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Aartal-Museum Oberneisen

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Frank Tänzer

Hauptstraße 18
65558 Oberneisen

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.aartal-museum.de

Öffnungszeiten:
Ab 17.September 2011:

Besichtigungen sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte beachten Sie, dass in der Hauptstraße nur wenige gekennzeichnete Parkplätze vorhanden sind. Benutzen Sie bitte die Parkmöglichkeiten an der Turnhalle bzw. der Rundkirche.

 

 


Aktuelle Meldungen

SWR zur Besuch im Aartal-Museum Oberneisen

(06.11.2015)

Am 22. Oktober war das SWR Fernsehen Live zu Gast im Oberneiser Aartal-Museum. Der Bericht und die entstandenen Videos können durch den unten aufgeführten Link abgerufen werden.

[SWR Landesschau]

Foto zu Meldung: SWR zur Besuch im Aartal-Museum Oberneisen

Aartal-Museum bietet Geschichte zum Anfassen

(25.08.2015)

In dieser Woche ist Frank Tänzer mit seiner Frau Yvonne und Tochter Ronja im Urlaub. Das Ziel ist die Region um Clermont-Ferrand in Frankreich. Diesen Urlaub verbindet der 42-Jährige mit seinem Hobby, der Sammlung von Fossilien und Mineralien. In der Region war Frank Tänzer schon mehrfach unterwegs, um in einem Maar versteinerte Zeitzeugen aus verschiedenen Epochen des Erdzeitalters auszugraben. „Schön wäre es, wenn ich einen Säuger entdecken würde“, sagte er kurz vor seiner Abreise.

Im September 2011 eröffnete Tänzer in dem landwirtschaftlichen Gehöft in Oberneisen das Aartal-Museum. In der ehemalige Kornkammer sind in 22 Vitrinen rund 300 Exponate zu sehen. Die ältesten Funde sind 550 Millionen, die jüngsten „nur“ 40 Millionen Jahre alt. Rund 1000 Besucher kamen in den vergangenen vier Jahren in seine private Schatzkammer. Meist in Gruppen, waren es vor allem Schulklassen und Vorschulkinder, die in der Hauptstraße 18 zu einer kleinen Reise durch die Erdzeitalter aufbrachen. Doch auch andere Besucher aus ganz Deutschland, die sich mit der Paläontologie beschäftigen, kommen nach Oberneisen. Sein Museum ist ein Gewinn für das gesamte Aartal.

Die Paläontologie ist die Wissenschaft über Lebewesen vergangener Erdzeitalter. Gegenstand der Forschung sind Fossilien, die in Sedimentgesteinen vorkommen und weitere Hinweise auf vorzeitliche Lebewesen. Frank Tänzer ist Mitbegründer des Vereins Palaeo Geo, der bundesweit rund 100 Mitglieder zählt. Ein Zusammenschluss von Hobbysammlern, die sich auf die Suche nach Fossilien begeben. Zudem übernimmt der Verein wissenschaftliche Studien für Institute.

 

Mit seinem Aartal-Museum ging für den als Programmierer beruflich tätigen ein von ihm lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Nach Oberneisen zog es ihn 2006. Mit ausschlaggebend für den Kauf des ehemaligen Bauernhofs waren die vorhandenen Räumlichkeiten für sein Museum. Dort sind wieder einige Exponate hinzugekommen, die er zum Teil selbst in seiner Werkstatt präparierte. Andere kauft oder tauscht er auf Börsen, so wie jüngst eine neue Baumscheibe aus Arizona in den USA. Sie stammt aus dem Trias und ist circa 210 Millionen Jahre alt. Die Baumscheibe hat er selbst aufgearbeitet und bildet ein neues Schmuckstück in seiner Sammlung. Ebenfalls neu sind zwei Ammoniten aus Madagaskar. Sie stammen aus der Kreidezeit, sind etwa 105 Millionen Jahre alt. Ammoniten sind eine ausgestorbene Art von im Meer lebenden Kopffüßern.

Noch in Arbeit ist die Untersuchung einer Fliege, die Tänzer während einer Expedition in Zentralfrankreich entdeckte. Zunächst war er davon ausgegangen, dass es eine normale Fliege ist. Wieder in Deutschland, ließ Tänzer mit einer Spezialkamera ein Foto der Fliege anfertigen und schickte es zu Untersuchungen in das Pariser Naturkundemuseum. Das Alter der Fliege wird auf 56 Millionen Jahre geschätzt. Sind die Untersuchungen abgeschlossen, wird die Fliege, wahrscheinlich handelt es sich um eine zuvor nie entdeckte Art einer Raubfliege, Teil einer Publikation des Naturkundemuseums.

