Die Neuanschaffung der massiven, zwischen 550 und 1354 Kilogramm schweren Glocken ist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Nach dem aktuellen Kostenvoranschlag wird ein Investitionsvolumen (zuzüglich Demontage und Entsorgung der alten Glocken) von rund 100 000 Euro veranschlagt.

 

Da die evangelische Kirchengemeinde seit einiger Zeit von der nötigen Neuanschaffung der Kirchenglocken weiß, konnte sie durch sparsames Haushalten und den Erlös aus wohltätigen Aktionen sowie aus Spenden bislang die beachtliche Summe von knapp 41 000 Euro aufbringen. Hierauf können die Oberneisener stolz sein, allerdings werden noch weitere 60 000 Euro benötigt.

Aus diesem Grund wurde ein "Glockenarbeitskreis" gegründet. Dem gehören André Peil als Leiter sowie Anke Isselbächer, Siggi, Martha und Michael Friedrichs, Anke Isselbächer, Waltraud Weigang, Alfred Lau und Pfarrer Stefan Fischbach an.

 

Hier wurden bereits erste Ideen und Möglichkeiten gesammelt, um die horrende Summe aufzubringen. Man darf gespannt sein.

 

Wer helfen möchte, die drei Kirchenglocken zu erneuern und damit den Fortbestand dieser außergewöhnlichen Rundkirche zu sichern,kann spenden an die Kirchengemeinde, Konto 563 006 722 bei der Nassauischen Sparkasse, Bankleitzahl 510 500 15. Empfänger Evangelische Regionalverwaltung Rhein-Lahn-Westerwald, Stichwort "Spende Glocken KGM Oberneisen".

(Quelle: Nassauische Neue Presse, 9. September 2011)

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Neue Glocken sollen zum Kirchenjubiläum läuten

(31.08.2011)

Sie gehören zum Ortsbild. Ihre Schläge teilen Tag für Tag den Bürgern die Uhrzeit mit, und am Sonntag läuten sie den Gottesdienst in der Rundkirche ein. Die drei Glocken mit den Namen „Glaube“, „Liebe“ und „Hoffnung“ geben den Menschen an der Aar ein Stück Heimatgefühl. Nun sind sie in die Jahre gekommen und weisen starke Schäden auf.

 

Die Anschlagstellen der Klöppel zeigen deutliche Vertiefungen durch die Anschläge. Durch ein Drehen der Glocken vor drei Jahren konnte die Lebensdauer zwar etwas verlängert werden, doch sind die Jahre gezählt, in denen sie die Töne erklingen lassen. „Die Lebensdauer unserer Glocken, die am 23. April 1923 festlich eingeweiht wurden, beträgt rund 80 Jahre. Die waren 2003 bereits erreicht. Wir hoffen, dass sie dennoch weitere zehn Jahre halten“, berichtet Michael Friedrichs aus dem Glockenausschuss der Kirchengemeinde Oberneisen, zu der auch Lohrheim und Netzbach zählen.

Der Ausschuss hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2019 dafür zu sorgen, dass die veranschlagten 100 000 Euro für neue Glocken aus einem Glockenfonds finanziert werden. Hinzu kommen die Kosten für die Installation der neuen und die Demontage der alten Glocken. Der Fonds wurde im November 2007 eingerichtet. Durch sparsames Haushalten und den Erlös aus verschiedenen Aktionen und Spenden verfügt die Kirchengemeinde bisher bereits über eine stolze Summe von 40 000 Euro für die Glocken.


„Trotzdem benötigen wir weitere 60 000 Euro. Deshalb rufen wir alle Bürger, Vereine, Firmen oder andere Institutionen auf, die Finanzierung mit Spenden oder Benefizveranstaltungen zu unterstützen“, ergänzt Anke Isselbächer, die mit Michael, Sigrid und Martha Friedrichs, Alfred Lau, André Peil und Waltraud Weigang zum Glockenausschuss zählt. Mit einer Werbeaktion hofft der Ausschuss nun auf weitere Spenden, damit vielleicht 2019, pünktlich zum 200. Geburtstag der Rundkirche, die neuen Glocken über dem Aartal erklingen.

(Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung, Uli Pohl, 31.08.2011)

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Bronzene Glocken

(02.07.2011)

. . . für die Oberneisener Rundkirche

 

Im Jahre 2019 wird die Rundkirche von Oberneisen 200 Jahre alt. Dann sollen bronzene Glocken läuten.

Von Rolf-Peter Kahl

 

Die Rundkirche Oberneisen wird liebevoll auch der Dom des Aartals genannt. Sie ist eine der wenigen Rundkirchen nördlich der Alpen und gar die einzige, deren Altar mittig im Raum aufgestellt ist. Der 1817 bis 1819 errichtete Bau gilt als Meisterwerk des Klassizismus und ist wahrscheinlich der bedeutendste klassizistische Sakralbau im Taunus. Geschickt in den Bau integriert wurde der romanische Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert. Der Turm birgt eine Uhr, deren großer Zeiger einen Meter lang ist und drei Eisenhartgussglocken (Glaube, Liebe, Hoffnung genannt), die 1923 in Bockenem im Harz gegossen wurden.

 

 

Große Sorgen

 

Und diese Glocken bereiten den Bürgern der Aargemeinde seit geraumer Zeit große Sorgen. Prinzipiell geht man in der Fachwelt bei Eisenhartgussglocken wegen dieses ungeeigneten kurzlebigen Werkstoffs von einer maximalen Lebensdauer von etwa 80 bis 90 Jahren aus.

