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Arbeitskreis Aartalbahn

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Manfred Nickel

Hauptstraße 26
65558 Oberneisen

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.arbeitskreis-aartalbahn.de


Aktuelle Meldungen

Reaktivierung ist und bleibt das wichtige Ziel

(06.05.2017)

In diesem Jahr feiert der Arbeitskreis Aartalbahn sein 15-jähriges Bestehen. Der 2002 entstandene Arbeitskreis, der 2007 als eingetragener Verein mit Unterstützung des damaligen Landrats Günter Kern in Oberneisen gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, langfristig die Reaktivierung der gesamten Strecke der 1986 für den Personenverkehr stillgelegten Aartalbahn zwischen Limburg/Diez und Wiesbaden/Mainz zu erreichen. Anlass für den Vorsitzenden Manfred Nickel und seinen Stellvertreter Egon Reinhardt, Bilanz zu ziehen. Eine Bilanz mit etlichen Höhen und Tiefen.

 

„Der Reaktivierungsbeschluss liegt vor. Es fehlt an der Umsetzung“, fassen beide zusammen, bevor sie einen Rückblick auf die vergangenen Jahre werfen. „Der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises hat mit der lokalen Agenda 2010 auch die nachhaltige Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs einstimmig verabschiedet. Mit Freischneideaktionen zwischen Diez und Hohenstein und den sich anschließenden ersten Draisinenfahrten gelang es uns, die Strecke wieder mit Leben zu füllen. Wir wollten zunächst einen touristischen Verkehr initiieren“, berichtet Manfred Nickel. Dies sei jedoch zurückgestellt worden, als 2008 der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) beschloss, die Strecke wieder zu reaktivieren.

2012 erwarben die Verbandsgemeinden Hahnstätten und Diez die Strecke von der DB-Netz AG. Im gleichen Jahr erfolgte nach einer Ausschreibung die Vergabe der Verkehrsleistungen an die DB-Regio AG, die zwischen Limburg und Zollhaus ihre Züge auf die Gleise schicken sollte. Doch es kam anders: Bürger aus Holzheim zweifelten die Wirtschaftlichkeit der Reaktivierung an und schalteten den Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz ein. Das Infrastrukturministerium beauftragte daraufhin eine neue Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU), deren Ergebnis mit einem Wert von 1,79 deutlich über den geforderten 1,0 Punkten lag. Die Prüfung der NKU durch den Landesrechnungshof ist aber immer noch nicht abgeschlossen.

 

„Uns ist es vollkommen unverständlich, warum die Überprüfung sich so lange hinzieht“, äußern Nickel und Reinhardt ihren Unmut. Ebenso unverständlich ist es beiden, dass Mitglieder des Kreistags, die sich für die Reaktivierung aussprachen, jetzt gegen die Aartalbahn sind: „Immer wieder gibt es Störfeuer. Dafür haben wir kein Verständnis. Das geht an den Tatsachen vorbei und schadet den Menschen im Aartal.“

Nickel und Reinhardt machen noch einmal in aller Form deutlich, dass es sich bei der Reaktivierung um Bundesmittel handelt, die zweckgebunden für den Schienenpersonennahverkehr und die Reaktivierung einer Strecke auszugeben sind: „Wenn diese Mittel eine Region nicht haben will, werden sie an anderer Stelle verwendet.“ Und Manfred Nickel führt an: „Es wurden in Rheinland-Pfalz noch kürzere Strecken als die Aartalbahn mit 14 Kilometer wieder in Betrieb genommen. Ganz aktuell wollen Rheinland-Pfalz und das Saarland die 11 Kilometer lange Strecke zwischen Homburg und Zweibrücken reaktivieren und elektrifizieren.“ Nickel und Reinhardt sind sich sicher, dass nach der Überprüfung durch den Landesrechnungshof das Ergebnis der NKU nicht unter den erforderlichen Wert fällt: „Fachleute haben diese NKU ausgearbeitet. Die Zahlen sind nicht geschönt. Warum sollte sich jetzt noch etwas Gravierendes ändern?“ Es sei endlich an der Zeit, die bereitstehenden Bundesmittel im Aartal einzusetzen, wie es die Landesregierung im Koalitionsvertrag 2016 festgelegt habe.