 

Führungen durch das Aartal-Museum sind nur nach Anmeldung möglich. Kontakt über Frank Tänzer, Telefon 06430/ 926 591 oder 0177/381 97 02. Mehr Infos im Internet unter www.aartal museum.de

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 25. August 2015, Uli Pohl

Foto zu Meldung: Aartal-Museum bietet Geschichte zum Anfassen

Aartal-Museum bietet Reise durch die Erdzeitalter

(26.07.2013)

Von Redakteur

Uli Pohl

 

Im September 2011 eröffnete Frank Tänzer das Aartal-Museum in der Hauptstraße in Oberneisen. Jetzt sind nahezu zwei Jahre vergangen, und inzwischen hat das kleine, private Museum durch seine Originalität und Einzigartigkeit einen bundesweiten Ruf. Etwa 700 Besucher kamen bisher in das landwirtschaftliche Anwesen, in dem Frank Tänzer (40) in einem Nebengebäude auf insgesamt 64 Quadratmetern und auf zwei Etagen seltene Fossilien und Mineralien ausstellt.

Exemplare wie versteinerte Tintenfische aus dem Altmühltal oder ein Barsch aus Wyoming sind dort zu sehen. Die ältesten Funde sind 550 Millionen, die jüngsten „nur“ 40 Millionen Jahre alt. „Der Besuch des Museums gleicht einer Reise durch die Erdzeitalter. Die Gäste können die Geschichte nicht nur betrachten, sondern auch anfassen“, beschreibt er seine Privatsammlung, mit der für ihn 2011 ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung ging.

 

Tänzer ist Mitbegründer des Vereins Arbeitsgruppe Palaeo Geo, ein Zusammenschluss von Hobbysammlern, die sich deutschlandweit und in Frankreich auf die Suche nach Fossilien begeben. Zudem übernimmt der Verein wissenschaftliche Studien für Museen. Nach Oberneisen zog es Tänzer 2006. Er kaufte mit seiner Frau im Ortskern den Bauernhof von Friedhelm Ott. Schon beim Einzug lagen die Pläne für sein Museum in der Schublade, das er in unzähligen Arbeitsstunden selbst hergerichtet hat. Die Vitrinen ersteigerte er günstig bei einer Auktion. Den Umbau finanzierte er aus eigener Tasche.

In der kommenden Woche bricht Tänzer mit Kollegen zu einer Expedition nach Zentralfrankreich auf. Das Ziel ist Menard. Dort haben Tänzer und andere Paläontologen bereits zahlreiche seltene Funde entdeckt, die vor Millionen Jahren im Erdreich verschwanden. „Dann ein Fossil als Erster wieder zu Gesicht zu bekommen, das macht den Reiz unseres Hobbys aus“, berichtet Tänzer. Auf einer dieser Reisen entdeckte er eine Fliege, einen Zweiflügler, der ihn, sein Hobby und das Aartal-Museum vielleicht bald weltweit bekannt macht.

 

Tänzer fand die Fliege 2010 bei Ausgrabungen in Menard. Bis zum Frühjahr diesen Jahres war er davon ausgegangen, dass es eine normale Fliege ist. Doch dann traf er in Frankreich auf einen Spezialisten aus dem Pariser Naturkundemuseum. Beide kamen ins Gespräch und Tänzer beschrieb dem Fachmann den Fund. Wieder in Deutschland ließ Tänzer mit einer Spezialkamera ein Foto der Fliege anfertigen und schickte es nach Paris. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei dem Insekt um eine vorher nie entdeckten Art einer Raubfliege handeln, die sogenannte Diptera asilidae. Diese Gattung wurde bisher in dieser Form noch nie gefunden. Ihr Alter wird auf 56 Millionen Jahre geschätzt. Eventuell entdeckte Tänzer eine neue Art in der Familie der Zweiflügler. „Ein Ergebnis gibt es im Herbst“, berichtet er. Möglicherweise erhält der Name der neuen „alten“ Fliege einen Bezug zum Finder. Doch nicht nur die Fliege bereichert das Museum. Neu ist auch ein Aufguss eines Allosaurus-Fußes mit einer Größe von zwei Metern. Der Fuß steht in der Proportion zum bereits ausgestellten Kopf des Allosaurus. Gerade für jüngere Besucher ein faszinierenden Hinkucker.

