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Turnverein 1886 e. V. Oberneisen

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Hiltrud Schäfer

Mühlstraße 10
65558 Oberneisen

Telefon (06430) 927923


Aktuelle Meldungen

Einladung zum Weihnachtszauber mit Zauberkünstler MAGIO

(29.11.2018)

Zur diesjährigen Weihnachtsfeier am Sonntag, den 16.12.2018, lädt der Turnverein Oberneisen alle Mitglieder und Freunde herzlich ab 15:00 Uhr in die Turnhalle ein. Bei winterlichem Weihnachtsmarktflair möchten wir Groß und Klein verzaubern. Unsere Turnhalle verwandelt sich in ein kleines Weihnachtsdorf mit heißem Glühwein, duftenden Waffeln und festlich geschmückten Ständen. Für fröhliche Gesichter, vor allem bei unseren kleinen Gästen, sorgt dieses Jahr der Zauberer MAGIO mit einer spannenden Zaubershow und der ein oder anderen Überraschung.

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen, die den Turnverein Oberneisen im Jahr 2018 durch ihre Mithilfe, Geld- oder Sachspenden unterstützt haben, bedanken.

Ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und glückliches Jahr 2019 wünscht der Vorstand des TV 1886 Oberneisen e.V.!

[Einladung]

Foto zur Meldung: Einladung zum Weihnachtszauber mit Zauberkünstler MAGIO
Foto: Einladung zum Weihnachtszauber mit Zauberkünstler MAGIO

Kirmes in Oberneisen

(17.09.2018)

Am ersten Oktober-Wochenende ist es endlich wieder soweit: KIRMES in Oberneisen. Der Turnverein lädt ganz herzlich in die Turnhalle Oberneisen ein. 

Foto zur Meldung: Kirmes in Oberneisen
Foto: Kirmes in Oberneisen

Kinder werden stark gemacht

(14.02.2018)

Der TV Oberneisen bietet unter dem Motto „Mit mir nicht! – Wir machen Kinder stark“ ein Selbstbehauptungs- und Verhaltenstraining für Mädchen und Jungen von sieben bis elf Jahren an. Dazu lädt der Verein für Montag, 19. Februar, um 18.30 Uhr zu einem Elternabend in die Turnhalle ein. An diesem Abend werden die Themen vorgestellt, mit denen die Kinder in der heutigen Zeit konfrontiert werden und wie der Nachwuchs sensibilisiert werden, um eventuelle gefährliche Situationen zu erkennen. Wie sich Kinder wehren können, das wird im Training in Rollenspielen geübt. Die Trainingsdauer sind sechsmal zwei Stunden. Die Kosten betragen 25 Euro für Mitglieder, 30 Euro für Nichtmitglieder. Die Anmeldung der Kinder soll am Elternabend erfolgen. Das Training findet in Kooperation mit der Beratungsstelle Kriminalpolizei Koblenz statt. Trainingszeiten sind jeweils samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr am 10./11. März, 17./18. März und am 24./25. März.

 

Info und Anmeldung bei Steffi Litzinger, Telefon 0177/ 299 36 62 oder per E-Mail an steffi-l @t-online.de

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 14. Februar 2018

Foto zur Meldung: Kinder werden stark gemacht
Foto: Kinder werden stark gemacht

Vom Wilden Westen bis zum Froschkönig

(22.01.2018)

 „Wild Wild West“ lautete das Motto der Kappensitzung in Burgschwalbach – und so sah man in der ausverkauften Burgblickhalle zahlreiche rauchende Colts und Wild-West-Romantik. Die mehr als 200 Besucher läuteten gemeinsam mit dem Elferrat und über 120 beteiligten Akteuren in einem herrlichen Ambiente die närrische Wild-West-Kampagne mit einem abwechslungsreichen Programm ein.

Zu Beginn der Kappensitzung zeigte der „No Ma’am Club“ aus Aarbergen seine tänzerischen Fähigkeiten und Ralf Heil kam als BvB-Fan in der Bütt zu einem Blind Date mit einem „blauen Schalker“ und sorgte so für zahlreiche Lachsalven. Sitzungspräsident Karl-Heinz Funk, der für den kurzfristig erkrankten Lukas Pulch einsprang, zündete eine Rakete nach der anderen und viel Zeit blieb dem Publikum bei der Sause nicht, denn es folgten begeisternde Tänze der Gruppen Black Diamonds (aus Oberneisen mit dem „Froschkönig“) sowie der vereinseigenen „Illusions featuring Moving Stars“ (trainiert von Sabrina Isselbächer mit Sound of Africa und Cotton Eye Joe).

Dass nicht nur im Wilden Westen die Abenteuer passieren schilderten Liane Look und Marianne Weber, die das Dorfgeschehen aufs Korn nahmen. Finja Gapp fegte als Funkenmariechen über das Parkett und die HaareDancer aus Mudershausen läuteten mit einer „Piraten der Karibik“-Choreografie die Pause ein. Dass der Stimmungspegel in der Halle nach der Pause direkt wieder den Siedepunkt erreichte, war der Verdienst der Karnevalsgruppe Scharnweber (Volker Gapp, Monja Eisenbach, Sven Müller, Ralf Heil, Carsten Kretschmar, Pascal, Luis, Sonja, Frank und Jens Spriestersbach sowie Sascha Berghäuser) mit ihrer Parodie auf den „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“-Dschungelkönig wurde so „Sieglinde“ aus Oberneisen – eine Paraderolle für Sven Müller. Achim Niederwipper gefiel als Nordic Walker mit kölschem Dialekt und die Fußballer der TuS bewiesen, dass sie nicht nur auf dem Rasen mit dem Ball umgehen können – sondern auch tänzerisch und choreografisch etwas zu bieten haben. Mit Mutter und Tochter (Marianne Weber und Steffi Knorr) kam nochmals richtig Stimmung auf – sie berichteten fast schon traditionell über manche schlüpfrige Geschichte aus dem Eheleben und dass der Altweibersommer nun „herbstliche Zeit ohne Menstruationshintergrund“ heißt, was den Saal zum Toben brachte. Die Tanzgruppe La Boum (aus Niederneisen mit einer Zeitreise) sowie die Mädels von „Just 4 Fun – reloaded“ sorgten für ein grandioses Wild-West-Finale, bevor die „Aerobics“ und die After-Show-Party mit Alleinunterhalter Rainer Thielmann bis in die frühen Morgenstunden weitermachten. 

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Montag, 22. Januar 2018, Rolf Kahl

Foto zur Meldung: Vom Wilden Westen bis zum Froschkönig
Foto: Grüner wird es nicht: Die Black Diamonds aus Oberneisen tanzten auf der Kappensitzung in Burgschwalbach den Froschkönig und bekamen viel Applaus vom Publikum. Foto: Rolf Kahl

Kölsche Nacht am Rosenfreitag

(21.01.2018)

Am Freitag, 9. Februar, ab 20:11 Uhr steht die Turnhalle im Zeichen der Kölschen Nacht mit dem Original Kölsch DJ Jens. Als Highlights stehen unter anderem die Tanzgruppen Black Diamonds, das TUS-Ballett aus Hahnstätten und Gulasch Topp aus Oberbrechen auf der Bühne. Auch die Gruppe BON ist mit von der kölschen Partie.

Der Turnverein Oberneisen freut sich auf alle närrischen Gäste. Der Eintritt kostet 6 Euro. 

Foto zur Meldung: Kölsche Nacht am Rosenfreitag
Foto: Kölsche Nacht am Rosenfreitag

Kirmes in Oberneisen

(28.08.2017)

Am ersten Wochenende im Oktober ist es endlich wieder soweit: KIRMES in Oberneisen. Der Turnverein lädt ganz herzlich in die Turnhalle Oberneisen ein. 

Foto zur Meldung: Kirmes in Oberneisen
Foto: Kirmes in Oberneisen

Mischung aus Alt und Jung zahlt sich aus

(06.06.2017)

„Wir feiern heute zweifache Premiere“, kündigte Hiltrud Schäfer, Vorsitzende des Turnvereins Oberneisen den Zuschauern an, die zur Erstaufführung von „Ein Double zum Geburtstag“ erschienen waren. Nie zuvor in der fast 30-jährigen Historie der Laienschauspieltruppe standen Nachwuchs und Erwachsene gemeinsam bei einem Stück auf der Bühne. „Die Idee entstand daraus, dass die Kindertheatergruppe gern einmal mit den Großen spielen wollte. Es hat alles tadellos geklappt“, erklärte Schäfer. Insgesamt vereinnahmten am Abend der Premiere 20 Schauspieler die Bühne in der Turnhalle, wobei die Altersspanne von 11 bis 71 Jahren reichte.

Die besondere Herausforderung für die Nachwuchsschauspieler war, dass sie selbst in die Rollen von Erwachsenen schlüpfen mussten. Die rund 150 Zuschauer zeigten sich überaus begeistert von den jungen Talenten und belohnten sie mit viel Applaus für ihre Leistung. Vor allem war es die gelungene Auswahl der Komödie, die für zahlreiche Lacher und gute Stimmung im Publikum sorgte.

„Bei der Entscheidung für ein Stück richten wir uns immer nach der Menge derer, die mitspielen wollen, und auf wen die zu vergebenden Rollen am besten passen“, informierte Hiltrud Schäfer, selbst aktiv auf der Bühne. Die Proben für die Premiere der besonderen Art wurden bereits nach Fastnacht aufgenommen. Um den lokalen Charakter der Komödie „Ein Double zum Geburtstag“, frei nach dem Zweiakter von Ina Kocher, zu betonen, führten die Darsteller einen Teil der Dialoge im Dialekt. Ebenso typisch war das Einbeziehen der örtlichen Gegebenheit in das Stück.

Zum Inhalt: Die ehemals erfolgreiche Schauspielerin Marlene Rieber hat sich zur Erhaltung ihres jugendlichen Images seit mehr als 20 Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Einzig ihr Butler Alfred Bridgewood und ihr Hausmädchen Elena Kutscher sowie ihr göttlicher Assistent Jacques Bernard und dessen Assistenten dürfen sie sehen. Marlene, die zum zwölften Mal ihren 39. Geburtstag feiert, wird in eine Talkshow zu ihrem 50. Geburtstag eingeladen. Nun ist guter Rat teuer. Wie soll sie verbergen, dass sie nicht mehr die junge Schauspielerin von einst ist? Da ihr Stylist ihr nicht helfen kann, beschließt sie, ein Double zur Show zu schicken. Durch einen Zufall findet sich Elena in der Rolle wieder. Begleitet von Marlene, die nun das Hausmädchen spielt, wagt sie den großen Auftritt. Doch ein Reporter ist der vermeintlichen Wahrheit auf der Spur. Vor allem die Rolle der exzentrischen Marlene Rieber mit ihrer panischen Angst vor dem Altern bot dem Publikum zahlreiche Gelegenheiten, herzhaft zu lachen und den komödiantischen Charakter des Stückes in vollen Zügen auszukosten. Nicht nur die alten Hasen der Theatergruppe begeisterten die Zuschauer, sondern vor allem der Nachwuchs, der selbstsicher und engagiert eine sehr gute Figur neben den Erwachsenen abgab. Mit der Mischung aus Jung und Alt hauchte das Ensemble der Komödie noch mehr Leben ein; bester Stoff also für ortstypische Unterhaltung à la Theatergruppe Oberneisen.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 6. Juni 2017, Anna Manz

Foto zur Meldung: Mischung aus Alt und Jung zahlt sich aus
Foto: Mit ihrer Komödie „Ein Double zum Geburtstag“ sorgte die Theaterabteilung des TV Oberneisen für zahllose Lacher im Publikum. Vor allem die erstmalige Kooperation mit der Kindertheatertruppe machte das Stück sehr lebendig. Foto: Anna Manz

Jung und Alt stehen gemeinsam auf der Bühne

(09.05.2017)

Premiere in der Theatergruppe des TV Oberneisen: Erstmals in der langen Geschichte der Laienschauspieltruppe stehen Nachwuchs und Erwachsene bei einem Stück gemeinsam auf der Bühne. Am Pfingstsamstag, 3. Juni, 20 Uhr, und am Pfingstsonntag, 4. Juni, 17 Uhr, zeigen die jungen Darsteller aus der Kindertheatergruppe und die alten Hasen aus der Theatergruppe in der Turnhalle die Komödie „Ein Double zum Geburtstag“, frei nach dem Zweiakter von Ina Kocher. Dabei reicht die Altersspanne von elf bis 71 Jahren und die jungen Schauspieler schlüpfen in die Rollen von Erwachsenen. Die Zuschauer können gespannt sein, wie sie diese Herausforderung meistern.