 

Mehr Informationen gibt es im Internet unter

www.arbeitskreis-aartalbahn.de

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Samstag, 6. Mai 2017, Uli POhl

Foto zur Meldung: Reaktivierung ist und bleibt das wichtige Ziel
Foto: Lang, lang ist es her: Kurt Schmidt (3. von links), damaliger Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, bei einem Treffen mit Manfred Nickel (rechts) und Vertretern des Arbeitskreises Aartalbahn und der VG Hahnstätten am Bahnhof in Zollhaus. In diesem Jahr besteht

Auftakt für Draisinensaison

(26.04.2017)

Trotz ungünstiger Wetterprognose kamen am Sonntag Dutzende Fahrgäste zum Saisonauftakt der Draisinenfahrten, angeboten vom Arbeitskreis Aartalbahn. Vom Draisinenbahnhof in Oberneisen ging es wahlweise in Richtung Hahnstätten oder Niederneisen/Flacht. Wie Manfred Nickel, Vorsitzender des Arbeitskreises Aartalbahn, berichtete, sind bereits rund die Hälfte aller machbaren Fahrten gebucht. Etwa 180 bis 200 Gruppen mit 3000 bis 4000 Fahrgästen sind jährlich auf den Gleisen der Aartalbahn unterwegs. Nickel teilte weiter mit, dass für die Fahrten noch Begleiter gesucht werden, die den Gästen das Aartal präsentieren und für die Sicherheit während der Fahrten sorgen. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.arbeitskreis-aartalbahn.de.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 26. April 2017, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Auftakt für Draisinensaison
Foto: RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 26. April 2017

Im Aartal Motorräder gegen Handhebeldraisinen getauscht

(09.08.2016)

Der Motorradgespann-Stammtisch Siegerland besteht seit 30 Jahren. Zu den Aktionen rund um den Geburtstag zählte auch eine Ausfahrt ins nahe Aartal nach Oberneisen. Dort wurden die Motorräder gegen Handhebeldraisinen getauscht und die Biker erkundeten die 22 Kilometer lange Strecke.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 9. August 2016

Foto zur Meldung: Im Aartal Motorräder gegen Handhebeldraisinen getauscht
Foto: Im Aartal Motorräder gegen Handhebeldraisinen getauscht

Neue Draisinen bieten mehr Platz

(20.04.2016)

„200 Fahrten in der Saison sind mit den zurzeit zur Verfügung stehenden Helfern machbar. 85 sind bereits für dieses Jahr gebucht. Weitere Anfragen gehen nahezu täglich ein.“ Manfred Nickel, Vorsitzender des Arbeitskreises Aartalbahn, bringt die bevorstehende Draisinensaison im Aartal auf den Punkt: Die Nachfrage ist groß, doch nicht alle Anfragen können bedient werden. „Wir verzeichnen in den vergangenen Jahren einen Rückgang an Begleitern, die mit den Fahrgästen unterwegs sind. Es fehlt uns an Fremdenführern auf der Draisine“, ruft der Vorsitzende Interessierte auf, die die Fahrten mit der Draisine im Aartal begleiten möchten. Stünde mehr Personal zur Verfügung, könnte das Angebot ausgeweitet werden.

Dennoch: Die Nachfrage des beliebten Freizeitangebots hält an und so rollen auch dieses Jahr wieder große und kleine Gruppen aus der näheren aber auch weiteren Umgebung über die Gleise der Aartalbahn zwischen Freiendiez und Aarbergen-Michelbach, denn für den hessischen Teil der Strecke ist die Genehmigung bis zum Tunnel in Michelbach beantragt.

Bis Ende Mai soll die Erlaubnis vorliegen. „Für diesen Teil der Strecke müssen wir noch weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen. So sind beispielsweise Schäden zu beseitigen, die durch Vandalismus entstanden“, berichtet Nickel. Er ist sich aber sicher, dass mit der Unterstützung der Gemeinde Aarbergen alle Auflagen erfüllt werden.

 

Die Sicherheit der Draisinen für den Freizeitverkehr ist schon gegeben. Hartmut Hoppmann, Sachverständiger für Eisenbahnfahrzeuge, nahm am Samstag die Draisinen unter die Lupe und diagnostizierte eine einwandfreie Funktionalität. Bis zu 120 Personen können jetzt gleichzeitig unterwegs sein. Möglich wurde die Steigerung der Kapazität um das Doppelte dank vier neuer Draisinen, die von der Hasetal-Tourisitik in Quakenbrück günstig erworben werden konnten. Sie bieten weiteren 60 Personen Platz. Das Besondere an den neuen Draisinen ist die Überdachung mit einer Plane, die auch eine Fahrt im Regen, ohne nass zu werden, ermöglicht. Wie in den Vorjahren können mehrere Touren nach Anmeldung gebucht werden. Weiter im Angebot sind die sogenannten Gesamtpakete, bei denen die Gastronomie sowie die Kulturlandschaft und -denkmäler im unteren Aartal mit einbezogen werden. Nickel berichtete abschließend, dass die kleine Köv-Rangierlok am Draisinenbahnhof in Oberneisen von KFZ-Meister Holger Trieb repariert wurde und in den Freizeitverkehr eingebunden werden soll. Wie, ist noch offen. Am Sonntag, 24. April, 11 bis circa 17 Uhr, startet der Arbeitskreis Aartalbahn die Saison mit Fahrten für jedermann. Die Fahrten der vier bis fünf Kilometer langen Strecke kosten für Erwachsene 2,50 Euro und für Kinder 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ausgangspunkt ist der Bahnübergang in Oberneisen.