 

Z Führungen durch das Aartal-Museum in Oberneisen sind nur nach Anmeldung möglich. Kontakt erhalten Interessierte über Frank Tänzer unter Telefon 06430/926 591 oder 0177/381 97 02.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 26. Juli 2013, Seite 20

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Schüler bestaunen Saurier der Urzeit im Aartal-Museum Oberneisen

(28.06.2013)

Die Klasse 7a der Realschule plus Hahnstätten hat viel Spaß beim Erkunden des Aartal-Museums Oberneisen gehabt. Die 27 Schüler in Begleitung einiger Eltern entdeckten dort, aufgeteilt in zwei Gruppen, die Urzeit. Während eine Gruppe durch das Museum geführt wurde, konnte sich die andere einen Film über T-Rex und seine Brüder anschauen. Die Überraschung war den Schülern anzusehen, als sie den zuvor im Film gesehenen Allosaurus dann live im Museum bestaunen konnten. Eine Replik seines Schädels und ein kompletter Fuß verdeutlichten die imposante Größe dieses Urzeittiers der Jurazeit. Gut gelaunt beendeten die Schüler ihren Ausflug mit einer Draisinenfahrt durch das Aartal.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 28. Juni 2013, Seite 19

Foto zu Meldung: Schüler bestaunen Saurier der Urzeit im Aartal-Museum Oberneisen

Familientag im Aartal-Museum

(16.11.2012)

Interessantes aus der Erdgeschichte erfuhren die Mitglieder der SPD Oberneisen beim traditionellen Familientag, der dieses Mal das Oberneiser Aartalmuseum zum Ziel hatte. Museumsleiter Frank Tänzer führte mit viel Detailkenntnis die Sozialdemokraten durch das von ihm gegründete Museum. "Eine besondere Attraktion für unser Dorf", so SPD-Vorsitzender Frank Puchtler. "Wir sind Frank Tänzer sehr dankbar für seine einzigartige Initiative." Im Gasthaus "Burgfelsen" fand anschließend der Abschluss des Familientages in gemütlicher Runde statt.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 16. November 2012

Foto zu Meldung: Familientag im Aartal-Museum

Schottischer Quastenflosser an der Aar

(13.09.2011)

Neben Rundkirche, Burgmauer und Draisinenfahrten hat Oberneisen ab sofort eine weitere Attraktion. Das "Aartal-Museum" beherbergt Fossilien aus mehreren Erdzeitaltern.

Um eine "Reise durch das Erdzeitalter" der letzten 500 Millionen Jahre zu machen, mussten Generationen von Schülern ins Frankfurter Senckenberg-Museum fahren. Dies ist ab sofort nicht mehr unbedingt notwendig. Nach mehrjähriger Plan- und Bauzeit öffnete das private "Aartal-Museum" in Oberneisen seine Pforten.

Der Zerspanungsmechaniker Frank Tänzer (38) stellt in der Hauptstraße 18 rund 300 Unikate von Tier- und Pflanzenfossilien aus. Die ältesten Funde, die dort auf zwei Etagen (rund 65 Quadratmeter) präsentiert werden, sind 550 Millionen, die jüngsten "gerade Mal" 40 Millionen Jahre alt. In Wand- und Tischvitrinen können Schulklassen, Kindergärten und interessierte Besucher Quastenflosser aus Schottland, Tintenfische aus dem Altmühltal, Seeigel aus Frankreich, einen Barsch aus Wyoming oder Fossilien aus Solnhofen bestaunen.