 

Zum Inhalt: Die ehemals erfolgreiche Schauspielerin Marlene Rieber hat sich zur Erhaltung ihres jugendlichen Images seit über 20 Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Einzig ihr Butler Alfred Bridgewood und ihr Hausmädchen Elena Kutscher, sowie ihr göttlicher Assistent Jacques Bernard und dessen Assistenten dürfen sie sehen. Marlene, die zum zwölften Mal ihren 39. Geburtstag feiert, wird in eine Talkshow zu ihrem 50. Geburtstag eingeladen. Nun ist guter Rat teuer. Wie soll sie verbergen, dass sie nicht mehr die junge Schauspielerin von einst ist? Da ihr Stylist ihr nicht helfen kann, beschließt sie ein Double zur Show zu schicken. Durch einen Zufall findet sich Elena in der Rolle wieder. Begleitet von Marlene, die nun das Hausmädchen spielt, wagt sie den großen Auftritt. Doch ein Reporter ist der vermeintlichen Wahrheit auf der Spur. Wieder einmal bietet die Rahmenhandlung besten Stoff für typische Unterhaltung à la Theatergruppe Oberneisen. Um den lokalen Charakter des Stücks zu verstärken, führen die Darsteller einen Teil der Dialoge im Dialekt. Ebenso typisch ist das Einbeziehen der örtlichen Gegebenheit in das Stück.

 

Der Vorverkauf für beide Vorstellungen ist am Freitag, 19. Mai, um 17 Uhr in der Turnhalle. Weitere Reservierungen sind bei Kerstin Saueressig, Telefon 06430/5943, möglich. Die Karten kosten 7 Euro. Restkarten gibt es an der Tageskasse.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 9. Mai 2017, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Jung und Alt stehen gemeinsam auf der Bühne
Foto: Das gesamte Ensemble bei den Proben: Alle fiebern den beiden Vorstellungen am Pfingstsamstag und Pfingstsonntag in der Turnhalle gespannt entgegen. Foto: Uli Pohl

Vorsitzende fordert mehr Hilfsbereitschaft

(13.03.2017)

Wer zusammenrechnet, wie lange die Vorstandsmitglieder und der Wirtschaftsausschuss des Turnvereins Oberneisen ihr Ehrenamt schon ausüben, der kommt auf 160 Jahre, aufgeteilt auf 14 Personen. Die Vorsitzende Hiltrud Schäfer zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung begeistert von dieser Bilanz. Dennoch weiß sie ebenso wie viele andere Vereine von einem unerfreulichen Trend zu berichten: „Viele Leute wollen in ihrer Freizeit das tun, wonach ihnen der Sinn steht. Man will nicht mehr gebunden sein, man möchte frei sein.“

 

Von Mitgliedern des TV erhofft sich Schäfer mehr Beteiligung. Vor allem bei den traditionellen Festen wie der Kirmes und Fastnacht wünscht sie sich einen Zuwachs an helfenden Händen. „Ich sage euch, es macht Spaß, zusammen etwas zu bewirken und auszuführen“, motivierte Hiltrud Schäfer die Vereinsmitglieder zu mehr ehrenamtlichem Engagement. Allzu schwarzmalerisch gestaltete sie ihren Appell aber nicht. Das vergangene Jahr sei für den Verein sehr positiv durch zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen geprägt gewesen. Neben dem Ortswandertag anlässlich des 130-jährigen Vereinsbestehens standen traditionell auch eine Helferfeier, die Kirmes, die Kölsche Nacht und eine Fastnachtsparty für Jung und Alt mit Zauberschau auf dem Programm.

 

In ihrem Bericht ging sie auch auf eine zukünftige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ein. Um weiterhin Zuschüsse vom Sportbund zu erhalten, sieht sich der Verein verpflichtet, höhere Beiträge zu beschließen. Dieses Jahr wird sich allerdings noch nichts ändern. Hiltrud Schäfer regte lediglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung an, in der über das Thema informiert und abgestimmt werde. In Planung seien darüber hinaus die Anschaffung von neuen Bodenplatten, Strahlerbeleuchtung und Rolltoren für die Theke und ein Sockel um die Halle herum. In der Versammlung bestätigte der Verein außerdem die Aufnahme von mehr als zehn neuen Mitgliedern. Auch für das Vereinsjahr 2017 sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant. Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juni, lockt der TV mit seiner Theatervorstellung „Ein Double zum Geburtstag“, eine Kooperation der Kinder- und Erwachsenengruppe. Die Oberneiser Kirmes wird von Freitag, 29. September, bis Montag, 2. Oktober, ausgerichtet. Zum Abschluss des Vereinsjahres veranstaltet der TV noch seine Helferfeier am Samstag, 18. November, und die Weihnachtsfeier am Samstag, 16. Dezember.

 

Das Angebot der Übungsstunden im Breitensport ist vielfältig. Von Seniorenturnen über Steppaerobic und Volleyball bis hin zum Kinderturnen und einer eigenen Theatergruppe bietet der TV eine breite Palette an Abteilungen. Auch Ortsbürgermeister Peter Pelk weiß zu schätzen, was der Turnverein für das Dorf leistet, und bedankte sich für dessen Engagement. Er kündigte außerdem an, dass Oberneisenwieder beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen wird. Er wünschte sich aufgrund der bevorstehenden Veränderungen durch die Verbandsgemeindefusion einen geschlossenen Auftritt sowohl als Dorf als auch als Aar-Region.

Bei der Neuwahl des Vorstandes gab es nur geringfügige Änderungen. Hiltrud Schäfer bekleidet weiterhin den Posten der Vorsitzenden, unterstützt von ihrem Stellvertreter Frank Funk. Ottmar Bremser und Elmar Pasch übernehmen weiter die Aufgaben des Ersten und Zweiten Kassierers. Schriftführer Jörg Bitterer und dessen Stellvertreter Uwe Baumgart durften sich ebenfalls über eine Wiederwahl freuen. Klaus Schreiner bleibt weiterhin Oberturnwart, kündigte aber eine Niederlegung seines Amtes im nächsten Jahr an. Der bisherige Kreis der Beisitzer bestehend aus Jutta Meckel, Frank Puchtler und Michaela Schreiner wurde um Karl-Heinz Loos erweitert. Im Wirtschaftsausschuss sind weiterhin Heide Schönfeld, Nadine Bitterer und Tamino Pelk tätig, erhalten aber 2017 Unterstützung durch Ulrike Loos. Die Kasse prüfen in diesem Jahr Anne Jochum, Stefan Ott, Uwe Meckel sowie Melanie Keilholz. Das Amt des Gratulationswartes hat nach wie vor Volker Baumgart inne.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Montag, 13. März 2017, Anna Manz

Foto zur Meldung: Vorsitzende fordert mehr Hilfsbereitschaft
Foto: Geehrte und Vorstandsmitglieder mit Bürgermeister Peter Pelk. Foto: Anna Manz

Kinderkappensitzungen in der Region führen die Generationen zusammen

(28.02.2017)

Genau wie die Großen, die ihre Kappensitzungen in der Karnevalszeit feiern, stürzen sich auch die Kinder bei den zahlreichen Veranstaltungen ins närrische Getümmel. Ob Kindermaskenball oder Kinderkappensitzungen, im Vordergrund steht der Spaß am Verkleiden, um einmal im Jahr in die Rolle eines Ritters, Indianers, einer Prinzessin oder einer anderen Fantasiegestalt zu schlüpfen. Dem Einfallsreichtum waren dabei keine Grenzen gesetzt. In Mudershausen (linkes Foto) moderierte der Kinder-Elferrat die Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus. Dort stand nicht nur der Nachwuchs auf der Bühne, auch die Großen sorgten mit lustigen Einlagen für Unterhaltung der Kleinen. In Oberneisen(rechtes Foto) ging es nach einem kurzen Programm magisch weiter. Der Turnverein als Veranstalter hatte den Zauberer Manioli zu einer Vorstellung in die Turnhalle eingeladen. Doch auch in vielen anderen Orten setzte der Nachwuchs in den vergangenen Wochen einen eigenen närrischen Akzent.

 

Rhein Lahn Zeitung, 28.02.2017

Fotos: Uli Pohl

Foto zur Meldung: Kinderkappensitzungen in der Region führen die Generationen zusammen
Foto: Kinderkappensitzungen in der Region führen die Generationen zusammen

Kölsche Nacht am Rosenfreitag

(16.01.2017)

Am Freitag, 24. Februar, ab 20:11 Uhr steht die Turnhalle im Zeichen der Kölschen Nacht mit DJ Jens und am Sonntag, 26. Februar, ab 15.11 Uhr findet an gleicher Stelle die Faschingsparty für Klein und Groß statt. Das närrische Volk ist zu beiden Veranstaltungen eingeladen.

Foto zur Meldung: Kölsche Nacht am Rosenfreitag
Foto: Kölsche Nacht am Rosenfreitag

Einladung zur Weihnachtsfeier mit Fackelwanderung

(29.11.2016)

Zur diesjährigen Weihnachtsfeier am 3.  Adventssonntag, dem 11.12.2016 lädt der Turnverein Oberneisen alle Mitglieder und Freunde herzlichst um 16:30 Uhr an die Turnhalle Oberneisen ein.

Der Abend beginnt mit einer Fackelwanderung, die an
der Turnhalle startet. Dort werden wir auch später (ca.17:30Uhr) bei heißen Getränken und gegrillten
Würstchen in weihnachtlicher Atmosphäre und bei netten Gesprächen den Abend ausklingen lassen.
Natürlich wird auch der Nikolaus mit kleinen Überraschungen für die Kinder erwartet.
Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen, die den Turnverein Oberneisen im Jahr 2016 durch ihre Mithilfe, Geld- oder Sachspenden unterstützt haben, herzlich bedanken.

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und
glückliches Jahr 2017 wünscht der Vorstand des TV 1886 Oberneisen e.V.!

Foto zur Meldung: Einladung zur Weihnachtsfeier mit Fackelwanderung
Foto: Einladung zur Weihnachtsfeier mit Fackelwanderung

Bei buntem Umzug sonnige Weltreise erlebt

(05.10.2016)

Richtig viel Glück hatte der Turnverein Oberneisen bei seinem sonntäglichen Umzug zur diesjährigen Kirmes. Kurz nach dem Start, der noch mit heftigem Regen einherging, lichtete sich die Wolkendecke und die Sonne kam zum Vorschein.

Mit vielen Wagen aus Oberneisen und den umliegenden Gemeinden war das Motto „Weltreise“ prima dargestellt. Bunte Kostüme bei den Fußgruppen, laute Musik aus aller Welt und natürlich Konfetti, Süßigkeiten und einiges an Getränken gab es für die zahlreichen Zuschauer von den Motivwagen.

Angeführt von der freiwilligen Feuerwehr und ihren Musikern zog der Umzug durch die Straßen der Gemeinde. Landrat Frank Puchtler war als Lateinamerikaner mit Sombrero und Poncho unterwegs und trug das Zugmotto auf einem Schild. Die Stimmung im Zug und in den Straßen war auch dank der Sonne sehr gut. Einige Einwohner machten aus dem Kirmesumzug ein eigenes kleines Straßenfest. Sie luden ihre Nachbarn und Freunde ein, mit ihnen zu feiern, und alle jubelten den Aktiven im Zug zu.

Etwas Pech hatte die Mallorca-Gruppe: Ihr Anhänger hatte schon nach nur wenigen Metern einen Plattfuß. Doch mit vereinten Kräften wurde flugs ein anderes Gefährt fit gemacht, die Anlage umgeladen und eingestellt – und weiter ging es mit fetziger lauter Musik vom Ballermann.

Die Pferde und der von Kirsten Becker geführte Ziegenbock vom Hermannshof aus Hünfelden ließen sich vom Trubel nicht erschrecken und trugen ihre Reiterinnen sicher über die Strecke. Nicht ganz so bequem hatte es die Tanzgruppe Black Diamonds: Die hübschen jungen Damen tanzten dafür umso ausgelassener und ernteten mit ihren Darbietungen sowie den bunten Röckchen viel Applaus.

Wie in den vergangenen Jahren kamen die lustigen und wohl auch trinkfesten Kirmesmädchen aus Mensfelden mit einem sehr langen Anhänger zum Umzug. Lauter ging es nur bei den Burgschwalbachern zu. Hier tönten viele Lautsprecher vom Wagen herab, jedoch – und das ist nicht immer so – in bestem Ton. Nach dem Umzug ging es bei wieder einsetzendem Regen in die vom Turnverein schön geschmückte Halle. Dort wurde die Kirmes, angeheizt vom Musikzug der Feuerwehr Oberbrechen, mit leckerem Kuchen weiter gefeiert.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 5. Oktober 2016, Ralph Wölpert

Foto zur Meldung: Bei buntem Umzug sonnige Weltreise erlebt
Foto: Ausgelassen tanzend konnten die „Black Diamonds“ aus Oberneisen die vielen Zuschauer begeistern. Sie gehörten zu den vielen bunten Gruppen, die den gesamten Ort auf Weltreise schickte. Foto: Ralph Wölpert

Die Feier kann starten

(01.10.2016)

Drei Tage lang wird jetzt in Oberneisen gefeiert. Nachdem die beiden Kirmesbäume bereits gestellt sind, setzt die Oberneisener Kirmesjugend zu einem Feiermarathon an.