Alle Informationen zum Angebot über die Draisinenfahrten gibt es im Internet unter www.arbeitskreis-aartalbahn.de

RZ Rhein-Lahn-Kreis (West) Bad Ems vom Mittwoch, 20. April 2016, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Neue Draisinen bieten mehr Platz
Foto: Mit den überdachten Draisinen kann der Freizeitspaß auf der Aartalbahn jetzt auch bei Regen in vollen Zügen genossen werden. Foto: Uli Pohl

Arbeitskreis sucht Begleiter für Draisinenfahrten

(18.11.2015)

„Für uns war es ein normales Jahr. Rund 3500 Fahrgäste rollten mit unseren Draisinen über die Gleise. Wir sind voll und ganz zufrieden.“ Das sagte Manfred Nickel, Vorsitzender des Arbeitskreises Aartalbahn, bei einer Stippvisite der Teilnehmer der Tagung des Deutschen Draisinenverbandes (DDV) zum Draisinenbahnhof in Oberneisen. Dabei stellte der Arbeitskreis auch seine Handhebeldraisinen für Gruppenfahrten für bis zu 65 Personen vor. Auch das Quad zum Rücktransport der Draisinen auf den Gleisen fand Beachtung.

Doch wie in anderen Vereinen fehlt es dem Arbeitskreis an aktiven Mitgliedern. „Unser Verein besteht nun seit vielen Jahren, und die Helfer und Begleiter für die Draisinenfahrten haben mittlerweile ein Alter erreicht, in dem sie nicht mehr so aktiv sein können, wie sie es über lange Jahre waren“, berichtete Nickel. Deshalb sei der Arbeitskreis auf neue Mitglieder und Aktive angewiesen, um den Betrieb normal weiterzuführen. „Wir sind froh über jeden, der uns unterstützt.“ Für den Fall, dass die Aartalbahn für den öffentlichen Personennahverkehr reaktiviert wird, will der Arbeitskreis die Draisinenfahrten von Zollhaus in Richtung Hessen weiterführen.

Eine Vorentscheidung soll noch in diesem Monat fallen, wenn das Ergebnis der erneuten Nutzen-Kosten-Untersuchung vorgestellt wird. „Auch auf den Fall, dass die Strecke nicht reaktiviert wird, sind wir vorbereitet. Dann werden wir den touristischen Verkehr im unteren Aartal weiter ausbauen“, ergänzte der Vorsitzende und richtete den Blick dabei in Richtung Landesgrenze: „Auch im Rheingau-Taunus-Kreis wird laut über einen Freizeitverkehr nachgedacht, eine Untersuchung dazu ist in Arbeit.“ Im Fall einer Reaktivierung sollen die Draisinenfahrten noch in gewohnter Form angeboten werden. Das Angebot umfasst verschiedene Touren für Gruppen. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.

Mehr Informationen zur Strecke gibt es im Internet unter

www.arbeitskreis-aartalbahn.de

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 18. November 2015, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Arbeitskreis sucht Begleiter für Draisinenfahrten
Foto: Interessiert verfolgten die Teilnehmer der Tagung die Erläuterungen von Oliver Victor zur von ihm entwickelten Elektro-Handhebeldraisine. Foto: Uli Pohl

Draisinen-Saison ab April

(16.02.2015)

Bald pumpen sie wieder! Der länderübergreifende Arbeitskreis-Aartalbahn eröffnet am Sonntag, 26. April, die Draisinensaison 2015. Auf einem rund 20 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Freiendiez und Aarbergen-Michelbach bietet der Arbeitskreis Fahrten für Gruppen (nach Voranmeldung) an allen Wochentagen an. Maximal bis 70 Personen können mit sechs Handhebeldraisinen und einem Anhänger fahren. Gestartet wird grundsätzlich am Draisinenbahnhof am Bahnübergang in Oberneisen. Bei einer Anreise der Gruppe mit der Bahn zu den Bahnhöfen Diez oder Diez-Ost kann die Draisinenfahrt auch in Diez, Bahnübergang „Hohe Straße“, starten und enden.

Der Arbeitskreis hat auch für die neue Saison ein umfangreiches Programm erarbeitet. So können vor oder nach den Draisinenfahrten unter anderem der Naturerlebnispfad in Hahnstätten und die Burg Hohlenfels (nach Voranmeldung) besucht werden. Geführte oder individuelle Wanderungen, Besuche der Mineralquellen in Zollhaus, des Aartal-Museums (es gibt einen Einblick in die Welt der Tier- und Pflanzenfossilien) in Oberneisen, der Heimatsammlung in Hahnstätten und für die Kleinen des Waldspielplatzes Märchenwald in Burgschwalbach nahe der Burg können den Ausflug ins Aartal abrunden. Für Essen und Trinken stehen zahlreiche Gaststätten in der Region zur Verfügung. Als weitere Ziele bieten sich Burgruine und Rundkirche in Oberneisen an. Ein Besuch im Kreml-Kulturhaus in Zollhaus mit Café und Kino könnte einen erlebnisreichen Tag abrunden.