 

Tänzer, ein Neu-Oberneisener, ist Mitbegründer des Kelkheimer Vereins "Arbeitsgruppe Palaeo Geo". Die Hobbypaläontologen aus dem Rhein-Main Gebiet haben sich zum Ziel gesetzt, eine Brücke von Hobbysammlern hin zur Wissenschaft zu schlagen, der Jugend Zugang zur Wissenschaft zu verschaffen und fossile Schätze der Nachwelt zu erhalten. Zudem unterstützen sie ehrenamtlich Staatliche Museen (Hessisches Landesmuseum Darmstadt, UNESCO Weltnaturerbe "Grube Messel" und das Staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe "Grube Unterfeld" in Rauenberg). 2006 startete Frank Tänzer die Verwirklichung seines Traumes. Er kaufte mit seiner Frau Ivonne Haferland (34) das ehemalige Gehöft im Ortskern von Oberneisen und baute gemeinsam mit Vater Horst in den Nebengebäuden und Stallungen an seinem Museum. Er finanzierte seinen Lebenstraum vollkommen aus privaten Mitteln.

 

Das "Aartal-Museum" öffnet seine Türen nach telefonischer Vereinbarung. Tänzer erhebt kein Eintrittsgeld, doch wartet ein Sparschwein darauf, gefüttert zu werden. Tänzer, der bei der Eröffnung seiner Frau, seinem Vater und den ehemaligen Besitzer des Hofes, Friedhelm Ott, für Unterstützung und Verständnis dankte, sagte, dass er sich an den Spenden nicht bereichern will. "Erlöse" sollen sozialen Einrichtungen, zum Beispiel der KiTa Oberneisen, zugeführt werden. Kontakte: , Telefon:  0177 3819702, www.aartal-museum.de

 

(Großes Interesse schon bei den Kleinsten: Am Samstag wurde in Oberneisen das "Aartal-Museum" eröffnet. Foto: Kahl)

 

Quelle: Nassausiche Neue Presse, 13. September 2011, Kahl

Foto zu Meldung: Schottischer Quastenflosser an der Aar

Museum bereichert den Tourismus im Aartal

(12.09.2011)

Rund 300 Besucher kamen zur Eröffnung des neuen Aartal-Museums von Frank Tänzer. Der 37-Jährige ist Mitglied im Verein „Palaeo Geo“ und stellt auf 64 Quadratmetern in der ehemaligen Kornkammer seines landwirtschaftlichen Anwesens, Fossilien und Mineralien aus. Die ältesten Funde sind 550 Millionen, die jüngsten 40 Millionen Jahre alt. Viel Lob über seine Privatinitiative äußerten die Gäste zur Eröffnung.

 

„Es ist eine tolle Bereicherung des touristischen Angebots in der Verbandsgemeinde Hahnstätten. Großartig, dass es dieses Museum jetzt gibt“, betonte Bärbel Völker, Tourismusbeauftragte der VG. Sie plant schon einen Besuch des Museums im Rahmen der nächsten „Völkerwanderungen“ unter dem Titel „Die Heimat entdecken“. Oberneisen entwickle sich zu einem Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr in der Region. Mit Burgmauer, Rundkirche, Aartal-Museum und dem Draisinen-Bahnhof seien in der Gemeinde ideale Voraussetzungen für einen Tagesausflug geschaffen, ergänzte Frank Puchtler, Beigeordneter der Verbandsgemeinde in Vertretung von Bürgermeister Volker Satony.


„Dass ich jetzt das Museum eröffnen kann, verdanke ich in erster Linie meiner Frau Yvonne, die mich jederzeit dabei unterstützt hat, meinem Hobby einen Raum zu geben und Friedhelm Ott, der uns seinen Bauernhof verkauft hat“, sagte Tänzer. Für Friedhelm Ott war für den Verkauf mit ausschlaggebend gewesen, dass in seinem Hof künftig ein Museum eingerichtet wird. Ortsbürgermeister Peter Pelk schloss sich dem Lob an: „Wir sind froh, dass es im Ortskern keinen Häuserleerstand gibt und dass wir Neubürger haben, die sich so engagieren und integrieren.“ Gerade die Hauptstraße hätte sich im Zusammenspiel alteingesessener und neuer Bürger hervorragend entwickelt.
Die ersten Besucher des Museums zeigten sich beeindruckt über die kompakte und informative Gestaltung der Räume. Während in der ersten Etage in erster Linie Fossilienfunde zu sehen sind, gleicht die Ausstellung im zweiten Raum einer Reise durch die Erdzeitalter und vermittelt auch Kindern Informatives aus der Erdgeschichte. Angeregt durch die Exponate sammelte Tänzer bereits die ersten Anmeldungen für Führungen, die er zukünftig nach Voranmeldung anbietet. Zur Eröffnung standen ihm Vereinskollegen zur Seite, die die Gäste informierten.