Die Glocken sind rein äußerlich bereits stark korrodiert. Rostschutzmaßnahmen einzuleiten, würde zu keinem messbaren Erfolg führen. Im wahrsten Sinne des Wortes bliebe es nämlich bei einem oberflächlichen Schutz der Glocken. "Die Glocken haben ausgedient", so Pfarrer Stefan Fischbach. Dass die Kirche ein neues Geläut benötigt, bestätigt auch Martha Friedrichs: "Das ist dringend nötig", betonte sie und verwies darauf, dass die Stahlgussglocken, die ihnen zugestandene Lebenszeit eigentlich schon erreicht, beziehungsweise überschritten haben.

Der jahrzehntelange Aufprall von Eisen auf Eisen habe Schäden hinterlassen. Sie läuteten zwar noch, aber nicht mehr so schön, wie es die Kirchgemeinde gern hätte. "Die Glocken sind ausgeschlagen", sagt sie und dies registrierten 2007 schon die Fachleute eines Wartungsteams die Verschleißerscheinungen im Guss bemerkten – an der Stelle, an der der Klöppel den Ton erzeugt. Die Glocken wurden gedreht, und das Team sprach damals von einer maximalen Lebenszeit von noch zehn Jahren. Mit jedem Läuten hämmern die Klöppel seitdem weiter in die Glocken, so dass diese im schlimmsten Fall springen oder reißen könnten. "Dann müssten wir sie vorzeitig ruhig stellen", so Andre Peil, der drei Jahre als Glöckner in der Kirche aktiv war.

 

Noch fünf Jahre

 

"Aus sicherheitstechnischen und auch aus klanglichen Gründen führt an einer Stilllegung der bestehenden Glockenanlage im Laufe der kommenden fünf Jahren kein Weg vorbei", präzisierte Pfarrer Fischbach.

Es ist also 15 Minuten vor zwölf. Deshalb haben sich Sigi und Michael Friedrichs, Martha Friedrichs, Anke Isselbächer, Pfarrer Stefan Fischbach und Andre Peil zu einem Glockenausschuss zusammengefunden, der es sich zur Aufgabe macht, die bisher gesammelten Spendengelder in Höhe von 39 505 Euro auf die für die neuen Glocken notwendigen 100 000 Euro aufzustocken. Der federführende Leiter des Ausschusses, Andre Peil: "Zu den laufenden Aktionen wie Besuchs- und Hochzeitsspenden, Eintrittsgelder bei Kirchenführungen oder Adventsaktionen der Landfrauen an der Burgmauer, wollen wir mit neuen Ideen weitere Geldquellen öffnen."

 

Spender gesucht

 

Benefizkonzerte, Gemeindefeste, Basare oder der Verkauf von Merchandising-Artikeln sind angedacht. Die Ausschussmitglieder sind fest davon überzeugt, dass die Gläubigen gern bereit sind, für ihre Kirchenglocken zu spenden. Das Thema sei "emotional hoch besetzt", denn: "Wenn die Glocken nicht mehr läuten, fehlt den Menschen schon etwas."

Über die örtliche Gemeinde hinaus sei jedoch ein noch stärkeres Engagement der Gesamtgesellschaft wünschenswert, sagt Peil. Ob er dabei an Glockenpatenschaften größerer, finanzkräftiger Unternehmen gedacht hat?

Neue Ausschussmitglieder, weitere interessierte Bürger und vor allem Spender sind willkommen und zu den nächsten Treffen am Dienstag, 19. Juli, und am Dienstag, 16. August (jeweils um 18 Uhr im Gemeindehaus in Oberneisen), eingeladen.nnp

Foto zu Meldung: Bronzene Glocken

Abendkonzert in Rundkirche Oberneisen

(18.03.2011)

Seit etwa einem Jahr treten Elisabeth Müller und Ronny Kohlmetz in Mainz und Umgebung als  Duo auf und konnten schon bei zahlreichen Anlässen die Vielseitigkeit des Zusammenspiels von Gitarre und Querflöte unter Beweis stellen.

Die Gitarre, die als Nachfolgerin der Laute auf Literatur seit frühester Renaissancezeit zurückgreifen kann, war bereits vor Cembalo und Klavier genauso sehr virtuoses Soloinstrument   als auch klassisches Begleitinstrument. Die Querflöte erfreut sich, seit sie in der Barockzeit als Liebhaberinstrument der Adeligen galt, ebenfalls größter Beliebtheit

und durch alle Epochen hindurch haben Komponisten viel für diese klanglich reizvolle Kombination geschrieben.

 

In der Abendmusik am Samstag, dem 19. März um 19.00 Uhr soll ein Eindruck dieses Spektrums vermittelt werden: beide führen sowohl Sololiteratur verschiedener Stile für ihr Instrument auf, als auch und vor allem einen Ausschnitt aus der Bandbreite deren gemeinsamen Musizierens, das von klassischen Sonaten über romantische Stücke bis hin zu Avantgarde und Weltmusik reicht.

Es erklingen unter anderem Stücke von Bach, Telemann, Sor und Hindemith.

 

Der Eintritt ist frei, es werden Spenden für Glockenprojekt der Oberneisener Gemeinde erbeten.

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