Der Arbeitskreis hat vier Touren erarbeitet (unter www.arbeitskreis- aartalbahn.de einsehbar). Neben diesen Standardtouren können auch individuell gestaltete Fahrten vereinbart werden. Buchungsanfragen per E-Mail an info@arbeitskreis-aartalbahn.de.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Saison am 26. April mit einem Bahnhofsfest von 10 bis 17 Uhr am Bahnhof Oberneisen eröffnet. Eine Voranmeldung für die Fahrten an diesem Tag sind nicht nötig. Erstmals kommen neben den eigenen Handhebeldraisinen auch eine Solardraisine und einige Fahrraddraisinen anderer Vereine zum Einsatz. Gefahren wird von Oberneisen nach Hahnstätten oder Niederneisen oder Flacht und wieder zurück.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, Rolf-Peter Kahl, 16.02.2015

Foto zur Meldung: Draisinen-Saison ab April
Foto: In wenigen Wochen geht’s wieder los. Wenn dann das Wetter stimmt, wird eine Draisinenfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Foto: Kahl

Draisinen kommen auf den Gleisen ins Rollen

(28.04.2014)

Trotz nasskalter Witterung ist am Sonntag die Saisoneröffnung der Draisinenfahrten auf den Gleisen der Aartalbahn nicht ins Wasser gefallen. Zahlreiche neugierige Fahrgäste kamen an den Draisinenbahnhof in Oberneisen, um die Fahrt mit dem stählernen Gefährt in Richtung Niederneisen oder Hahnstätten zu genießen.

Die Besucher kamen aus ganz unterschiedlichen Richtungen an den Bahnübergang, von wo aus sich die Draisinen in Bewegung setzten. Ob aus der näheren oder der weiteren Umgebung, bis nach Wiesbaden und Frankfurt zog es die Menschen an die Aar. In der Halle hatte der Arbeitskreis Aartalbahn für Erfrischungen gesorgt, die sich die Fahrgäste nach getaner Arbeit am Handhebel zu Gemüte führten. Für die Saison liegen bereits mehrere Anmeldungen für Gruppenfahrten vor. Bis zu 65 Personen können gleichzeitig mit den sechs Hand-Hebeldraisinen des Arbeitskreises fahren. Start und Ziel der rund drei Stunden dauernden Fahrten ist die Draisinenhalle in Oberneisen. Auf Wunsch kann gegen einen Aufpreis auch an einem anderen Haltepunkt der rund 20 Kilometer langen Strecke losgefahren werden. Mehrere Touren stehen zur Auswahl. Dabei erwarten die Teilnehmer Sehenswürdigkeiten wie die Burg Ardeck und die Mineralquellen in Zollhaus und Rückershausen.

 

Anmeldungen per E-Mail an info@arbeitskreis- aartalbahn.de.

Infos unter www.arbeitskreis-aartalbahn.de

 

Quelle: Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 28. April 2014, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Draisinen kommen auf den Gleisen ins Rollen
Foto: Per Muskelkraft durchs Aartal: das genießen jedes Jahr mehrere Tausende Menschen auf den Gleisen der Aartalbahn. Foto: Uli Pohl

Draisinen stehen für Fahrt bereit

(25.04.2014)

Die Strecke ist freigeschnitten, die Draisinen stehen bereit. Am Sonntag, 27. April, von 10 bis 17 Uhr wird die Saison auf der Aartalbahn mit einem Bahnhofsfest in Oberneisen eröffnet. Veranstalter ist der Arbeitskreis Aartalbahn. Angeboten werden Fahrten mit Handhebeldraisinen von Oberneisen, Bahnübergang, nach Hahnstätten oder Niederneisen und zurück. Weiter kann mit einer Fahrraddraisine auf einem Nebengleis im Bahnhof gefahren werden. Die Fahrten kosten 2,50 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder. Familien erhalten einen Rabatt. Für Getränke ist gesorgt. Weiter informiert der Arbeitskreis über die Reaktivierung der Aartalbahn.

 

Reservierungen für Gruppenfahrten sind im Internet unter www.arbeitskreis-aartalbahn.de möglich.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 25. April 2014

Foto zur Meldung: Draisinen stehen für Fahrt bereit
Foto: Die Draisinen werden aus der Wintergarage geholt und für die Saison fit gemacht. Am Sonntag ist der Auftakt am Bahnhof in Oberneisen. Foto: Uli Pohl

Aartalbahn: Reaktivierung kommt voran

(12.09.2013)

Arbeitskreis betont die Vorteile bei der Nutzung des Schienenwegs von Diez nach Zollhaus

 

Ganz im Zeichen der lange geplanten Reaktivierung der Strecke zwischen Diez und Zollhaus stand die Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Aartalbahn. Außerdem waren die Draisinenfahrten in den Jahren 2012 und 2013 ein wichtiges Thema.