 

Anmeldungen nimmt Frank Tänzer unter Telefon 06430/926 591 oder 0177/381 97 02 entgegen. Mehr Infos unter www.aartal-museum.de

 

(Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung, 12. September 2011, Uli Pohl)

Foto zu Meldung: Museum bereichert den Tourismus im Aartal

Aartal-Museum wird eröffnet

(07.09.2011)

Zukünftig brauchen Schulen oder Kindergärten nicht mehr in eines der großen Museen in Großstädten zu fahren, denn das Aartal wird um eine touristische Attraktion reicher. Am Samstag, 10. September, öffnet das Aartal-Museum in der Hauptstraße seine Türen für die Besucher.

Von 12 bis 18 Uhr ist die ehemalige Kornkammer in dem landwirtschaftlichen Anwesen zur Besichtigung bereit. Frank Tänzer, Neubürger der Aargemeinde, stellt dort Fossilien und Mineralien aus. Die ältesten Funde sind 550 Millionen, die jüngsten „nur“ 40 Millionen Jahre alt. „Der Besuch des Museums gleicht einer Reise durch die Erdzeitalter. Die Gäste können die Geschichte nicht nur betrachten, sondern auch anfassen“, beschreibt der 37-Jährige seine Privatsammlung, mit der für ihn ein lange gehegtes Projekt Gestalt annimmt.
Tänzer ist Mitbegründer des Vereins Arbeitsgruppe Palaeo Geo. Das ist ein Zusammenschluss von Hobbysammlern, die sich deutschlandweit auf die Suche nach Fossilien begeben. Zudem übernimmt der Verein wissenschaftliche Studien für Museen. Nach Oberneisen zog es Tänzer 2006. Er kaufte mit seiner Frau Yvonne Haferland im Ortskern den Bauernhof von Friedhelm Ott. Schon beim Einzug lagen die Pläne für sein Museum in der Schublade. Das Museum hat er in unzähligen Arbeitsstunden selbst hergerichtet. Die Vitrinen ersteigerte er günstig bei einer Auktion. Den Umbau finanzierte er aus eigener Tasche.


Auf den insgesamt 64 Quadratmetern auf zwei Etagen sind so seltene Exemplare wie versteinerte Tintenfische aus dem Altmühltal oder ein Barsch aus Wyoming zu sehen. Dazu gibt es Informationen in Wort und Bild. „Ein Ziel unseres wissenschaftlichen Vereins ist die Nachwuchsgewinnung. Mit dem Aartal-Museum schaffe ich dafür eine Basis. Schulklassen und Kindergärten können sich kompakt über die Entwicklung der Erde informieren“, berichtet Frank Tänzer. Doch auch Reisegruppen, Privatleute und alle anderen Interessierten sind nach Anmeldung willkommen. Im Rahmen der Eröffnung am Samstag wird ein kleines informatives und für Kinder kreatives Programm geboten. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

(Bild: Im Museum ausgestellt ist auch der präparierte Schädel eines Allosaurus, der vor 140 Millionen Jahren auf der Erde lebte. Uli Pohl)

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung, 07.09.2011, Uli Pohl

Foto zu Meldung: Aartal-Museum wird eröffnet

Ab September sind in Oberneisen Fossilien zu bestaunen

(22.07.2011)

Am 10. September eröffnet in Oberneisen das "Aartal-Museum", in dem auf zwei Etagen Tier- und Pflanzenfossilien ausgestellt sein werden.

 

Von Rolf-Peter Kahl

 

Über seine Ortsgrenzen hinaus bekannt war Oberneisen bisher durch seine Rundkirche, die Burgmauer und durch die Draisinenfahrten auf der Aartalbahn. In wenigen Wochen wird die Aargemeinde um eine weitere Attraktion reicher. Am 10. September öffnet in der Hauptstraße 18, mitten im Herzen von Oberneisen, das "Aartal-Museum" seine Pforten. Frank Tänzer (38) stellt dort auf zwei Etagen rund 300 Unikate an Tier- und Pflanzenfossilien aus. Auf rund 65 Quadratmetern haben Besucher die Möglichkeit in Wandvitrinen oder in verglasten Stelltischen rund 380 Millionen Jahre alte Quastenflosser aus Schottland, Seeigel aus Frankreich (etwa 170 Millionen Jahre) oder Fossilien aus Solnhofen (rund 145 Millionen Jahre) zu bestaunen.