Die Party beginnt am Samstag, 1. Oktober, 20.30 Uhr. Die Kirmesnacht verspricht Stimmung, Spaß und Tanz. Für die Musik sorgt die Band Midnight Blue. Dann geht es am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf „Weltreise“, wie das Motto des Kirmesumzugs lautet. Kaffee und Kuchen gibt es in der Turnhalle ab 15.30 Uhr. „Von Rock bis Polka“: Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrechen sorgt für Stimmung. Beim Frühschoppen am Montag wird ab 11 Uhr „Rogmusik“ geboten. Dann sind Veteraneneinzug und die große Verlosung mit tollen Preisen angesagt. Um 19 Uhr wird die Kirmes traditionell beerdigt.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Samstag, 1. Oktober 2016

Foto zur Meldung: Die Feier kann starten
Foto: Die Oberneisener Kirmesjugend zeigt sich von ihrer frischen Seite und gut gelaunt – beste Voraussetzungen für das anstehende Feiermarathon. Gleich heute Abend geht es los mit der Band Midnight Blue.

Oberneisen feiert Kirmes

(09.09.2016)

Vom 29.09. - 3.10.2016 feiert Oberneisen seine traditionelle Kirmes und lädt alle herzlich ein. 

Foto zur Meldung: Oberneisen feiert Kirmes
Foto: Oberneisen feiert Kirmes

Fit – auch im Alter

(11.08.2016)

Laut klingt das Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ aus dem CD-Player. Das ist das Startsignal für die Frauen im Alter bis weit über 80 Jahre, an diesem Tag 13 an der Zahl, sich gemeinsam mit Kursleiterin Cornelia Bog aufzuwärmen. Im Kreis laufen sie, wechseln die Seiten, fassen sich an den Händen, klatschen im Takt und drehen sich. Auf den Lippen ein Lächeln. Wenig später sind es flotte Sambamelodien, die die Seniorinnen in Koordination und Beweglichkeit schulen. „Jeder in seinem Tempo“, sagt Kursleiterin Cornelia Bog, es gehe schließlich nicht um Leistung.

Mit der Fußspitze wird auf den Boden getippt, eine kleine Choreographie einstudiert und mit den Zehen Kreise in die Luft „gemalt“, bevor dann der „Schneewalzer“ an der Reihe ist und die Stuhlgymnastik auf dem Programm steht.

Abwechslungsreich und fröhlich geht es an diesem Tag in der Turnhalle zu. Geballte Lebens- und Turnerfahrung. Viele kennen den Verein seit ihrer Kindheit. Auch im Stuhlkreis sind die Damen auf flotte Musik beim Sitztanz in Aktion und wollen auf diese Weise fit bleiben und auf heitere Art und in Gesellschaft etwas für sich tun. Was Kursleiterin Cornelia Bog mit „Tag der Begegnung“ meint, wenn sie über die wöchentlichen Treffen ihrer Seniorensportgruppe spricht, wird bereits klar, bevor die Stunde am Montag startet: Mit Küsschen wird sie von den Seniorinnen begrüßt, es wird herzlich nach dem Befinden gefragt, und erste angeregte Gespräche gibt es zwischen Schnürsenkelbinden und Platzfinden im Stuhlkreis. „Es ist ein besonderer Tag in der Woche“, findet nicht nur die Kursleiterin, sondern auch viele der älteren Damen, die sich seit Oktober vergangenen Jahres immer montags treffen, um sich gemeinsam fit zu halten.

Hervorgegangen ist die Gruppe, die Vorsitzende Hiltrud Schäfer als Herzstück des Vereins bezeichnet, aus der Mittwochsgruppe. Neben vielen neuen Gesichtern auch aus umliegenden Dörfern sind dort zahlreiche Damen aktiv, die auf eine Jahrzehnte lange Turnerkarriere beim TV zurückblicken können. Helga Spriestersbach beispielsweise, die bei der vergangenen Jahreshauptversammlung für ihre 70-jährige Vereinstreue ausgezeichnet wurde. Sie erinnert sich gern an ihre aktive Zeit als Turnerin, an viele Fahrten zu Wettbewerben und schöne Momente im TV. Die Treffen am Montag in der Frauenrunde, geleitet von Cornelia Bog, bedeuten ihr viel. „Am schönsten ist das Schwätzchen zum Abschluss der Stunde“, findet sie, auch wenn sie natürlich die ganze Stunde im Kreise vieler Frauen genießt. Begeisterte Teilnehmerin ist auch die 79-jährige Martha Friedrich: „Sonst rostet man ein“, erklärt sie die Bedeutung der Bewegung im Alter. Auf die Kursstunde freue sie sich die ganze Woche.

Klar, es soll Spaß machen, weiß die Kursleiterin und freut sich, dass dies nicht nur bei den Teilnehmerinnen, sondern auch bei ihr der Fall ist, doch stehen auch Aspekte wie Sturzprophylaxe, Muskelaufbau, Abbau von Gleichgewichtsstörungen und Förderung der Beweglichkeit bei diesem besonderen Angebot im Mittelpunkt. „Damit jeder im Alter fit bleibt“, sagt die Kursleiterin. Es seien kleine Dinge, wie beispielsweise sich die Socken noch selbst anziehen zu können, im Haushalt bestimmte Bewegungen selbst auszuführen und auch im Falle eines Sturzes diesen besser überstehen zu können, die ein regelmäßiges Training erfordern. „In Bewegung bleiben ist wichtig“, findet Cornelia Bog, und wenn es Spaß macht ist es gleich doppelt so schön. Weitere Frauen ab 50 Jahren auch aus den umliegenden Dörfern sind eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen.

 

Nassauische Neue PResse, 11.08.2016, Nadja Quirein

Foto zur Meldung: Fit – auch im Alter
Foto: Um auch im Alter noch fit zu sein, wird fleißig trainiert. Die Freude an der Bewegung steht an erster Stelle. Foto: Quirein

Hildegard Puchtler seit 75 Jahren im TVO

(09.08.2016)

 Hildegard Puchtler ist für 75 Jahre Mitgliedschaft im Turnverein Oberneisen (TVO) geehrt worden. Aus einer dem Turnverein verbundenen Familie stammend, war sie bereits in jungen Jahren im Turnverein aktiv und gehörte später der Mittwochsgruppe der Turnerfrauen an. Die Vorsitzende des Turnvereins 1886 Oberneisen, Hiltrud Schäfer, bedankte sich bei Hildegard Puchtler mit einer Ehrenurkunde und einem Blumenpräsent für die langjährige Treue zum Verein. Herzlich zum Jubiläum gratulierte der Vizepräsident des Turnverbandes Mittelrhein, Frank Puchtler.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 9. August 2016

Foto zur Meldung: Hildegard Puchtler seit 75 Jahren im TVO
Foto: Hildegard Puchtler seit 75 Jahren im TVO

Ortswandertag und 130 Jahre TVO

(23.05.2016)

Zum diesjährigen Ortswandertag am 26. Mai 2016 lädt der TVO recht herzlich ein. An diesem Tag wird ebenfalls das 130-jährige Bestehen des Turnvereins gefeiert. Freuen Sie sich auf die traditionelle Erbsensuppe sowie das bunte Rahmenprogramm.

Foto zur Meldung: Ortswandertag und 130 Jahre TVO
Foto: Ortswandertag und 130 Jahre TVO

Seit 75 Jahren im TV

(28.02.2016)

Es war eine Jahreshauptversammlung mit positivem Tenor. Denn neben erfreulichen Berichten der Vorstandsmitglieder und Übungsleiter, die allerhand über den regen Verein berichten konnten, standen zahlreiche Ehrungen auf dem Programm. Auch die Vereinsspitze konnte sich bei den Vorstandswahlen über das Vertrauen der Mitglieder freuen. Denn dieser wurde größtenteils wiedergewählt.

Somit bleibt Hiltrud Schäfer weiter Erste Vorsitzende und ist somit seit zehn Jahren im Amt. Auch der Zweite Vorsitzende Frank Funk bleibt weiter im Amt, ebenso wie der Erste Kassierer Ottmar Bremser und der Zweite Kassierer Ellmar Pasch. Die Erste Schriftführerin Janessa Pelk legte ihr Amt nieder. Als Nachfolger wurde Jörg Bitterer gewählt, der vom neugewählten Uwe Baumgart als Zweiten Schriftführer unterstützt wird. In seinem Amt als Oberturnwart wurde Klaus Schreiner bestätigt. Als Beisitzer im Amt bleiben Jutta Meckel, Michaela Schreiner und Frank Puchtler. Der Wirtschaftsausschuss mit den wiedergewählten Mitgliedern Heide Schönfeld-Wagner, Marina Schäfer, Tamino Pelk wurde um die neugewählte Nadine Bitterer erweitert. Die Kasse prüfen Stefan Ott, Monika Lau, Annegret Jochum und Olaf Hamann. Als Gratulationswart wurde Volker Baumgart in seinem Amt bestätigt. Erhard Grimm legte nach jahrelanger Tätigkeit als Gratulationswart sein Amt nieder.

Unter den Ehrungen, die die Vorsitzende stolz und mit lobenden Worten über die vereinstreuen Mitglieder gestaltete, befanden sich Jubiläen, die nicht alltäglich sind. Seit 75 Jahren Mitglied ist Hildegart Puchtler, die Mutter des Landrats. Sie werde ihr die Urkunde persönlich vorbeibringen, kommentierte die Vorsitzende Hiltrud Schäfer diese besondere Auszeichnung. Seit 70 Jahren im Verein sind Melitta Becker, Helmut Knapp und Helga Spriestersbach. 60 Jahre sind Günther Isselbächer und Alfred Lau dem Verein treu. 50 Jahre lang im TV Oberneisen sind Doris Ambrecht, Erhard Grimm, Max Heiber und Annegret Jochum. 40 Jahre im TV sind Hubert Altenhofen, Alexandra Keilholz-Pasch, Martin Presber, Ira Wirth-Widarzik und Jürgen Zorn. Dem Verein seit 25 Jahren treu sind Kornelia Keilholz und Rebecca Weigang. Für zehn Jahre Vereinstreue wurden Lara Karst, Sophia Ott und Isabella Pasch ausgezeichnet.

 

Neue Seniorengruppe

 

Besonders erfreut zeigte sich die Vorsitzende in ihrem Bericht über die neue Seniorengruppe, die sich großer Beliebtheit erfreut und aus der bisherigen Mittwochsgruppe heraus entstand. „Über diese Gruppe freue ich mich am meisten, weil ich weiß, dass die Teilnehmer treue Mitglieder sind und schon viel für den Verein gemacht haben,“ sagte Hiltrud Schäfer.

Der TV sei eine sportliche Begegnungsstätte für Jung und Alt, lobte sie das Wirken aller Helfer und Übungsleiter, die den Verein zu dem machen, was er heute ist. Sport, Spaß, Feste und Fröhlichkeit verbinde sie mit dem TV, sagte Hiltrud Schäfer, auch wenn es viel Arbeit sei. Lange Jahre sei der TV auf Wettkampf ausgerichtet gewesen, heute diene er und die vereinseigene Halle dem Breitensport, berichtete sie über die Vereinsentwicklung.

Angebote seien bereits für die Jüngsten zu finden, ebenso wie für Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Klassiker wie Aerobic und eine Kindertheatergruppe runden das sportliche Angebot ab.

Auch die Geselligkeit kommt im Verein nicht zu kurz. Und so konnte die Vorsitzende in ihrem Jahresrückblick von vielen Veranstaltungen berichten, zu denen neben Theaterauftritten eine Weihnachtsfeier und Fastnachts-Veranstaltungen zählten. Auch im neuen Jahr hat sie sich mit ihrem Vorstandsteam einiges vorgenommen: ein Ortswandertag ist ebenso in Planung wie die Kirmes, eine Helferfeier, eine Kletterwand und Renovierungsarbeiten in und an der Halle.

 

 

Nassauische Neue Presse, 28.02.2016, Nadja Quirein

Foto zur Meldung: Seit 75 Jahren im TV
Foto: Vorsitzende Hiltrud Schäfer (hinten rechts) konnte zahlreiche Ehrungen vornehmen.

Bester Stoff für ein brillantes Dorftheater

(17.11.2015)

Dreimal klingelte es, die Vorstellung wurde angekündigt. Schließlich schob sich der Vorhang leicht zur Seite. In der Turnhalle wurde es mucksmäuschenstill. Hiltrud Schäfer, die Vorsitzende des Turnvereins, trat ins Scheinwerferlicht und berichtete von einem ansteigenden Adrenalinspiegel der Akteure hinter den Kulissen. „Alle warten darauf, dass es endlich losgeht, nachdem es im ersten Anlauf im Frühjahr nicht geklappt hat. Doch jetzt sind wir soweit.“

Dass die Darsteller der Theatergruppe förmlich ihrem Auftritt entgegenfieberten war den ersten Spielszenen noch anzumerken. Doch mit zunehmender Spielzeit wich das Lampenfieber der Spielfreude. Am Ende des Dreiakters applaudierten die Zuschauer kräftig. Die Schauspieler ernteten den verdienten Lohn für die monatelangen Proben und die zwei Aufführungen in der Turnhalle.

Die Komödie „So ein Friseur hat’s schwör …“ war ihnen wie auf den Leib geschnitten. Die Geschichte vom Friseurgeschäft, dessen Zukunft mangels ausbleibender Kundschaft auf dem Spiel stand, spielte inOberneisen, wie der Blick aus dem Fenster des Bühnenbilds verriet. Dort waren Burgmauer und Rundkirche zu sehen.