Der Vorsitzende Manfred Nickel berichtete von deutlichen Fortschritten bei der Reaktivierung der Aartalbahn. So wurde in der Zwischenzeit die Verkehrsleistung – der Stundentakt an allen Wochentagen zwischen Limburg-Diez-Zollhaus und zurück – an die DB Regio AG vergeben, und die beiden Verbandsgemeinden Diez und Hahnstätten haben die Strecke vom Einfahrtsignal in Diez bis zur hessischen Landesgrenze bei Schiesheim von der DB Netz AG angekauft. Darüber hinaus sind die Planungen für den Aufbau der Strecke, die Herstellung der Haltepunkte und die Sicherung der Bahnübergänge bereits angelaufen. Die betreffenden Gemeinden seien von Dr. Thomas Geyer vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord bereits eingehend über den Sachstand informiert worden, so der Vorsitzende.

Die ab August 2015 geplante Reaktivierung der Strecke bedeute laut Manfred Nickel für den rheinland-pfälzischen Teil des Aartals eine deutliche Verbesserung der Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Diez, Limburg und darüber hinaus, denn die Fahrzeit der Busse werde durch den Zugverkehr halbiert. Außerdem würden deutlich mehr Züge fahren, als heute Busse unterwegs sind. Als sehr gut wird auch die nur wenige Minuten dauernde Umsteigeverbindung im Bahnhof Diez in die Züge der Lahntalbahn nach Bad Ems und Koblenz gesehen, denn die oftmals langen Wartezeiten beim Umstieg vom Bus auf die Bahn oder umgekehrt in Diez seien damit passé.

 

Wie in anderen Regionen mit reaktivierten Bahnstrecken bereits erfolgreich nachgewiesen worden sei, werde sich auch die Aartalbahn positiv als Standortvorteil auswirken, denn schließlich ist der Betrieb ab 2015 für die nächsten 15 Jahre vertraglich gesichert.

Der Arbeitskreis Aartalbahn, dessen Mitglieder seit dem Jahr 2003 jährlich circa 3000 Arbeitsstunden in den Erhalt und den Betrieb der Aartalbahn im Hinblick auf deren Reaktivierung gesteckt haben, zeigte sich mit der Entwicklung im rheinland-pfälzischen Abschnitt sehr zufrieden, auch wenn das Projekt manchmal in Leserbriefen unsachlich und polemisch betrachtet werde. „Da wünschen wir uns mehr Sachlichkeit zum Vorteil der Region“, so Manfred Nickel.

 

Die Fahrten mit Handhebeldraisinen seien auch im Jahr 2012 mit etwa 4000 Fahrgästen auf der circa 20 Kilometer langen Strecke zwischen Diez und Aarbergen-Michelbach unfallfrei durchgeführt worden. Die Fahrten starten und enden grundsätzlich in Oberneisen, wo die Draisinen in einer Halle stationiert sind. Rund ein Drittel der Gäste reiste aus den Räumen Koblenz, Gießen, Westerwald und Rhein-Main mit der Bahn nach Diez oder Diez Ost an, sodass die leeren Draisinen mit einem vom Landesbetrieb Mobilität zugelassenen Schienenquad von Oberneisen auf dem Schienenweg nach Diez gebracht wurden, damit die Gruppen dort starten konnten. Die dreistündigen Draisinenfahrten werden sehr oft noch mit einem Besuch von Gaststätten, Eiscafés, der Rundkirche Oberneisen, einer Apfelkelterei in Rückershausen und kleinen Wanderungen im Aartal kombiniert. Alle Draisinengäste seien von der Region und den Angeboten begeistert und verbringen oft einen ganzen Tag hier. Eine Personalie zum Schluss: Für den verstorbenen Zweiten Vorsitzenden Martin Steinberger wurde als Nachfolger Klaus Kistenbrügger aus Wiesbaden gewählt.

 

Foto: Ein besonderer Betriebsausflug: Eine Gruppe mit 50 Personen fuhr von Hachenburg mit der Bahn nach Diez Ost und dann mit sechs Handhebeldraisinen von Freiendiez bis Aarbergen-Rückershausen, bevor es zum Essen nach Oberneisen und später zur Rückfahrt ging. Foto: Uli Pohl

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 12. September 2013, Seite 22

Foto zur Meldung: Aartalbahn: Reaktivierung kommt voran
Foto: Aartalbahn: Reaktivierung kommt voran

Die Draisinensaison im Aartal beginnt am 21. April

(05.04.2013)