 

Frank Tänzer, von Beruf Zerspanungsmechaniker, ist verheiratet und stammt aus Kelsterbach und kam als 14-Jähriger erstmals mit seiner späteren Leidenschaft in Berührung. Während eines Urlaubes im Altmühltal besuchte er gemeinsam mit Vater Horst einen der dort so zahlreich vorhandenen Steinbrüche, in denen Fossilien zu finden sind. "Es ist nicht jedermanns Urlaubsspaß, zu untersuchen, was seit Jahrmillionen im Boden steckt. Aber viele stellen im Urlaub fest, dass so etwas Spaß macht. So ging es mir seinerzeit auch.

 

Die Leidenschaft hatte mich gepackt" so Tänzer, der gemeinsam mit Interessenkollegen vor sieben Jahren in Kelkheim den Verein "Arbeitsgruppe Palaeo Geo" gründete. Die Hobbypaläontologen aus dem Rhein-Main Gebiet haben sich zum Ziel gesetzt: "eine Brücke von Hobbysammlern hin zur Wissenschaft zu schlagen, der Jugend Zugang zur Wissenschaft zu schaffen und fossile Schätze der Nachwelt zu erhalten". Zudem unterstützen sie ehrenamtlich mehrere Staatliche Museen (Hessisches Landesmuseum Darmstadt – Unesco Weltnaturerbe "Grube Messel" und das Staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe "Grube Unterfeld" in Rauenberg).

 

Lebenstraum

 

Im Jahre 2006 startete Frank Tänzer "die Verwirklichung seines Traumes". Er kaufte gemeinsam mit seiner Frau Ivonne Haferland (34) das ehemalige Gehöft im Ortskern von Oberneisen und baut seit dieser Zeit gemeinsam mit Vater Horst in den Nebengebäuden und Stallungen an seinem Museum. Er finanziert seinen Lebenstraum vollkommen aus privaten Mitteln und wenn man die gläsernen Wandvitrinen, die Ausstellungstische oder die neu angelegten Treppen betrachtet, kommt man als neutraler Beobachter zwangsläufig zur Feststellung, dass sich Frank Tänzer seinen Traum einiges kosten lässt.

 

Rund 300 Objekte werden zukünftig zu sehen sein. Es sind die schönsten die Tänzer besitzt (insgesamt weit mehr als 600 Funde). Ein lebensgroßer Abguss eines Allosaurusschädels, dem Topräuber des Oberjura, wird zukünftig nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen. Das Aartal-Museum wird nach seiner Eröffnung im September keine feste Öffnungszeiten haben, sondern seine Türen nach telefonischer Vereinbarung öffnen.

 

Tänzer erhebt keinen Eintritt, doch wartet ein Sparschwein darauf, dass es kräftig gefüttert wird. Und wer wie ich bereits schon mal einen Blick in das Museum werfen und in die Welt der Fossilien abtauchen durfte, öffnet gerne die Geldbörse für eine Spende. Zumal Tänzer zu verstehen gibt, dass er eventuelle "Erlöse" sozialen Einrichtungen wie der Kindertagesstätte in Oberneisen zuführen will. Kontakt unter: , Telefon:  01 77-3 81 97 02. nnp

Foto zu Meldung: Ab September sind in Oberneisen Fossilien zu bestaunen

Eröffnung Aartal-Museum Oberneisen

(13.03.2011)

Am Samstag den 10. September 2011 ab 12:00 eröffnet das private paläontologische Aartal-Museum Oberneisen.
Das Museum beherbergt zahlreiche Exponate verschiedenster Erdzeitalter. Auf 2 Etagen können eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenfossilien besichtigt werden. Quastenflosser aus Schottland, Seeigel aus Frankreich, Fische aus Solnhofen um hier nur einige zu nennen. Ein Lebensgroßer Abguss eines Allosaurusschädel, dem Topräuber des Oberjura, lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Für das leibliche Wohl sorgt der Oberneisener Koch auf Achse, Daniel Schäfer mit seinem original Smoker-Grill.


Weitere Informationen unter www.aartal-museum.de
Auf Ihr kommen freut sich Fam. Tänzer / Haferland.

Foto zu Meldung: Eröffnung Aartal-Museum Oberneisen