Zur heimischen Atmosphäre trugen nicht nur die Dialoge im „Owwernaaser Platt“ bei. Immer wieder vermischten die Darsteller die Originalversion des Stücks mit Personen, Örtlichkeiten und Namen aus dem Dorf. Alles zusammen bester Stoff für ein brillantes Dorftheater. Die Geschichte ist kurz erzählt: Mit neuen Geschäftsideen sollte der altehrwürdige Friseurladen von Hubert Altenhofen einen Aufschwung erfahren. Betreiber eines Sonnenstudios, Tattooladens, Thaimassage-Salons und Yogastudios zogen als Untermieter in den Friseurladen ein. Hinzu kam der Verkauf von stimulierender Schokolade, die auch in den Pausen an die Zuschauer verteilt wurde. Doch alle Geschäftsideen entpuppten sich als Fehlschläge. Einzig das Patent zur Damenbartentfernung, das zu Beginn des Stücks bei der Ehefrau des Friseurs, Waltraud Carthaser, mehr schlecht als recht in der Praxis ausprobiert wurde, entpuppte sich als Rettung. Ein Schweinezüchter erwarb dieses Patent für viel Geld zur Entfernung von Schweineborsten, gleichbedeutend mit der finanziellen Rettung und dem Happy End, das natürlich nicht fehlen durfte.

Jeder Darsteller schlüpfte in die Rolle, die am besten zum jeweiligen Charakter passte. Hubert Altenhofen glänzte als grantiger und gewitzter Friseur. Waltraud Carthaser spielte seine Ehefrau, die ihn mal mehr, mal weniger unter der Fuchtel hatte. Für Johannes Fritz war es nach seinem Debüt in der Theatergruppe vor zwei Jahren, der zweite gelungene Auftritt in der ansonsten über viel Bühnenerfahrung verfügenden Truppe, die bewusst auf eine Regie verzichtet.

Die Rollenverteilung und die Spielszenen werden gemeinschaftlich vorbereitet, inklusive der beiden Souffleusen Julia Moos und Lieselotte Dietrich. Für die Theatergruppe aus dem TV Oberneisen war es bereits das 13. Stück, das auf der Bühne der Turnhalle präsentiert wurde. Das Ensemble und die Aufführungen sind ein wichtiger Bestandteil der lebendigen Dorfkultur.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 17. November 2015, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Bester Stoff für ein brillantes Dorftheater
Foto: In dieser Szene wussten die im Stück spielenden Personen noch nicht, dass in der unglücklich an Waltraud Carthaser (liegend) ausprobierten Damenbartentfernung die Lösung der Finanzmisere zu finden ist. Foto: Uli Poh

Theatergruppe aus Oberneisen nimmt einen zweiten Anlauf

(28.10.2015)

Im zweiten Anlauf soll es jetzt klappen. Nachdem die Theatergruppe im TV Oberneisendie Aufführung ihres neuen Stücks im Frühjahr krankheitsbedingt verschieben musste, kommt nun die Komödie „So ein Frisör hat’s schwör …“ am Freitag, 13., und Samstag, 14. November, auf die Bühne der Turnhalle.

Mit dem Stück hat die Theatergruppe wieder einen richtigen Treffer gelandet und macht mit dem Schwank auf die Probleme eines alten Friseursalons aus der Feder von Peter Ducke aufmerksam. So oder so ähnlich ist es auch im richtigen Leben, denn geschäftliche Überalterung kann überall zu Problemen führen. Doch so ernst, wie es zunächst noch klingt, wird es nicht. Die zwölf Darsteller, die meisten unter ihnen stehen seit vielen Jahren auf der Turnhallenbühne, wissen ihre Zuschauer effektvoll zu begeistern. Spaß muss sein, auch wenn die Thematik leicht groteske Formen annimmt.

Zum Inhalt: Der alte Friseur, mitten im Dorf, kann nur ondulieren, Dauerwellen, einheitliche Bubiköpfe, Nassrasur und Schwätzchen halten. Auf die Wünsche mit effiliertem Haarschnitt, Undercutschnitt, bunten Strähnchen, Glatze oder Bob reagiert er nicht. Demzufolge bleiben die Kunden aus. Was wird nun aus dem alten Friseursalon? Ein Sonnenstudio, ein Tattooladen, ein Piercingatelier oder gar ein spektakulärer Thaimassagesalon? Ein Patent zur Damenbartentfernung steht auch noch zur Debatte. Guter Rat ist teuer.

Genug Stoff, mit dem die Darsteller glänzen und ihre Schauspielkunst erneut unter Beweis stellen können. Die Proben laufen seit Wochen wieder auf Hochtouren und die Zuschauer können sich wie vor zwei Jahren, als die Gruppe die Komödie mit dem Titel „Rendezvous mit einer Leiche“ auf die Bühne brachte, auf beste Unterhaltung freuen. Dabei bleibt das Ensemble ihrer Linie treu, ihre Dialoge im „Owwernaaser Platt“ zu führen. Das Stück ist eine Gemeinschaftsproduktion aller Mitwirkenden, alle führen Regie, machen Verbesserungsvorschläge oder fügen Ergänzungen ein. Die Aufführung ist Teil des 1225-jährigen Ortsjubiläums, das Oberneisen in diesem Jahr feiert. Karten für die beiden Vorführungen am Freitag, 13., und Samstag, 14. November, jeweils um 20 Uhr in der Turnhalle gibt es im Vorverkauf am morgigen Donnerstag, 29. Oktober, um 17 Uhr in der Turnhalle. Weiter können auch bei Anita Zorn Karten bestellt werden, Telefon 06430/5393. 

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 28. Oktober 2015, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Theatergruppe aus Oberneisen nimmt einen zweiten Anlauf
Foto: Theatergruppe aus Oberneisen nimmt einen zweiten Anlauf

Rollentausch sorgt gekonnt für Verwirrung

(13.05.2015)

Seit vielen Jahren hat das Theaterspiel in Oberneisen Bestand. Dass man sich auch in Zukunft nicht um talentierten Nachwuchs auf der Theaterbühne sorgen muss, stellten nun zehn junge Schauspieler unter Beweis.

„Nie wieder Prinzessin – geh mir weg mit Märchen“ – so lautete der Titel des Stückes, das die Kinder mit ihren Leiterinnen Kerstin Saueressig und Andrea Dybek für ihren großen Auftritt ausgewählt hatten. Nachdem die Gruppe bereits in den vergangenen Jahren auf zahlreichen Weihnachtsfeiern und an Fastnacht kleinere Sketche vorgeführt hatte, entstand der Wunsch, auch einmal auf einer großen Bühne und in richtigen Kulissen zu spielen.

Kurzerhand setzten die beiden Frauen den Plan um und übten mit den Jungen und Mädchen das Stück ein, das speziell für Kindertheatergruppen konzipiert wurde. In nur 15 Probetagen schafften es die Neun- bis 13-jährigen Nachwuchsschauspieler, sich ihre Rolle perfekt anzueignen und sich ohne Scheu auf der großen Bühne wohlzufühlen. Das zeigten sie schließlich auch dem Publikum bei der Vorstellung am Muttertag. Viele Eltern, Geschwister und Großeltern, aber auch zahlreiche Bürger des Dorfes kamen in die Turnhalle, um die Aufführung der Kinder- theatergruppe zu sehen.

Das Stück handelt von einer Prinzessin, die am liebsten aus ihrer anstrengenden Rolle heraus möchte sowie einem „Schmutzfinken-Mädchen“, das so gern einmal das schöne Leben einer Prinzessin erleben möchte. Kurzerhand tauschen sie die Rollen und erleben dabei natürlich viele aufregende Verwirrungen. Letztendlich erkennen sie, dass sie sich in ihrer ursprünglichen Rolle doch am wohlsten fühlen.

 

Beeindruckend stellten die jungen Talente ihr Können unter Beweis: Lausbub Gerwin, toll gespielt von Philipp Saueressig, amüsierte das Publikum mit seinen frechen Sprüchen und brachte den Saal zum Toben. Auch die Jüngste der Gruppe, Mia Dybek, ging ganz in ihrer Rolle der hochnäsigen Gouvernanten auf und spielte perfekt die auf Anstand besonnene Madame Eugenia. Herrlich anzusehen war auch König Konstantino, gespielt von Lukas Horne, der mit seiner gleichgültigen Art das Publikum zum Lachen brachte, als er zum Beispiel seine Krone beim Poker verlor oder bei seinen täglichen Streitereien mit seiner Frau Ottilie, toll gespielt von Anna Hennemann.

Julia Moos, die als Souffleuse die Gruppe unterstützte, musste nur selten Hilfestellungen geben, denn die Kinder hatten ihren Text bestens gelernt. Nach 90 Minuten, gefüllt mit Lachern, tollen Wortspielen und glänzenden Darbietungen der Kinder belohnte das Publikum die großartige Leistung der Nachwuchstalente mit lang anhaltendem Applaus.

 

Die Vorsitzende des Turnvereins, Hiltrud Schäfer, war ebenfalls begeistert von der Aufführung. Stolz verbeugten sich die Kinder mehrmals und blickten sichtlich zufrieden von der großen Bühne. Das wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man sie auf der Bühne gesehen hat. Besonders gut tat den Kleinen das große Lob der erwachsenen Kollegen, die im November mit einem amüsanten Stück auf der Oberneisener Bühne stehen werden.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 13. Mai 2015, Lisa Biebricher

Foto zur Meldung: Rollentausch sorgt gekonnt für Verwirrung
Foto: Die Kostüme passten, der Text saß: Mit viel Freude führten die Kinder auf der Bühne von Oberneisen ihr amüsantes Stück auf.Foto: Lisa Biebricher

"Nie mehr Prinzessin "

(29.04.2015)

Welches Mädchen möchte nicht gerne einmal Prinzessin sein? Auch das Schmutzfinkenmädchen Angelina träumt davon. Prinzessin Virginia hingegen überlegt, wie es denn wäre, ein ganz normales Mädchen zu sein. Was passiert, wenn diese beiden zusammentreffen und ihre Rollen tauschen, und was passiert, wenn dann noch Prinz Dragan, der die Prinzessin heiraten soll, mit seiner Mutter Königin Liljana auftaucht, das werden die Kids aus Oberneisen enthüllen. Denn diese Situation überfordert nicht nur Schnarchkönig Konstantino und Königin Ottilie, sondern auch den gesamten Hofstaat.

 

Dieses lustige Spektakel von Dieter Bauer präsentiert die Theatergruppe am Sonntag, 10. Mai, um 16 Uhr in der Turnhalle der Aargemeinde. Bevor der Vorhang sich öffnet, gibt es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Das Stück ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Der Eintritt kostet für Kinder unter zwölf Jahren zwei Euro und für Erwachsene vier Euro. Der Kartenvorverkauf findet am Donnerstag, 30. April, ab 17 Uhr in der Turnhalle statt.

 

Es spielen unter der Regie von Kerstin Saueressig und Andrea Dybek folgende Oberneiser Kinder: Anna Hennemann, Lukas Horne, Zoe Dybek, Adna Omerovic, Yannis Scheid, Sophia Ott, Mia Dybek, Philipp Saueressig, Lena Grimm und Simon Meckel.

 

Nassauische Neue Presse, 29.04.2015, Rolf-Peter Kahl

Foto zur Meldung: "Nie mehr Prinzessin "
Foto: Bei den Proben haben die jungen Schauspieler selbst viel Spaß und benötigen die Hilfe von Souffleuse Julia Moos nur noch selten.

Theater erst im November

(13.04.2015)

Es hätte alles so schön werden können, und zwei unterhaltsame Abende im April waren fest gebucht. Doch dann wurde es aus den für das vergangene Wochenende geplanten Veranstaltungen nichts, weil ein Mitspieler längerfristig erkrankt war. Daher hat die Theatergruppe die Aufführungen im April abgesagt. Aber keine Bange: „So ein Frisör hat’s schwör“ nach Peter Ducke soll am 13. und 14. November nachgeholt werden.

Die zwölf Darsteller Hiltrud Schäfer, Monika Lau, Anita Zorn, Wilhelm Wagner, Hubert Altenhofen als Friseur, Kerstin Saueressig, Tobias Ulbert (aus Wirbelau), Susanne Fritz, Ernst Horne, Johannes Fritz, Frank Funk, Waltraud Carthaser sowie die Souffleusen Julia Moos und Lieselotte Dietrich begeistern gemeinsam seit fast drei Jahrzehnten das Oberneiser Publikum. „Der Spaß muss sein, auch wenn die Handlung diesmal leicht groteske Formen annimmt“, so Schäfer gegenüber der NNP.

 

In der Komödie geht es um die einen alten Friseur, der nur Dauerwellen, einheitliche Bubischnitte, Nassrasur und Schwätzchen halten kann. Auf die neuen Wünsche nach stylischen Haarschnitten, Untercutschnitten, bunten Strähnchen, Glatze oder Bob reagiert er nicht. Daher bleiben die Kunden aus. Was wird nun aus dem alten Friseursalon? Ein Sonnenstudio, ein Tattooladen, ein Piercingatelier oder gar die Verwirklichung eines spektakulären Thaimassagesalons? Ein Patent zur Damenbartentfernung steht auch noch zur Debatte. Guter Rat ist teuer. Nun wird es spannend auf der Oberneiser Bühne, denn mehr wird nicht verraten. Es wird gehämmert, gekleistert, tapeziert und eine original Trockenhaube samt Waschbecken genutzt. Auch traumhaft schöne Perücken à la Nina Hagen kommen zum Einsatz. Aber erst im November.