Auf einem etwa 20 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Diez-Freiendiez und Aarbergen-Michelbach bietet der Arbeitskreis Aartalbahn wieder Draisinenfahrten für Gruppen nach Voranmeldung an allen Wochentagen an. Bis zu 65 Personen können mit sechs Handhebeldraisinen und einem Anhänger fahren. Gestartet wird am Draisinenbahnhof am Bahnübergang in Oberneisen. Der Start in die neue Saison ist am Sonntag, 21. April, von 10 bis 17.30 Uhr in Aarbergen-Kettenbach. Bei „Fahr zur Aar – autofrei und Spaß dabei“ am Sonntag, 26. Mai, von 10 bis 18 Uhr fahren die Draisinen von Oberneisen nach Hahnstätten und zurück oder von Oberneisen nach Niederneisen und zurück. Gefahren wird ohne Anmeldung. Der Arbeitskreis hat für diese Saison vier Touren erarbeitet, die im Internet unter www.arbeitskreis-aartalbahn.de begutachtet werden können. Neben den Standardtouren können auch individuell gestaltete Fahrten mit dem Arbeitskreis Aartalbahn vereinbart werden. Buchungsanfragen gehen per E-Mail an

 

Westerwälder Zeitung vom Freitag, 5. April 2013, Seite 21

Foto zur Meldung: Die Draisinensaison im Aartal beginnt am 21. April
Foto: Die Draisinensaison im Aartal beginnt am 21. April

Kleine Lok erwacht aus Dörnröschenschlaf

(09.08.2011)

Noch ist nicht klar, ob die Aartalbahn in Zukunft auch dem Güterverkehr dienen wird. Allerdings verfügt der Arbeitskreis Aartalbahn in absehbarer Zeit über eine betriebsfähige kleine Diesellok.

 

Für innerbetriebliche Rangieraufgaben in ihrem Steedener Betrieb hatten die Rheinisch-Westfälischen Kalkwerke im Jahr 1982 eine ehemalige Kleinlok der Deutschen Bundesbahn erworben. Diese kurz als „Köf“ bezeichnete Lok war 1959 von Deutz gebaut und 1980 von der DB ausgemustert worden. Mit der Übernahme des Werks durch Schaefer Kalk wechselte auch die kleine Lok zum Diezer Unternehmen. Nachdem die Deutsche Bahn AG im Jahr 2000 den Güterverkehr nach Steeden eingestellt hatte, gab es keine Wagen mehr zu rangieren, aber die Lok verblieb unter Planen geschützt im Werksgelände. Unter einer weißen Kalkschicht war nur noch wenig von der ursprünglich gelben Lackierung zu erkennen.
Da der Arbeitskreis Aartalbahn sein Interesse an der Lok bekundete, wurde im Frühjahr erstmals nach über zehnjähriger Abstellung getestet, ob die Maschine noch funktioniert. Und siehe da: Nach Anschluss einer neuen Batterie und dem notwendigen Vorglühen startete der Motor, als wäre er nie außer Betrieb gewesen. Noch war nicht klar, ob das Getriebe auch die Kette antreiben und die Lok vorwärts und rückwärts bewegen würde. Als auch dies funktionierte, zog man einen Fahrzeugprüfer hinzu, der die Maschine gründlich unter die Lupe nahm. Das Ergebnis: Nach seiner Einschätzung lohnen sich eine Aufarbeitung und ein weiterer Einsatz.


Während heutzutage die DB AG ganze ICE-Züge über die Straße transportieren lässt, wie kürzlich von Hof nach Hagen, wählte der Arbeitskreis Aartalbahn den Schienenweg. Die Kleinlok soll in der Werkstatt der Westerwaldbahn GmbH (Weba) für einen zukünftigen Einsatz auf der Aartalbahn hergerichtet werden.


Nachdem die erforderlichen Genehmigungen vorlagen, eine Zuglok und der Fahrweg bestellt waren, wurde die Köf von Kerkerbach über Limburg nach Siershahn überführt und dort an die Weba übergeben. In deren Werkstatt in Steinebach-Bindweide wird die Lok unter anderem die rote Bundesbahnlackierung und ihre alte Betriebsnummer 322 059-7 zurück erhalten. rlz

Foto zur Meldung: Kleine Lok erwacht aus Dörnröschenschlaf
Foto: Kleine Lok erwacht aus Dörnröschenschlaf

Wettbewerb der Draisinen

(14.06.2011)

Gemeinsam mit mehreren Ortsvereinen plant der Arbeitskreis Aartalbahn am Sonntag, 24. Juli, ab 13.30 Uhr den 4. Oberneiser Draisinen-Wettbewerb im Bereich des Bahnhofs Oberneisen. Bereits ab 11 Uhr sind die einzelnen Mannschaften zu Trainingsfahrten eingeladen. Die Teilnahme gilt für Gruppen (männliche Jugend, weibliche Jugend, Damen- oder Herrenmannschaften zu vier Personen).