 

Nassauische Neue Presse, Christopher Kahl, 13.04.2015

Foto zur Meldung: Theater erst im November
Foto: Die Theatergruppe Oberneisen präsentiert das Stück „Ein Frisör hats schwör“ - allerdings erst im November. Foto: Christopher KahlDie Theatergruppe Oberneisen präsentiert das Stück „Ein Frisör hats schwör“ - allerdings erst im November. Foto: Kahl

Dach der Turnhalle wurde saniert

(23.02.2015)

Hiltrud Schäfer steht weiter an der Spitze des TV Oberneisen, der im sportlichen wie im gesellschaftlichen Bereich große Anerkennung genießt.

     

Wenn in der Jahreshauptversammlung eines Gesangvereines ein Lied angestimmt wird, dann stellt dies mit Sicherheit nichts Außergewöhnliches dar. Doch wenn die Versammlungsmitglieder des Turnvereins Oberneisen das „Turner auf zum Streite“ erklingen lassen, dann darf man getrost behaupten, dass dies nicht in jedem Sportverein die Regel ist. Die Oberneisener singen „ihr Lied“ seit 129 Jahren. Ein schöner, traditioneller Brauch nach Abschluss einer zügigen, reibungslosen Versammlung.

Bei den anstehenden Wahlen herrschte (wieder einmal) Einigkeit und Harmonie. Nicht nur die Mitglieder des Vorstandes, sondern auch alle Beisitzer, Sport- und Fachwarte, Kassenprüfer, Gratulationswarte und Mitglieder des Wirtschaftsausschusses wurden „ausnahmslos einstimmig“ wieder-, beziehungsweise neugewählt. Alle Gewählten erklärten unisono, auch zukünftig zu Wohle des Vereins zu arbeiten.

 

Der Vorstand besteht aus: Hiltrud Schäfer (Vorsitzende), Frank Funk (2. Vorsitzender), Ottmar Bremser (Kassierer), Elmar Pasch (2. Kassierer), Janessa Pelk (Schriftführerin), Tanja Heuser (2. Schriftführerin), Uwe Baumgart, Frank Puchtler, Jutta Meckel, Michaela Schreiner und Nadine Bitterer (alle Beisitzer).

 

In ihrem Geschäftsbericht erinnerte Hiltrud Schäfer an den Abschluss der „nicht mehr aufschiebbaren“ Sanierung des Daches an der vereinseigenen Turnhalle, und sie dankte in diesem Zusammenhang dem Land, dem Sportbund und der Gemeinde für gewährte Zuschüsse. Als nächstes soll die Sockelerneuerung der Halle angegangen werden, und der Vorstand denkt laut über die Installation einer Kletterwand nach. Im sportlichen Bereich (Kinderturnen) schieden mit Yvonne Hennemann und Steffi Lau zwei Übungsleiterinnen aus, jedoch konnten mit Jessica Schmitt und Janine Reifenstein (beide aus Altendiez) schnell Ersatz gefunden werden.

In der Gymnastikgruppe „Bauch-Beine-Po“ scheidet im März Übungsleiterin Steffi Litzinger aus. Hier sucht der Vorstand dringend Ersatz, zumal es mit dem TV Lohrheim einen Kooperationsvertrag gibt, der fortgeführt werden soll. Ab Mai laufen zwei Kurse mit Alexandra Lauter aus Burgschwalbach. Angeboten werden „Drums alive“ und „Deep work“. Bei der Tanzgruppe „Black Diamonds“ sprach Hiltrud Schäfer von einem Aushängeschild des Vereins, und bei den restlichen Sportabteilungen wie „Ü50-Gruppe“ (Martina Welter), „Step Aerobic (Petra Hamann-Grimm) oder der geschlechtsgemischten Volleyballgruppe (Martin Presber) wurde von einem regen Sportbetrieb gesprochen.

Derzeit probt die Theatergruppe für ihre zwei Aufführungen am 10. und 12. April, und auch die Kindertheatergruppe spielt in den richtigen Kulissen am 10. Mai (Muttertag). Weitere feste Termine verkündete Schäfer mit der Kirmes (3. bis 5. Oktober), der Helferfeier (14. November), der Weihnachtsfeier (13. Dezember). Zudem im Januar/Februar 2016 zwei Kappensitzungen, den „Rosenfreitag“ mit Kölscher Nacht am 5. Februar und zwei Tage später die Kinderfastnacht. Abschließend appellierte die Vorsitzende an die Vereinsmitglieder, auch zukünftig dort mit anzupacken, wo immer es möglich sei. Der Verein brauche das Engagement freiwillig Engagierter nicht nur zur Aufrechterhaltung des normalen Sportbetriebes, zur Gewährleistung der Vorstandsarbeit, sondern auch und gerade bei der Durchführung von Veranstaltungen, Feiern und Festen.

Einen breiten Raum in der Tagesordnung nahm die Ehrung von langjährigen Vereinsmitgliedern ein. Insgesamt standen 28 Personen auf dem Ehrungsplan, die jedoch nicht alle anwesend sein konnten. Deren Urkunden werden nachgereicht.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, Rolf-Peter Kahl, 23.02.2015

Foto zur Meldung: Dach der Turnhalle wurde saniert
Foto: Hiltrud Schäfer (6.von links) ist stolz auf ihre Vorstandsmannschaft, von der sich der größte Teil bereit erklärte, ein weiteres Jahr zum Wohle des Turnvereins Ehrenamtsarbeit leisten zu wollen.

Turnverein bildet einen Mittelpunkt im Dorfleben

(20.03.2014)

Hiltrud Schäfer führt weiter den TV Oberneisen (TVO). Ihr Stellvertreter bleibt Frank Funk. Michaela Schreiner legte ihr Amt als Geschäftsführerin nieder. Erster Kassierer ist jetzt Ottmar Bremser, sein Stellvertreter Elmar Pasch. Janessa Pelk übernimmt die Schriftführung und wird dabei von Tanja Heuser unterstützt. Oberturnwart ist Klaus Schreiner, als Beisitzer agieren Frank Puchtler, Uwe Baumgart, Jutta Meckel, Michaela Schreiner und Nadine Bitterer.

 

Die Position des Geschäftsführers wurde gestrichen, seine Aufgaben auf andere Positionen im Vorstand verteilt. Das ist das Ergebnis der Vorstandswahlen in der Jahreshauptversammlung. Mit dieser Mannschaft geht der TVO in das nächste Geschäftsjahr, in dem mit der Sanierung des Daches der vereinseigenen Turnhalle ein finanzieller Aufwand wartet. Das Dach ist undicht und muss saniert werden. Die Kosten betragen rund 50 000 Euro. Ein Zuschussantrag ist gestellt. Im Mai soll darüber entschieden werden. Ob – bei positivem Bescheid – die Arbeiten in diesem Jahr noch beginnen, bleibt offen. Zunächst muss die finanzielle Grundlage geschaffen werden.

 

Einen Teil dazu steuerten jetzt die Landfrauen des Ortes bei. 1000 Euro überreichte Carmen Schmidt der Vorsitzenden. Das Geld stammt aus dem Erlös der Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Mit rund 350 Mitgliedern ist der TVO der größte Verein im Ort. Er bietet vor allem Breitensport für alle Altersklassen. „Bei uns im Verein findet Leben, Spaß, Bewegung und Gemeinschaft statt. Viele Kinder nutzen unsere Angebote, sei es das Mutter-Kind-Turnen oder das Kinderturnen“, nannte Hiltrud Schäfer nur einige Beispiele des vielfältigen Angebots im Verein.

 

Zumba, Sport für Jugendliche, Bauch-Beine-Po, Showtanz bei den Black Diamonds, die Kindertheater- und die Theatergruppe der Erwachsenen eine gemischte Gruppe sowie die Ü 50-Abteilung runden das Gesamtpaket ab, das vom Turnverein geboten wird. Alle Sportabteilungen werden zurzeit von Fachkräften geleitet. Nur die Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren sind zurzeit ohne angeleitete Unterstützung, ein Übungsleiter scheint jedoch gefunden. Alles zusammen nur wenig Grund zum Klagen bis auf eine Ausnahme: „Ein großer Teil unserer Mitglieder ist entweder für den Dienst bei Veranstaltungen zu jung oder die Belastbarkeit wegen höheren Alters zu groß. Deshalb wäre es schön, wenn die mittlere Generation und die Aktiven vermehrt aushelfen“, bat Hiltrud Schäfer um Unterstützung.

 

Quelle:Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 20. März 2014

Foto zur Meldung: Turnverein bildet einen Mittelpunkt im Dorfleben
Foto: 50 000 Euro kostet die Sanierung des Daches der Turnhalle. Zuschussanträge sind gestellt. Foto: Uli Pohl

Stehende Ovationen nach toller Premiere

(23.05.2013)

Dorfgemeinschaft Theatergruppe des TV Oberneisen begeistert mit neuer Komödie „Rendezvous mit einer Leiche“

Von unserem Redakteur

Uli Pohl

 

Die Zuschauer der zweiten Vorstellung der Theatergruppe aus dem Turnverein Oberneisen können sich am kommenden Samstagabend auf ein weiteres köstliches Vergnügen in der Turnhalle freuen. Mit viel Spielfreude, spontanem Witz und Situationskomik pur feierte das Ensemble jetzt eine tolle Premiere mit seinem neuen Stück „Rendezvous mit einer Leiche“, frei nach der Vorlage von Jutta Gutzeit. Nachdem das erste Lampenfieber verklungen war, steigerten sich die Darsteller von Minute zu Minute in ihre Rollen hinein. Jeder der Laienschauspieler schlüpfte dabei in eine, speziell auf ihn zugeschnittenen Rolle.

Erstmals mit von der Partie war Johannes Fritz mit einer bravourösen Leistung. Der 16-Jährige tritt damit in die Fußstapfen seines Großvaters Volker Stotz, der bereits vor einigen Jahren zum Ensemble zählte, und seiner Mutter Susanne Fritz, die im aktuellen Stück in einer burschikosen Rolle glänzt. Vor allem ihre mehrfach wechselnde Kleidung beeindruckte die rund 150 Zuschauer, die den Akteuren nach dem Dreiakter und einer Spielzeit von rund zweieinhalb Stunden mit stehenden Ovationen gratulierten.

„Der Beifall des Publikums ist der Lohn der Laienschauspieler“, betonte Hiltrud Schäfer, die Vorsitzende des Turnvereins und selbst Mitwirkende der Schauspielgruppe, zu Beginn des turbulenten Stücks. Und mit Applaus sparten die Zuschauer aller Generationen ganz und gar nicht. Immer wieder kam es zu spontanen Beifallsstürmen, die die Schauspieler auf der Bühne zu einer kurzen Pause veranlassten.

Gewürzt mit viel Lokalkolorit und größtenteils gesprochen im „Owwernaaser Platt“, konnten sich sowohl Darsteller als auch Zuschauer so richtig heimisch fühlen. Nach einer Pause von vier Jahren feierte die Theatergruppe ein glänzendes Comeback. „Unser Stück ist eine Gemeinschaftsproduktion aller Mitwirkenden, alle führen Regie, machen Verbesserungsvorschläge oder fügen Ergänzungen ein“, sprach Hiltrud Schäfer von einem eingespielten Team, bei dem jeder weiß, was der andere macht. Alle besitzen sichtlich Freude am Theaterspiel. Schon bei den Proben, die im Januar begannen, herrschte beste Stimmung. Auch für die Kostümierung sorgten die Schauspieler selbst. Da kauften Herren neue Damenschuhe, oder ein Erotikhandel wurde aufgesucht. Mehr sei jedoch nicht verraten, damit den Zuschauern bei der zweiten Vorstellung nicht die Überraschung genommen wird. Sie wird sicherlich ebenso das Publikum begeistern wie die Premiere. Nur noch so viel: Eine Leiche mit dem verheißungsvollen Namen Adonis, spielt eine nicht unwesentliche Rolle in dem turbulenten Stück, das alles bietet, was man von einem Dorftheater erwartet – inklusive dem vierten Akt, in dem sich Publikum und Schauspieler nach dem Stück zum geselligen Abschluss eines Theaterabends treffen.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 23. April 2013, Seite 20

Foto zur Meldung: Stehende Ovationen nach toller Premiere
Foto: Stehende Ovationen nach toller Premiere

Großes Theater in der Turnhalle

(30.03.2013)

Bereits zum 13. Mal stehen die Schauspieler aus der Theatergruppe im Turnverein Oberneisen auf der Bühne. Ein eingespieltes Ensemble, dem es immer wieder gelingt, neue Akteure für das Theaterspiel in Oberneisen zu gewinnen. So steht Johannes Fritz (16 Jahre) erstmals mit auf der Bühne. Seine Mutter Susanne spielt ebenfalls dabei. Sie gehört bereits zum routinierten Kreis der Darsteller, genauso wie die anderen Schauspieler.

Am Samstag, 20., und Samstag 27. April, jeweils um 20 Uhr, präsentieren sie ihr neues Stück „Rendezvous mit einer Leiche“, frei nach der Vorlage von Jutta Gutzeit. Denn wie bei jedem Stück, das die lustige Theatertruppe auf die Bühne bringt, wird diese Vorlage mit eigenen Variationen vermischt. Ganz so, wie der Schnabel in der jeweiligen Situation gewachsen ist. Einen eigenen Stil verpassen die Darsteller dem Stück mit ihrer Ausdrucksweise: Gesprochen wird durchweg im heimischen „Owwernaaser“ Dialekt. Ein Indiz, das unterstreicht, dass die Gruppe aus Oberneisen vor allem Theater für die Menschen in Oberneisen macht. Bei den beiden Aufführungen des Dreiakters sind jedoch auch Gäste aus den benachbarten Gemeinden jederzeit willkommen.

„Rendezvous mit einer Leiche“ ist eine typische Komödie, zugeschnitten auf ein klassisches Dorftheater, mit all seinen Verwechslungen, seltsamen Empfindungen, Eitelkeiten und natürlich mit jeder Menge Humor gewürzt (siehe Auslagerung). Die Zuschauer in der Turnhalle können sich schon jetzt auf zwei tolle Vorstellungen freuen, in deren Anschluss Darsteller und Publikum gemeinsam feiern. So, wie es nun mal in Oberneisen Tradition ist.

 

Der Kartenvorverkauf ist am Sonntag, 5. April, um 11 Uhr in der Turnhalle. Restkarten sind bei Kerstin Saueressig oder an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt kostet 7 Euro.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Samstag, 30. März 2013, Seite 14, Uli Pohl

Foto zur Meldung: Großes Theater in der Turnhalle
Foto: Großes Theater in der Turnhalle

Das Dach der Turnhalle muss dringend saniert werden

(26.02.2013)

Das Dach der vereinseigenen Turnhalle des TV Oberneisen muss in nächster Zeit dringend saniert werden. Nach einer Kostenermittlung werden erste Finanzierungsgespräche aufgenommen und es gehe in die Phase der Detailarbeit. Dieses Thema wurde in der Jahreshauptversammlung des TV erörtert.

Für die Halle, die nach wie vor "rund um die Uhr belegt ist", wurde im vergangenen Jahr eine neue Beschallungsanlage angeschafft sowie eine Teilerneuerung der Fußbodenfliesen durchgeführt. Die planerischen Vorbereitungen und Überlegungen hinsichtlich einer auf der Wunschliste stehenden Kletterwand sind abgeschlossen, doch seien darüber die letzten Worte noch nicht gesprochen.

Für das kommende Jahr kündigte die Vorsitzende Hiltrud Schäfer das Debüt eines neuen Elferrates an, und im Rückblick auf die gerade zu Ende gegangene Session, war sie voll des Lobes über die erfolgreichen Veranstaltungen am Rosenfreitag und die Kinderkappensitzung am Sonntag.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen herrschte (wieder einmal) Einigkeit und Harmonie. So wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, und alle Gewählten erklärten unisono, auch zukünftig zu Wohle des Vereins zu arbeiten. Der Vorstand besteht aus Hiltrud Schäfer (Vorsitzende), Frank Funk (2. Vorsitzender), Michaela Schreiner (Geschäftsführerin), Ottmar Bremser (Kassierer), Tanja Presber und Janessa Pelk (Schriftführerinnen), Uwe Baumgart, Frank Puchtler und Jutta Meckel (alle Beisitzer). Der Wirtschaftsausschuss setzt sich aus Heide Schönfeld-Wagner, Janessa Pelk, Kirsten Becker und Marina Schäfer zusammen.

Bevor es zum gemütlichen Teil der Versammlung überging, hatte die Vorsitzende einige Ehrungen durchzuführen. Für zehn Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden ausgezeichnet Christo Ott, Susanne Presber, Rabea Spriestersbach, Claudia Auer. Für 25 Jahre Kerstin Saueressig, Jutta Walter, Ilona Walter, Ursula Weber, Gudrun Zimmermann, Verena Zimmermann. Für 40 Jahre Helmut und Gertrud Aulmann. Für 50 Jahre Gerd Zimmermann. Für 60 Jahre Hubert Zimmermann. Für 70 Jahre Werner Forst, Karl-Heinz Schäfer und Walter Schmittel. Traditionell stimmten alle am Ende der Versammlung in das Turnerlied ein und insbesondere der Schlussrefrain, der da lautet: "Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit" wurde inbrünstig mitgesungen.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 26.02.2013, rpk

Foto: Die geehrten Vereinsmitglieder formierten sich nach der Jahreshauptversammlung zum Erinnerungsfoto. (Foto: Kahl)

Foto zur Meldung: Das Dach der Turnhalle muss dringend saniert werden
Foto: Das Dach der Turnhalle muss dringend saniert werden

Kölsche Nacht am Rosenfreitag

(29.01.2013)

Am Freitag, 8. Februar, ab 20 Uhr steht die Turnhalle im Zeichen einer Kölsche Nacht mit DJ Nico (Eintritt vier Euro) und am Sonntag, 10. Februar, ab 14.11 Uhr ist an gleicher Stelle Kinderkappensitzung. Das närrische Volk ist zu beiden Veranstaltungen eingeladen.

 

Foto zur Meldung: Kölsche Nacht am Rosenfreitag
Foto: Kölsche Nacht am Rosenfreitag

Harmonie beim TV Oberneisen

(24.03.2012)

Eigentlich appelliert die Vorsitzende des Oberneisener Turnvereins, Hiltrud Schäfer, in jeder Jahreshauptversammlung an die Mitglieder des Vereins, dort mit anzupacken, wo immer dies möglich sei. Der Verein brauche das Engagement freiwillig Engagierter nicht nur zur Aufrechterhaltung des normalen Sportbetriebes, zur Gewährleistung der Vorstandsarbeit, sondern auch bei der Durchführung von Veranstaltungen, Feiern und Festen. Und da im vergangenen Jahr mit dem 125-jährigen Vereinsjubiläum ein ganz besonderes Fest anstand, appellierte die langjährige Vorsitzende seinerzeit auch ganz besonders an die Vereinsgemeinschaft, wohl wissend, dass sie sich auf die Unterstützung "ihrer" Mitglieder verlassen kann. Genau dies war so eingetreten und deshalb dankte Schäfer in der diesjährigen Jahreshauptversammlung für die breit angelegte Hilfe und die geleistete Arbeit der gesamten Vereinsfamilie, die das dreitägige Jubiläum zu einem unvergesslichen Ereignis werden ließ.

Der Verein, der schwarze Zahlen schreibt, registrierte im abgelaufenen Jahr den Verlust von elf Mitgliedern, dem jedoch 13 Neuaufnahmen gegenüber standen. Bei den anstehenden Vorstandswahlen herrschte Einigkeit und Harmonie. So wurden bis auf wenige Ausnahmen, alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Alle Gewählten erklärten, zum Wohle des Vereins arbeiten zu wollen. Der Vorstand besteht aus: Hiltrud Schäfer (Vorsitzende), Frank Funk (2. Vorsitzender), Michaela Schreiner (Geschäftsführerin), Otmar Bremser (Kassierer), Tanja Presber (Schriftführerin), Tanja Presber (2. Schriftführerin), Klaus Schreiner (Oberturnwart), Uwe Baumgart, Frank Puchtler und Jutta Meckel (alle Beisitzer), Christine Rohjan, Janessa Pelk, Marina Schäfer und Kirsten Becker (alle Wirtschaftsausschuss), Erhard Grimm und Volker Baumbart (beide Gratulationswarte).

Bevor es zum gemütlichen Teil der Versammlung überging, hatte die Vorsitzende zahlreiche Ehrungen für langjährige Vereinstreue durchzuführen. Für zehn Jahre erhielten Christel Lau, Nils Heiber, Florian Brehmer, Margit Jung, Anke Isselbächer und Melanie Keilholz Urkunden und Präsente. Karin Birlenbach, Karl-Heinz Müller, Sven Müller, Inge Saueressig, Werner Heymann, Axel Heymann, Michael Grund, Irmgard Nusser, Ingrid Pfeiffer, Claudia Rübsamen, Martin Schäfer und Birgit Thielmann sind seit 25 Jahren im Verein. Bereits seit vier Jahrzehnten sind Heike Reisch, Gertrud Hölzel, Brigitte Moos, Friedhelm Ott, Rainer Spriestersbach, Otto Wirth, Emmi Zimmermann und Waltraud Carthaser Mitglied im TV Oberneisen.

 

Termine: 31. August bis 2. September Ausflug mit der Feuerwehr; vom 5. bis 8. Oktober Kirmes; 3. November Gaufrauentag; 16. Dezember Weihnachtsfeier.

 

Foto: Erinnerungsfoto mit alten und neu gewählten Vorstandsmitgliedern, sowie den anwesenden Personen, die eine Ehrung wegen langjähriger Mitgliedschaft erfuhren. (Kahl)

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 24.03.2012, Rolf-Peter Kahl

Foto zur Meldung: Harmonie beim TV Oberneisen
Foto: Harmonie beim TV Oberneisen

Hiltrud Schäfer als Vorsitzende des Turnvereins im Amt bestätigt

(13.03.2012)
Hiltrud Schäfer, die Vorsitzende des Turnvereins Oberneisen, blickte in der Jahreshauptversammlung glücklich und zufrieden auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Rahmen von Neuwahlen wurde sie im Amt bestätigt. Die große Jubiläumsfeier hatte im Vorfeld viel Kraft gekostet, doch das Festprogramm fand großen Zuspruch. „Viel Arbeit, wenig Schlaf und enorme Anstrengungen, die sich doch gelohnt hatten“, sagte die Vorsitzende. Ihr Dank ging an alle Helfer und an die Schirmherrin.

 

13 neue Mitglieder konnten aufgenommen werden, dem standen 11 Austritte gegenüber. Der Turnbetrieb kann sich auch sehen lassen, denn fast täglich geben sich die verschiedenen Gruppierungen die Klinke in die Hand. Von Fitness, Entspannung, Power, Aerobic, Volleyball, Kinderturnen aller Altersgruppen, Senioren- und Generationengymnastik bis hin zur Theatergruppe der 8- bis 13-Jährigen reicht die Palette.

 

Für das kommende Jahr hat sich der TV auch wieder einiges vorgenommen. So steht am 17. März eine Kegelmeisterschaft auf dem Programm, ihr folgt vom 31. August bis zum 2. September ein gemeinsamer Ausflug mit der örtlichen Feuerwehr, die auch die Organisation der Reise übernommen hat. Vom 5. bis 8. Oktober ist Kirmes, am 3. November Gaufrauentag, am 16. Dezember findet die Weihnachtsfeier statt, und ein Helferabend ist auch noch geplant. Über den Rosenmontagsball muss neu befunden werden, da der Besuch stagniert.

 

Bei den Neuwahlen wurde die Vorsitzende Hiltrud Schäfer einstimmig im Amt bestätigt, ihr Stellvertreter bleibt Frank Funk – ebenso wie Geschäftsführerin Michaela Schreiner. Neu hinzugekommen ist Otmar Bremser, der das Amt des Kassierers ausübt und Karl Jochum ablöst. Schriftführer ist Tanja Presber, die von Janessa Pelk vertreten wird. Oberturnwart ist wieder Klaus Schreiner. Beisitzer wurden Frank Puchtler, Jutta Meckel und Uwe Baumgart. Im Wirtschaftsausschuss sind Christine Rohjan, Janessa Pelk, Marina Schäfer und Kirsten Becker tätig. Die Kasse wird zukünftig von Carmen Schmidt und Karl Jochum geprüft. Gratulationswarte bleiben weiterhin Erhard Grimm und Volker Baumgart.

  

Geehrt wurden für zehn Jahre im TV Oberneisen: Christel Lau, Nils Heiber, Florian Brehmer, Margit Jung, Anke Isselbächer, Melanie Keilholz. 25 Jahre dabei sind: Karin Birlenbach, Karl-Heinz Müller, Sven Müller, Inge Saueressig, Werner Heymann, Axel Heymann, Michael Grund, Irmgard Nusser, Ingrid Pfeiffer, Claudia Rübsamen, Martin Schäfer, Birgit Thielmann. Für 40 Jahre Vereinstreue wurden geehrt: Heike Reusch, Gertrud Hölzel, Brigitte Moos, Friedhelm Ott, Rainer Spriestersbach, Otto Wirth, Emmi Zimmermann, Waltraud Carthaser. Ein extra Dankeschön ging an Karl Jochum und Klaus Schäfer für ihre lange und intensive Arbeit im Vorstand.

 

Quelle: Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 13. März 2012,

Wilma Rücker

Foto zur Meldung: Hiltrud Schäfer als Vorsitzende des Turnvereins im Amt bestätigt
Foto: Hiltrud Schäfer als Vorsitzende des Turnvereins im Amt bestätigt

Wappenschild des Landes für TV Oberneisen

(21.11.2011)

Turnverein widmet sich seit 125 Jahren dem Sport und der Pflege der Ortsgemeinschaft.

 

Große Ehre für einen rührigen Verein: Der TV Oberneisen hat das Wappenschild des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Damit werden nicht zuletzt seine auch "außersportlichen" Verdienste um die Ortsgemeinschaft gewürdigt.