Gefahren wird mit Handhebeldraisinen auf zwei parallelen Gleisen auf einer Strecke von 280 Metern im KO-System (nicht nach der Zeit). Die Einteilung der Mannschaften und die Festlegung des jeweiligen Gleises werden durch Auslosung ermittelt. Durch Losentscheid können bereits ausgeschiedene Mannschaften bei ungeraden Zahlen wieder in das Renngeschehen eingreifen und als zweite Mannschaft dazu gelost werden.

 

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko durch eine schriftliche Erklärung vor dem Start; eine Haftung kann von den Veranstaltern nicht übernommen werden. Die Teilnahmegebühr je Mannschaft beträgt zehn Euro, die am 24. Juli bei der Organisationsleitung bezahlt werden muss. Es winken wieder lukrative Preise.

 

Um die mit großem Aufwand verbundene Veranstaltung rechtzeitig planen zu können, bittet der Veranstalter bis spätestens 4. Juli um eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an unter Angabe des Namens und der Telefonnummer des Mannschaftsführers oder der Mannschaftsführerin. nnp

Foto zur Meldung: Wettbewerb der Draisinen
Foto: Wettbewerb der Draisinen

Grundschüler läuten Draisinen-Saison ein

(12.04.2011)

Niederneisen/Oberneisen. Die Grundschule Niederneisen wanderte am vergangenen Freitag an den alten Bahnhof am Ortseingang von Oberneisen, und die Klassen fuhren von dort aus abwechselnd mit den Draisinen des Arbeitskreises Aartalbahn. Gefahren wurde in beide Richtungen. Während jeweils bis zu 30 Kinder mit begleitenden Eltern und Lehrern von der Draisinenhalle bis zum Bahnübergang in Höhe Kalkwerk Schaefer «pumpten», starteten die anderen Draisinen in entgegengesetzter Richtung bis zur Brücke in Niederneisen.

 

Insgesamt nahmen 107 Kinder, sechs Lehrerinnen und Lehrer sowie 35 Eltern an der Aktion teil. «Einen zahlenmäßig so starken Jahresbeginn hatten wir bisher noch nie», freute sich Volker Baumgart, der gemeinsam mit Johannes Nickel, Udo Ludwig und Otto Schmidt für die Sicherheit auf den Draisinen und an der Schranke in Oberneisen sorgte.

Der offizielle Start der Draisinensaison findet am Sonntag, 17. April, in Kettenbach statt. Beim dortigen Bahnhofsfest von 11 bis 17 Uhr können die Teilnehmer nicht nur Handhebeldraisine und Fahrraddraisine fahren, sondern auch an Rundfahrten mit einem Oldtimer-Bus der ESWE teilnehmen. Die Veranstalter, neben dem Arbeitskreis Aartalbahn die Nassauische Touristikbahn, Stadtwerke Wiesbaden, Förderverein Passavantbad, DLRG Michelbach, Landfrauen Michelbach und Frauenchor Michelbach, bieten zudem eine Ausstellung zur Geschichte der Aartalbahn an und sorgen mit Grillständen, Kaffee- und Kuchenbars sowie Getränkestationen für die Verköstigung der Besucher.nnp

Foto zur Meldung: Grundschüler läuten Draisinen-Saison ein
Foto: Grundschüler läuten Draisinen-Saison ein

Draisinen locken viele Touristen an

(05.06.2010)

Angebot wird rege genutzt: Schon 1600 Buchungen für den Monat Juni
 
Aufs Gleis gesetzt hat der Arbeitskreis Aartalbahn eine neue Internetseite für Draisinen-Fahrten auf historischer Strecke. Bürgermeister und Tourismus-Beauftragte probierten das Angebot vor Ort aus. Foto: Westerweg
 Informieren und begeistern: Ein neuer Internet-Auftritt soll Aartal und Draisinen-Fahrten noch bekannter machen.

Hahnstätten. 700 Aufrufe im April, 1600 im Mai. Wenige Wochen nach dem Auftakt der neuen Homepage kann sich der Arbeitskreis Aartalbahn über mangelndes Interesse an Ausflügen mit den historischen Schienenfahrzeugen nicht beklagen – die Zahl der Anfragen hat sich mehr als verdoppelt. Aber das nicht allein: Für Juni lagen in dieser Woche bereits mehr als 1600 Anmeldungen vor.

Schulklassen, Vereine, Betriebe und vor allem Gäste der Diezer Jugendherberge begeistern sich für ausgiebige Touren auf einer der schönsten Mittelgebirgsstrecken, die ab 2014 wieder mit der echten Bahn in Betrieb genommen werden soll. Bis dahin, so formulierte es Hahnstättens Verbandsgemeindebürgermeister Volker Satony, soll das Aartal noch bekannter und interessanter gemacht werden. Ein weiterer Schritt dazu ist der neue Internet-Auftritt des Arbeitskreises Aartalbahn.