 

Die "Helferfeier" in jedem November hat Tradition beim Turnverein Oberneisen. Der Vereinsvorstand bedankt sich damit bei allen Mitgliedern und Menschen der Gemeinde für ihren Einsatz im Dienst des Turnvereins. Auch am vergangenen Samstag war die Turnhalle in der Aargemeinde wieder gut gefüllt, als die Vereinsvorsitzende Hiltrud Schäfer die Feier eröffnete und Günter Kern, den Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, als besonderen Gast willkommen hieß. Kern hatte den Weg an die Aar gefunden, um dem Turnverein im Auftrag von Ministerpräsident Kurt Beck das Wappenschild des Landes Rheinland-Pfalz zu überreichen.

 

Dieses Schild wird aus Anlass eines mindestens 100-jährigen ununterbrochenen Bestehens eines in Rheinland-Pfalz ansässigen Vereins verliehen, der sich der Pflege der Musik, des Gesangs, des Sports oder ähnlicher Aufgaben widmet. Diese Kriterien erfüllt der TV Oberneisen bereits seit 125 Jahren und feierte das Jubiläum im August mit einem Festwochenende.

Landrat Kern, der in seiner Funktion als Vizepräsident des Turnverbandes Mittelrhein auch Glückwünsche des Verbandes überbrachte, lobte den Turnverein ob seines vielfältigen sportlichen Angebotes und seiner herausragend guten Jugendarbeit. "Fast ein Drittel eurer 340 Mitglieder sind jünger als 18 Jahre. Eine tolle Investition in die Zukunft des Vereins", sagte Kern. Er bescheinigte den Vereinsverantwortlichen, dass es ihnen gelungen ist, Alt und Jung in der Gemeinde zu aktivieren, um einerseits der demografischen Entwicklung zu begegnen und andererseits die Dorfgemeinschaft zu fördern und zu festigen. Letzteres zeige sich auch immer wieder bei "nichtsportlichen" Veranstaltungen, die in der vereinseigenen Halle ausgerichtet werden.

 

"Sport und Gemeinschaft ist im Verein am schönsten", sagte auch der in Oberneisen lebende Landtagsabgeordneten Frank Puchtler. Als TV-Mitglied stellte er zwar fest, dass heutzutage immer größere Erwartungen an einen Verein gestellt würden und damit die Bedeutung von ehrenamtlich tätigen Menschen wachse, die uneigennützig Verantwortung übernehmen ebenso. "Nur so kann man diesen Anforderungen gerecht werden", sagte Puchtler, der betonte, dass diese Herausforderungen in Oberneisen schon seit Jahren gemeistert würden. "Der Verein und diese Halle bieten ein Stück Heimat – auch für Neuzugezogene."

 

Foto: Es soll einen Ehrenplatz in der Turnhalle finden: Landrat Günter Kern überbrachte der Vorsitzenden Hiltrud Schäfer das Wappenschild des Landes Rheinland-Pfalz.

 

Quelle: Nassauische Neue Presse, 21.11.2011, Rolf Kahl

Foto zur Meldung: Wappenschild des Landes für TV Oberneisen
Foto: Wappenschild des Landes für TV Oberneisen

Turnverein ist Ort der Kommunikation

(23.08.2011)

Sportlich und kulturell für Oberneisen aktiv - Fest fördert die Dorfgemeinschaft...

 

Rhein-Lahn-Zeitung, 23.08.2011, von Uli Pohl

[Bericht RLZ]

Foto zur Meldung: Turnverein ist Ort der Kommunikation
Foto: Turnverein ist Ort der Kommunikation

Turnverein feiert großes Jubiläum

(21.08.2011)

Die Gratulanten standen am Wochenende beim Turnverein Oberneisen (TVO) Schlange. Glückwünsche gab es nicht nur für das 125-jährige Jubiläum, sondern auch für ein außergewöhnliches Programm. Höhepunkt war sicher der „etwas andere Festkommers“ zum Auftakt der dreitägigen Feier. Dafür sorgte das Dorftheater „Saalü“, das Heimatvarieté, das den Bürgern die Geschichte des Turnvereins und das aktuelle Dorfgeschehen auf nie zuvor in Oberneisen gezeigter Art und Weise präsentierte.

 

(Foto: Uli Pohl, Rhein-Lahn-Zeitung)

 

Das "Saalü-Theater" vermischte zum Auftakt des Jubiläums Unterhaltung mit Information über das Dorf und seinen Turnverein.

 

Unterhaltsam, schräg, aber dennoch sehr informativ, boten die Akteure auf der Bühne einen außergewöhnlichen Einblick in die Geschichte des Turnvereins und in das Leben der Aargemeinde. Eine Festkommers, wie ihn die Bürger zuvor noch nie erlebt hatten.


Getragen wurde das Programm von den beiden Moderatoren „Charles und Erika“ sowie dem „Drei-Watt-Orchester“ mit den Musikern Rolf, Ralf und Rolf-Ralf. Gestik, Mimik und freche Sprüche sorgten dafür, dass sich das vierstündige Programm zu keinem Zeitpunkt in die Länge zog. Die, die den Auftakt zum Jubiläum nicht besuchten, verpassten einen Abend, der in die Vereinsgeschichte des TVO eingeht. „Zack, Zack, Zack“, wie es Charles immer wieder formulierte, wurde ein Gag-Feuerwerk nach dem anderen abgefeuert. Humor, der den Zuschauern die Lachtränen in die Augen trieb. Ein besonderer Höhepunkt: Der Lobgesang von Frank Puchtler, Mitglied des Landtags, auf sein Heimatdorf. Ihm zu Füßen liegend „Charles und Erika“ mit ausdrucksstarker Mimik, begleitet vom „Drei-Watt-Orchester“, das den Vortag mit dem französischen Liebeslied „Je táime“ musikalisch untermalte.

In den Abend integriert wurden Vorträge und Programmpunkte, die von Bürgern, Abteilungen des Jubilars und anderen Vereinen aus Oberneisen gestaltet wurden. Den Anfang machte die Tanzgruppe „Black Diamonds“ aus dem TVO. Sie setzen die Elemente Eis, Feuer und Erde professionell in Szene. Die Theatergruppe aus dem Turnverein präsentierte ihre Version des Märchens von „Aschenputtel“ und der Chor Laudate trug mit drei Liedern zu musikalischen Rahmen bei. Beim „Kampf der Giganten“ traten die größten Vereine im Ort, Feuerwehr und Geburtstagskind, gegeneinander an. Die Feuerwehr ließ nach Wettkämpfen wie „Kerze löschen“, „Fische im Publikum angeln“ und dem „Tornetzschießen von der Bühne in die Zuschauerränge“ dem Turnverein fairer Weise den Vortritt. Bei der Siegerehrung interpretierten „Charles und Erika“ die Gratulation für Sieger und Verlierer auf ihre – für den außergewöhnlichen Abend – entsprechende Art unter den Klängen des Liedes von Frank Sinatra „My Way“. Hiltrud Schäfer, Vorsitzende des Turnvereins bedankte sich bei allen Mitwirkenden für den glanzvollen Auftritt. Ein gelungenes Experiment, das vom Vorstand getragen, sicher den Besuchern in der Turnhalle lange in Erinnerung bleiben wird. (Rhein-Lahn-Zeitung, Uli Pohl, 21.08.2011)

[Bericht RLZ]

[Fotos Rhein-Lahn-Zeitung]

Foto zur Meldung: Turnverein  feiert großes Jubiläum
Foto: Turnverein feiert großes Jubiläum

Ganz Oberneisen feierte 125. TV-Geburtstag

(21.08.2011)

Dreitägiges Fest für den Turnverein – Festabend, Dorf-Olympiade, Party und Umzug

Mit einem spektakulären Programm hat der TV Oberneisen am Wochenende sein 125-jähriges Bestehen gefeiert.

 

(Die "Black Diamonds" begeisterten am Freitag das Publikum mit dem Tanz der Elemente. Fotos: C. Kahl)

 

"Von dieser toll inszenierten Jubiläumsfeier werden sich die Menschen in Oberneisen noch in 100 Jahren erzählen". Die Superlative nach einem fantastischen und sonnigen Wochenende wollten gar kein Ende nehmen. Anders als viele Vereine die einen Kommers mit zahlreichen Festrednern veranstalten, präsentierte sich der Turnverein um die erste Vorsitzende Hiltrud Schäfer mit dem Heimatvarieté "Saalü!" innovativ und bewusst abweichend von der Norm. "Mit dem Dorftheater wollten wir zum Auftakt auf amüsante Art auf die Geschichte des Turnvereins zurückblicken", sagte die Vorsitzende.

 

Der Festabend am Freitag hatte es den Gästen angetan. Mit kurzweiligen Anekdoten in Mundart und einem ironischem Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte gelang es den Akteuren des Dorftheaters "Saalü!" um Projektleiterin und Programmchefin Martina Helffenstein, zahlreiche Geschichten des Vereins und des Dorfes zu inszenieren. Charles und Erika, die swingenden Tischbomben und Großikonen des Glitters und Glamours, führten amüsant durchs Programm und banden die "Owwernaaser" in das Programm ein. Tatkräftig wurden Sie dabei vom "Drei-Watt-Orchester" um Rolf, Ralf und Rolf-Ralf unterstützt. In der rasanten Show aus Musik, Talk und Comedy erfuhren die Zuschauer, dass 1886 insgesamt 14 junge Männer den TV gründeten und 1933 die Turnhalle – heute gute Stube und Festhalle des Dorfes – erbaut wurde. In einer locker moderierten Gesprächsrunde gratulierten MdL Frank Puchtler und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) dem TVO. "Ich freue mich, unter Mitmenschen sein zu können, die sich in Oberneisen wohlfühlen und sich im TV engagieren", sagte Puchtler über das Jubiläum seines Heimatvereins. "Ohne ehrenamtlich tätige Bürger gebe es den Turnverein in dieser Form heute nicht", so Puchtler.

 

Von Abba bis Zappa

 

In die Gratulantenschar reihten sich weitere Vereinsvertreter der Oberneiser Ortsvereine, Ortsbürgermeister Peter Pelk, Jürgen Gemmer (Sportkreisvorsitzender), Armin Schäfer vom Turn-Gau-Vorstand sowie Gisela Bertram (1. Beigeordnete des Rhein-Lahn-Kreises) ein. Immer wieder unterbrochen durch Kabarett und Kleinkunst, erfuhr die Gäste mehr von der Geschichte des TV, dem mitgliederstärksten Verein in der Aargemeinde. Originelle Beiträge wie die "10 Gebote auf Oberneiserisch" (Martha Friedrichs) und über die "gute Seele des TV Oberneisen" (Werner Carthaser) wurden unterhaltsam auf die Bühne gezaubert. Ein kurzer Auftritt der Theatergruppe des TV, Tanzeinlagen (Black Diamonds), Gesang (Chor Laudate) und der Kampf der Giganten (Turnverein gegen Feuerwehr – Sieger TVO) rundeten den Festabend ab.

 

Am Samstag präsentierten die Abteilungen des TV um die Vorsitzenden Hiltrud Schäfer und Frank Fuhr sowie Schirmherrin Ellen Scheidhauer die sportliche Breite des Vereins. Neben Kinderschminken standen beim Familienachmittag eine Dorf-Olympiade und der Generationentanz im Mittelpunkt. Bei Kaffee und Kuchen sowie dem einen oder anderen Kaltgetränk feierten die Oberneiser ihren Turnverein. Am Abend gab es die große Party mit der Band P@M. Von Abba bis Zappa kam hier jeder auf seine Kosten. Gefeiert wurde bis zum Morgen. Der Festsonntag begann mit einem Gottesdienst und der Totenehrung auf dem Friedhof. Im Anschluss folgte der Umzug zur Turnhalle mit Frühschoppen und Musik der Diersteiner Musikanten. Nachmittags wurden verdiente TV-Mitglieder gewürdigt. (Nassauische Neue Presse, C. Kahl, 21.08.2011)

 

 

[Bericht NNP]

[Bericht NNP]

Foto zur Meldung: Ganz Oberneisen feierte 125. TV-Geburtstag
Foto: Ganz Oberneisen feierte 125. TV-Geburtstag

Uralt und trotzdem megarüstig

(10.08.2011)

TV Oberneisen feiert 125-jähriges Bestehen mit großem Programm.

 

Als fester Bestandteil des örtlichen Vereinslebens hat sich der Oberneisener Turnverein längst etabliert. Jetzt wird er 125 Jahre alt. Das ist Anlass für ein großes Jubiläumsfest. (Foto: Die stattliche Turnerriege im Jahre 1912. Repros: Kahl)

 

Der Turnverein 1886 Oberneisen feiert von Freitag 19., bis Sonntag, 21. August, seinen 125. Geburtstag ganz groß. Das Jubiläumsfest hat gleich drei Höhepunkte.

 

Am Freitagabend startet man mit dem Heimatvarieté "Saalü" in das Wochenende. "Mit dem Dorftheater Saalü wollen wir zum Auftakt auf amüsante Art auf die Geschichte des Turnvereins zurückblicken", verrät die Vorsitzende des Vereins, Hiltrud Schäfer. "Saalü!" ist ein bunter Abend, der sich zwischen Kabarett, Kleinkunst und dem kleinen Familienzirkus vergangener Zeiten bewegt, originäre Beiträge aus Oberneisen einbezieht und in Gesprächen die Geschichte des Dorfes unterhaltsam inszeniert. "An dem Abend werden die Gäste alles über ihr Dorf und ihren Verein erfahren. Alles, was sie schon immer wissen wollten, sich aber nicht zu fragen trauten", versichert die Vereinschefin augenzwinkernd. Außerdem gestalten die Kirmesburschen und -mädchen, die Theatergruppe des TV, der Chor "Laudate" und die "Black Diamonds" diesen "abwechslungsreichen und humorvollen" Abend.

 

Am Samstag ab 14 Uhr wird’s dann an und in der Turnhalle sportlich. Alle Sport-, Tanz- und Theatergruppen des TV präsentieren in diversen Darbietungsformen die große Bandbreite des Vereins. An verschiedenen Spielstationen haben Jung und Alt die Gelegenheit, sich selbst "aktiv" zu unterhalten. Kinderschminken und "Kaffee und Kuchen" komplettieren das Nachmittagsangebot. Am Abend ab 20.30 Uhr startet der Geburtstagsverein mit "P@M" in eine Dancenight.

 

Das Festsonntagsprogramm startet mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Es schließen sich ein Festumzug und ein Frühschoppen mit den "Diersheimer Musikanten" an, und ab 14 Uhr werden im Rahmen eines "Kaffee- und Kuchen-Nachmittags" verdiente Mitglieder des Vereins geehrt. nnp

Foto zur Meldung: Uralt und trotzdem megarüstig
Foto: Uralt und trotzdem megarüstig

Dorftheater "Saalü" kommt nach Oberneisen

(05.08.2011)

„Saalü!“, das Heimatvarieté in alten Dorfsälen, läuft und läuft. Seit 1994 ist das Theater mit Unterstützung des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz sowie des Bildungsministeriums in fast 300 Dörfern von Saal zu Saal gewandert. Jetzt gastiert das Dorfsaalspektakel mit neuen Geschichten aus dem Dorf zum Jubiläum des Turnvereins am 19. August, 20 Uhr, in der Turnhalle in Oberneisen.

 

„Saalü!“ ist ein bunter Abend, der sich zwischen Kabarett, Kleinkunst und dem kleinen Familienzirkus vergangener Zeiten bewegt, originäre Beiträge aus den Dörfern einbezieht und in Gesprächen die Geschichte des Dorfes unterhaltsam inszeniert. Bei „Saalü!“ erfahren die Bürger über ihr Dorf alles, was sie schon immer wissen wollten, sich aber nicht zu fragen trauten.
Für das Programm haben sich fünf exzentrisch-glamouröse Nordlichter zusammengefunden: Charles & Erika, die swingenden Tischbomben und Großikonen des Glitter und Glamours. Sie sind mit den großen der Welt auf Du und Du. Ob beim Elefantenrodeo in Mumbai, beim Alpenlimbo in Kolumbien, beim Tresenrekeln in Wolfenbüttel oder als singendes Moderatorenpaar in Rheinland Pfalz.
Tatkräftig werden die beiden vom „Drei-Watt-Orchester“ unterstützt. Die drei Musiker Rolf, Ralf und Rolf-Ralf haben das nasse Watt verlassen und pulen nun nicht mehr an Krabben, sondern an Musikinstrumenten herum. Und nicht nur das! Jeder der drei Sonderlinge verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten: Rolf leitete als Meister am Schifferklavier und Erfinder des Rudelsingens jahrelang erfolgreich den Heringschor Helgoland. Als ostfriesischer Aushilfsglöckner sorgte er in Notre Dame für einigen Wirbel und baute daraufhin den ersten Leuchtturm mit Glocken.
Rolf wäre eigentlich lieber Zauberer geworden, als am Schlagzeug zu sitzen. Für einen gleichmäßigen Beat ist er viel zu aufgeregt, denn ständig gehen seine magischen Finger mit ihm durch. Er kann aus einem Fisch zwei machen. Rolf-Ralf ist trotz Doppelnamen selten komplett anwesend. Eine gespaltene Persönlichkeit zwischen Kurdirektor, Wattwurm und Champignon im ostfriesischen Pfahlsitzen. Er kann sich schon mal zwischen den Saiten seiner Gitarre verirren. Alle zusammen fühlen sie dem Dorf, dem Saal und den Bewohnern mit allen Tricks und Raffinessen des Showgeschäfts auf den Zahn: Wer lebt Oberneisen, was ist das Besondere an diesem Ort, wie ticken die Menschen und was zeichnet sie aus? In einer rasanten Show mit Musik, Talk und Comedy im Stil der guten alten Samstagabend-Fernsehshow wird das ganze Dorf zum Star. Höhepunkt des Abends ist der Kampf der Giganten, in dem das Dorf im Wettkampf seine Schlagkraft und Gewitztheit unter Beweis stellt.rlz

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Foto: Dorftheater "Saalü" kommt nach Oberneisen

Fastnachtsparty und Turnertreiben

(03.03.2011)

Der TV Oberneisen lädt alle kleinen und großen Närrinnen und Narren für Sonntag, 6. März, ab 15.11 Uhr zur Kinderfastnachtsparty und für Montag, 7. März, ab 20.11 Uhr zum «närrisch bunten Turnertreiben» jeweils in die Turnhalle ein.

Foto zur Meldung: Fastnachtsparty und Turnertreiben
Foto: Fastnachtsparty und Turnertreiben

Fototermin der TVO-Mitglieder

(25.02.2011)

Alle Mitglieder des TV Oberneisen sind für Samstag, 19. März, 15 Uhr, zum Fototermin für die Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum eingeladen. Treffpunkt ist an der Turnhalle; bitte mit einem roten Oberteil erscheinen.

Foto zur Meldung: Fototermin der TVO-Mitglieder
Foto: Fototermin der TVO-Mitglieder

Seebestattung durch die Toilettenspülung

(21.02.2011)

Brechen-Oberbrechen.

«Als ich sie im Nachthemd geseh, dacht ich een Wanderzirkus ging off Tournee und des anzigge was im Schloffzimmer off Sex(Sechs) ingestellt iss, des iss der Wecker.» Diese ernüchternde Bilanz des Goldhochzeiters Andreas Lindemaier sorgte für Brüller während der Kappensitzung der Oberbrechener Feuerwehr.

Nachdem Prinz Oliver I. mit seinem Hofstaat Einzug gehalten hatte, eröffnete der Musikzug der Feuerwehr das fast fünfstündige Programm. «Jupp vom Ort» (Marianne Wagner) schilderte sein Leid als Ehemann und Fastnachtsgeplagter. Seine ernüchternde Erkenntnis: Die Ehe ist ein Hafen, in dem sich zwei Schiffe begegnen, «un eich hun eeh Kriegsschiff erwischt».

 

Mit geballter Frauenpower ging es weiter: Die Tanzgruppe «Black Diamonds», zehn junge Damen aus Oberneisen, zeigten feurige, von Karina Yilmaz und Natalie Stutzer einstudierte Tänze und wurden erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen.

 

Die Oberbrechener Gesangsgruppe «Bon» erzählte in einer Märchenstunde mit Gesangseinlage von Schneewittchen, die ihre drei Wünsche offenbarte: Reichtum, Schönheit der Jugend und den alten Kater Putzi als jungen Mann. Als alle Wünsche erfüllt waren, verschwand die Stiefmutter und mit dem Lied über die Zwerge sorgten «Bon» für super Stimmung im Saal.

 

Oberbrechen, genannt Weyer West, mit dieser gewagten Aussage zog Roger Barthelmes, der als «Couch Potatoe» aus dem Nachbarort einen tollen Jahresrückblick zum Besten gab, die ungeteilte Aufmerksamkeit sofort auf sich. Alle, die bisher noch nicht wussten, wie man einen leckeren Irish Coffee zubereitet, wurden vom Oberbrechener Hausfrauensender aufgeklärt. Nicole Schmidt und Susanne Schneider erläuterten, wies es geht. Wenn sich Thekla (Michaela Marx) und Fine (Marianne Wagner) zum Kaffeeklatsch treffen, muss es nicht unbedingt Kaffee sein, zur Not tut es auch ein «Pikkolöööschen», und während sie so über Gott und die Welt reden, schüttet Thekla den Inhalt die Asche ihres verstorbenen Mannes Poldi in die Toilette und zieht ab. Der fragend dreinblickenden Fine erklärte sie, dass ihr Mann Poldi eine Seebestattung wollte.

 

«Twenty Minutes later» brachte die Narren mit einem atemberaubenden Aerobic-Training ins Schwitzen. Nachdem sie noch ruhig mit «Spiel mir das Lied vom Tod» gestartet waren, liefen die Herren zur Hochform auf.

Verschiedene Tänze der letzten 40 Jahre, vom Rock‘n‘Roll bis zum Twist, demonstrierte Dr. Disco, der eigens aus San Francisco angereist war. Beim Schlusslied «Oberbrechen» und der «Oberbrechner Hymne» saß niemand mehr auf seinem Platz, ein tolles Finale einer gelungenen Kappensitzung. nnp

 

Foto zur Meldung: Seebestattung durch die Toilettenspülung
Foto: Seebestattung durch die Toilettenspülung

TV Oberneisen tritt in heiße Phase vor großem Jubiläum

(07.02.2011)

Beim TV Oberneisen ist mit dem Herunterzählen bis zum Jubiläumsfest begonnen worden. Große Harmonie herrschte bei den Wahlen zum Vorstand.

 

Die Vorbereitungen auf das 125. Vereinsjubiläum, das der TV Oberneisen im August feiert, haben schon vor vielen Monaten begonnen. Nun beginnt in der Aargemeinde die «heiße Phase» der Detailarbeit. Schließlich werde der Verein nur einmal 125 Jahre alt. Und das wolle man schon richtig feiern», hieß es in der Jahreshauptversammlung am Samstag.

 

«Der Verein braucht bei der Durchführung der Veranstaltung die Hilfe und Unterstützung seiner Mitglieder und von anderen Vereinen im Dorf. Da müssen alle mit anpacken», appellierte die Vorsitzende des TV Oberneisen, Hiltrud Schäfer, mit Blick auf den 19. August. An jenem Freitag soll die dreitägige Jubiläumsfeier mit einem Festabend beginnen. Es folgt ein Familientag mit geschichtlichem Rückblick und Tanz mit der Band «P&M» am Samstag sowie mit weiteren Höhepunkten wie einem musikalischen Frühschoppen. Mit einem Festzug wird der Vereinsgeburtstag zu Ende gehen. Im Mittelpunkt werden auch die Freunde aus Diersheim stehen, die für zwei Tage anreisen, sowie der Auftritt des rheinland-pfälzischen Varietétheater «Saalü».

 

Bevor Hiltrud Schäfer den groben Rahmen der Feierlichkeiten vorstellte, hatte sie im Rückblick das Jahr 2010 als «ruhig» bezeichnet. Lediglich der Besuch einiger Vorstandsmitglieder beim Gauturntag in Niederwallmenach habe aus der Routine herausgeragt. Der TV richtet das Gauturnfest im Jahr 2012 aus. Der Verein, der schwarze Zahlen schreibt, registrierte im abgelaufenen Jahr zwar den Verlust von einigen Mitgliedern, dem jedoch 22 Neuaufnahmen gegenüberstanden. Neu gebildet hat sich eine Gruppe, die sich «Spiel und Spaß» nennt und für Kinder und Jugendliche ab 13 Jahre gedacht ist.

 

Die Vorstandswahlen verliefen harmonisch. So wurden alle Führungsmitglieder des TV Oberneisen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, und alle Gewählten erklärten, auch künftig zum Wohle des Vereins arbeiten zu wollen. Der Vorstand besteht aus folgenden Personen: Hiltud Schäfer (Erste Vorsitzende), Frank Funk (Zweiter Vorsitzender), Michaela Schreiner (Geschäftsführerin), Karl Jochum (Kassierer), Marion Heiber (Zweite Kassiererin), Kerstin Saueressig (Schriftführerin), Tanja Presber (Zweite Schriftführerin), Klaus Schäfer, Frank Puchtler und Jutta Meckel (alle Beisitzer).

 

 

Treue Mitglieder geehrt

 

 

Bevor man zum gemütlichen Teil der Versammlung überging, hatte die Vorsitzende einige Ehrungen durchzuführen. Tanja Presber, Martin Presber, Roman Wick und Uwe Baumgart erhielten das Deutsche Sportabzeichen in Silber beziehungsweise in Gold. Die bronzene Ehrennadel des Vereins (zehnjährige Mitgliedschaft) erhielten Johannes Fritz, Claudia Dreiling, David Spriestersbach und Marina Schäfer. Die silberne Ehrennadel (25 Jahre) erhielten Michaela Schreiner, Christel Keilholz, Jürgen Reusch und Karin Schmidt. Alle weiteren Ehrungen werden im Rahmen des Jubiläumsfestes im August durchgeführt. Traditionell stimmten alle am Ende der Versammlung in das Turnerlied ein: Vor allem der Schlussrefrain «Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit» wurde inbrünstig mitgesungen. nnp

Foto zur Meldung: TV Oberneisen tritt in heiße Phase vor großem Jubiläum
Foto: TV Oberneisen tritt in heiße Phase vor großem Jubiläum


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