Petra Lahnstein von der Dornburger Agentur Contentkompetent stellte die 14 Seiten starke Plattform, die es übrigens in einer Auflage von 2500 Exemplaren auch als Faltblatt gibt, Bürgermeistern und Tourismus-Beauftragten im Sitzungssaal der VG vor. «Wir wollen nicht nur informieren, wir wollen begeistern», kündigte die PR-Frau die virtuelle Werbe-Offensive den Gästen um Landrat Günter Kern vielsagend an. Denn das Ziel der Aktion ist nicht weniger eindeutig formuliert: Über die Handhebel-Mobile soll das touristische Angebot zwischen Diez, Hahnstätten und Aarbergen deutlich verbessert werden.

 

Wer die Adresse http://www.arbeitskreis-aartalbahn.de anklickt, stößt auf eine Seite, die sich durch klare und einfache Strukturen auszeichnet und mit einfacher Bedienung aufwartet. Auf der «Informationsplattform mit Buchungsmöglichkeit» sind Hinweise auf die vier Touren und aktuelle Termine zu finden, Aartalbahn und Arbeitskreis stellen sich vor, die Historie wird angesprochen und natürlich das große Ziel der Reaktivierung in den nächsten Jahren dargestellt – bis hin zu den anvisierten Haltestellen auf der gesamten Strecke bis Wiesbaden/Mainz. Bis es so weit ist, gilt auf dem Teilstück zwischen Diez und der Endstation Michelbach der Handbetrieb.


Vier verschiedene Routen

 

Von April bis Oktober können bis zu 65 Personen – begleitet von erfahrenem Sicherheitspersonal – drei Stunden lang auf die rund 20 Kilometer lange Strecke gehen und zwischen vier Routen wählen. Zur Auswahl steht die 13 Kilometer lange Tour zur Burgruine Ardeck, eine maximal 26 Kilometer lange Reise zu den Mineralquellen des Aartals und ein 22 Kilometer langer Ausflug bis Zollhaus und zurück unter dem Titel «Historisches Diez und die Mineralquellen». Speziell für Schulklassen ist die «Sondertour Aartal» (22 Kilometer) gedacht, allerdings ist das Mindestalter der Teilnehmer auf sechs Jahre beschränkt. Einzig unter Aufsicht dürfen die Draisinen-Fahrer auch etwas jünger sein.
Hinweise auf das Rahmenprogramm, auf Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und gastronomisches Angebot in der Umgebung sind der Internetseite zu entnehmen, dort gibt es zudem Informationen über Fahrtzeiten und –kosten, den Draisinen-Wettbewerb im Juli in Oberneisen oder den Erlebnistag im Oktober.

Möglich wurde der erneuerte Werbe-Auftritt durch einen Zuschuss der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Rhein-Lahn-Kreises. Und während Volker Satony findet, das Angebot sei eine prima Ergänzung zum tollen Angebot der Jugendherberge, freut sich Arbeitskreis-Vorsitzender Manfred Nickel vor allem darüber, dass 30 Prozent der Fahrgäste mit der Bahn anreisen. NNP, hbw

Wettbewerb: Mit Draisinen über die Aartalbahn

(15.05.2010)

Gemeinsam mit Oberneiser Ortsvereinen plant der Arbeitskreis Aartalbahn am Sonntag, 25. Juli, ab 13.30 Uhr den vierten Oberneiser Draisinenwettbewerb im Bereich des Bahnhofs Oberneisen.

Bereits ab 11 Uhr sind die einzelnen Mannschaften zu Trainingsfahrten eingeladen. Die Teilnahme gilt für Gruppen (männliche Jugend, weibliche Jugend, Damen- oder Herrenmannschaften à vier Personen).

Es wird mit Handhebeldraisinen auf zwei parallelen Gleisen auf einer Strecke von 280 Metern im k.-o.-System gefahren (nicht nach der Zeit). Die Einteilung der Mannschaften und die Festlegung des jeweiligen Gleises werden durch Auslosung ermittelt.

Durch Losentscheid können bereits ausgeschiedene Mannschaften bei ungeraden Zahlen wieder in das Renngeschehen eingreifen und als zweite Mannschaft dazu gelost werden.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko durch eine schriftliche Erklärung vor dem Start; eine Haftung kann von den Veranstaltern nicht übernommen werden.


Lukrative Preise

Die Teilnahmegebühr je Mannschaft beträgt zehn Euro, die am 25. Juli bei der Organisationsleitung bezahlt werden muss. Es winken wieder lukrative Preise.

Um die mit großem Aufwand verbundene Veranstaltung rechtzeitig planen zu können, müssen Anmeldungen bis spätestens 6. Juni per E-Mail an , unter Angabe des Namens und der Telefonnummer des Mannschaftsführers bzw. der Mannschaftsführerin erfolgen. rpk, NNP


Veranstaltungen

03.10.​2019